So schützen Banken ihre Kunden
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So schützen Banken ihre Kunden
Die aktuelle Schuldenkrise verunsichert viele Menschen. Verständlich, dass sich Anleger Gedanken um die Sicherheit ihrer Ersparnisse machen. Doch sie können unbesorgt sein: Der Einlagenschutz in Deutschland bietet den Verbrauchern einen umfassenden Schutz ihrer Sparguthaben.
So sind nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz Kundeneinlagen bis zu 50.000 ? pro Person grundsätzlich voll geschützt. Fast alle Kreditinstitute sichern Kundengelder jedoch über diesen gesetzlichen Mindestrahmen hinaus ab, indem sie sich freiwilligen Sicherungseinrichtungen anschließen. Für private Banken in Deutschland ist das der 1976 geschaffene Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.
Der privat organisierte, von den angeschlossenen Banken freiwillig getragene, Einlagensicherungsfonds schützt Guthaben einschließlich Zinsen jedes einzelnen Kunden bis zu einer Höhe von 30 % des so genannten maßgeblich haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Das heißt: Selbst bei kleinsten Banken mit einem haftenden Eigenkapital von 5 Mio ? sind die Guthaben jedes Anlegers bis zu einer Höhe von 1,5 Mio ? vollständig geschützt. In der Regel ist der gesicherte Betrag aber erheblich höher, weil die meisten Banken ein wesentlich höheres haftendes Eigenkapital haben.
Der Schutz gilt für alle "Nichtbankeneinlagen? ? also Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen sowie öffentlichen Stellen ? und schließt neben Sicht-, Termin- und Spareinlagen auch auf den Namen lautende Sparbriefe ein. Vom Schutz des Einlagensicherungsfonds ausgenommen sind Inhaberpapiere, insbesondere auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen ? also auch Zertifikate einer Bank.
Ob eine Bank am Einlagensicherungsfonds mitwirkt und bis zu welcher Grenze die Guthaben geschützt sind, kann über ein Mail-Formular auf den Internetseiten des Bankenverbandes unter www.bankenverband.de/einlagensicherungabgefragt werden.
Einen Überblick zum Einlagensicherungssystem in Deutschland gibt die aktualisierte Broschüre "Einlagensicherung der privaten Banken". Sie ist beim Bundesverband deutscher Banken kostenlos per Fax (030/1663-1299, kein Faxabruf), postalisch (Bundesverband deutscher Banken, Burgstraße 28, 10178 Berlin) oder im Internet unter www.bankenverband.deerhältlich.
Weitere Informationen rund um die Themen Geld, Steuern und Vorsorge finden Verbraucher unter www.infos-finanzen.de .
Kontakt: Tanja Beller
Bundesverband deutscher Banken
Tel.: 030/1663-1220
E-Mail: bank-news@bdb.de
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Datum: 01.06.2010 - 11:17 Uhr
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