PFAS-Verbot und POP-Verordnung bedeuten eine große Herausforderung für Unternehmen
Product-Compliance-Experte imds professional bietet neue Schulungen an
PFAS ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, industriell hergestellte organische chemische Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Fluor. Viele dieser Verbindungen – es gibt mehrere tausend – stehen in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Und sie sind persistent, das bedeutet, sie sind nicht oder nur schwer abbaubar und reichern sich in der Umwelt an. Sie werden daher oft als „Ewige Chemikalien“ oder „Jahrhundertgift“ bezeichnet. Wegen ihrer schmutz- und wasserabweisenden Wirkung und ihrer hohen Stabilität sowohl bei sehr hohen als auch niedrigen Temperaturen, werden PFAS aber in vielen Produkten eingesetzt. Sie finden sich etwa in Outdoor-Kleidung, Pfannen, Autositzen, Papierbeschichtungen, Kosmetik-Produkten sowie in Mitteln zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen.
Die EU und andere Länder prüfen Verbot von PFAS
Gemeinsam mit Dänemark, den Niederlanden, Norwegen und Schweden hat Deutschland einen Vorschlag bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht, die PFAS in der EU komplett zu verbieten. Ihr Ziel: Sie wollen PFAS-Emissionen in die Umwelt verringern und Produkte und Verfahren für die Menschen sicherer machen. Noch bis 22. September läuft die sechsmonatige Konsultationsphase, an der sich alle Interessensgruppen beteiligen können. Mögliche Beschränkungen könnten ab 2025 in Kraft treten. Allerdings wird es wohl Übergangsfristen zwischen 18 Monaten und 12 Jahren geben. Auch Kanada sowie einzelne US-Bundesstaaten planen und prüfen ein komplettes PFAS-Verbot.
POP-Verordnung gilt bereits seit 2019
Mit der POP-Verordnung hat die EU im Jahr 2019 die sogenannte Stockholm Convention umgesetzt und sogar verschärft. POP steht für (englisch) persistent organic pollutants, also langlebige organische Schadstoffe. Zu den ursprünglich zwölf verbotenen bzw. eingeschränkten Substanzen (das sogenannte Dreckige Dutzend) wie Pestizide (DDT), Industriechemikalien (polychlorierte Biphenyle) sowie unerwünschte Nebenprodukte wie polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane sind mittlerweile weitere Stoffe hinzugekommen. Darunter Perfluoroctansäure (PFOA), deren Salze und weitere mit PFOA verwandte Verbindungen.
„Mit unseren neuen Schulungen unterstützen wir Unternehmen dabei, die Anforderungen an die Material- und Produktkonformität zu erfüllen und ihren Berichtspflichten nachzukommen bzw. sich auf kommende Anforderungen vorzubereiten“, sagt Magdalena Georgi, die den Trainingsbereich bei imds professional verantwortet. Bereits seit 1999 bietet imds professional ein breites Spektrum an Schulungen zu REACH, RoHS, Altfahrzeugverordnung und IMDS an. In den vergangenen Jahren kamen weitere Themen wie Konfliktmineralien, SCIP-Datenbank und Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz hinzu. Informationen zu den unterschiedlichsten gesetzlichen Vorgaben und zu verschiedenen Datenmanagementsystemen für die Kommunikation entlang der Lieferkette haben die Compliance-Experten auf ihrer Webseite www.imds-professional.com zusammengetragen. Neben den Schulungen bieten sie auch Beratung und praktische Unterstützung zu diesen Themen an.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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imds professional unterstützt Unternehmen, die Anforderungen zur Material- und Produktkonformität nachhaltig und sicher zu erfüllen und alle Vorgaben einzuhalten. Unser Kerngeschäft umfasst Consulting, Service und Training zu umweltrelevanten Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und kundenspezifischen Anforderungen. Als führendes Dienstleistungsunternehmen im Bereich Product Environmental Compliance ist es unsere Überzeugung und unser Auftrag, Umwelt-Compliance-Programme gewinnbringend zu optimieren. Mit neutraler und fokussierter Beratung sowie maßgeschneiderten Services und Schulungen helfen wir Unternehmen, angesichts zunehmender regulatorischer Auflagen wettbewerbsfähig zu bleiben. Seit 1999 vertrauen kleine und mittelständische Betriebe wie auch Konzerne aus der herstellenden und verarbeitenden Industrie weltweit auf unsere Kompetenz. Weitere Informationen gibt es unter www.imds-professional.com
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Ann-Carin Hahn-Köding
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Datum: 28.07.2023 - 10:12 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Ann-Carin Hahn-Köding
Stadt:
Weilrod
Telefon: 0608391300
Kategorie:
Industrie
Meldungsart: Produktinformation
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Freigabedatum: 28.07.2023
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