Ideologische Ernährungspolitik
ID: 2058581
Von Umweltbelastungen bis Werbeverboten
Irreführend wird vom BMEL behauptet, der Konsum tierischer Nahrungsmittel von Fleisch bis zu Milchprodukten müsse reduziert werden, weil diese Lebensmittel wegen des starken Ressourcenverbrauchs klimaschädlich sind. Daten und Fakten sprechen eine andere Sprache. Wenn der Gesellschaft pflanzliche Eiweißquellen für die Proteinversorgung verordnet werden, hat das erheblich Konsequenzen für Ressourcenverbrauch und Klimabelastung. Die als wesentlicher Faktor der Treibhausgasemissionen diskriminierte Fleischerzeugung ist tatsächlich an den Treibhausgasen nur mit 37 Prozent beteiligt. Auch bei der Landnutzung für die Produktion von Lebensmitteln sprechen die tatsächlichen Zahlen eine andere Sprache als die Ideologen einer pflanzenbetonten Ernährung behaupten. Für die Produktion tierischer Lebensmittel werden 35 Prozent der Landnutzung benötigt. Die Produktion pflanzlicher Lebensmittel beansprucht dagegen 47 Prozent der Landnutzung. Und noch ein weiterer Aspekt ist relevant. Bei Lebensmitteln sind wir notwendigerweise Importland, weil unsere landwirtschaftliche Nutzfläche nicht annähernd reicht, um die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen. Die angestrebte Verlagerung auf pflanzliche Ernährung ist eine gezielte Umweltschädigung. Da wir die Lebensmittel weitgehend importieren müssen, exportieren wir die Umweltprobleme in die Anbauländer. Insbesondere betrifft das den hohen Wasserverbrauch für Pflanzenanbau in den Ländern, in denen Wasser ohnehin schon Mangelware ist. Wir exportieren Umweltprobleme, um aus Erbsen und Bohnen alternative Proteinquellen in Form von Fleischersatz zu machen.
Die Diskrepanz zwischen einem ernährungspolitischen Anspruch und staatlichen Maßnahmen einer durch Ideologie getriebenen Lenkung zeigt sich besonders deutlich in der Diskussion von Werbeverboten. Die Pläne des BMEL, Werbung und Marketing für angeblich ungesunde Lebensmittel weitgehend zu beschränken, um deren Absatz zu reduzieren, nehmen Einfluss auf die Marktwirtschaft und greifen in die Freiheitsrechte der Unternehmen ein. Als Begründung soll die Behauptung dienen, dass Werbung angeblich dick macht. Namhafte Juristen haben bereits in umfassenden Gutachten dargelegt, dass der Minister mit dieser Initiative scheitern wird, weil er weder Belege für seine Strategie hat noch die Einschränkungen der Kommunikationsfreiheit mit Verfassung und Rechtsprechung in Einklang zu bringen sind. Und auch die Verbraucher werden über massive Eingriffe in ihren Lebensstil nicht begeistert sein. Veggie-Burger statt Werbung für das Frühstücksmüsli sind keine Perspektiven für eine genussvolle Zukunft.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
ernaehrungspolitik-werbeverbote
robert-habeck
bmel
cem-oezdemir
veggie
day
lebensmittel
fleischerzeugung
pflanzenanbau
marketing
kommunikationsfreiheit
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Supress
Redaktion Detlef Brendel
Supress
Detlef Brendel
Graf-Adolf-Straße 41
40210 Düsseldorf
redaktion(at)supress-redaktion.de
0211/555545
http://www.supress-redaktion.de
Datum: 09.08.2023 - 18:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2058581
Anzahl Zeichen: 3872
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Detlef Brendel
Stadt:
Düsseldorf
Telefon: 0211/555545
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 493 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ideologische Ernährungspolitik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Supress (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
sup.- Für viele Menschen ist Gentechnik ein Reizwort. Vor allem mit der Biologie der Landwirtschaft identifiziert, wird sie von zwei Drittel der Deutschen abgelehnt. In der Medizin spielen dagegen gentechnische Methoden von der Diagnose über die Prävention bis zur Behandlung eine wichtige Rolle.
Irreführung statt Aufklärung ...
sup.- Foodwatch fordert einmal mehr die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Nutri-Score. In der aktuellen Kritik der Essens-Ideologen an der Ernährungsstrategie der Bundesregierung, die sie als wohlklingendes, aber folgenloses Papier der Ampel bezeichnen, wiederholen die Aktivist
Lebensmittel-Werbeverbote verfassungsrechtlich fraglich ...
sup.- Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geplanten Werbeverbote stehen jetzt auch unter verfassungsrechtlichen Aspekten auf dem Prüfstand. Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages haben sich mit dem brisanten Thema beschäftigt. Die ideologisch getri
Weitere Mitteilungen von Supress
Eltern als Diagnose-Motor ...
sup.- Wer bei Google "Seltene Krankheiten" eingibt erhält 7,35 Millionen Ergebnisse. Bei so viel Internet-Wissen dürften diese Krankheiten weder selten noch ein Problem sein. Selten sind sie in der Summe auch nicht. Allein in Deutschland leiden darunter rund vier Millionen Menschen. Ein
Eltern als Diagnose-Motor ...
sup.- Wer bei Google "Seltene Krankheiten" eingibt erhält 7,35 Millionen Ergebnisse. Bei so viel Internet-Wissen dürften diese Krankheiten weder selten noch ein Problem sein. Selten sind sie in der Summe auch nicht. Allein in Deutschland leiden darunter rund vier Millionen Menschen. Ein
Dr. Cornelia Schopp wird neue Chefärztin der Rehaklinik Höhenblick ...
Zum 01. September übernimmt Dr. med. Cornelia Schopp als Chefärztin die medizinische Leitung der Baden-Badener Rehaklinik Höhenblick. Die Fachärztin für Orthopädie bringt langjährige Erfahrung in der Rehabilitationsmedizin mit und verfügt damit über die optimalen Voraussetzungen, um die ort
Selbstfürsorge und Attraktivität durch gesunde Ernährung ...
Lange Arbeitstage, wenig Pausen, Dauerstress: so sieht der Arbeitsalltag für viele ambitionierte Angestellte aus. Im beruflichen Ehrgeiz gerät die eigene Gesundheit oft ins Hintertreffen. Gerade in kurzen Mittagspausen und nach einem langen Arbeitstag noch auf eine ausgewogene Ernährung zu achten




