HUK-COBURG Mobilitätsstudie: Autonomes Fahren
- Nicht nur bei einer auf nahe Null gesenkten Unfallgefahr begrüßen viele Bundesbürger elektronisch gesteuerte Autos - auch bei einer nur leicht verbesserten oder unveränderten Sicherheitslage gegenüber heute
- Unter Männern plädieren in diesem Fall über die Hälfte (55 %) für die Einführung, bei den Frauen sind es aber nur 39 Prozent
- Regional die größte Skepsis gegenüber dem autonomen Fahren gibt es in Schleswig-Holstein, im Saarland ist der Anteil der Zweifler am geringsten
- Fahrer von E-Autos sind doppelt so häufig aufgeschlossen gegenüber der neuen Technik wie Benzin- oder Dieselfahrer
Coburg, 10.08.2023
Ob sich beim autonomen Fahren die Unfallgefahr gegenüber heute verändert, ist für die Bundesbürger ein entscheidendes Kriterium für die Akzeptanz. So wollen knapp ein Drittel (32 %) "unter keinen Umständen" der Einführung autonom fahrender Autos zustimmen. Sollte aber durch autonom gelenkte Autos die Unfallgefahr nicht gegenüber heute steigen, sind 9 Prozent für eine Einführung, weitere 18 Prozent sind dafür, wenn die Unfallgefahr nur etwas sinkt und zusätzliche 20 Prozent, wenn durch die Autos die Unfallgefahr gegen Null geht.
Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung der HUK-Mobilitätsstudie 2023, durch die mehr als 4.000 Personen ab 16 Jahren repräsentativ und zeitgleich in allen 16 Bundesländern zu Mobilitätskonzepten der Zukunft befragt wurden. Dr. Jörg Rheinländer, Vorstand bei der HUK-COBURG, resümiert: "Autonomes Fahren hat nur dann eine Chance auf breite Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn es das Fahren sicherer macht."
Große Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen und Regionen
Bei der Bewertung des autonomen Fahrens gibt es laut der HUK-Untersuchung deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern, Altersgruppen und auch Bundesländern. Frauen sind demnach gegenüber dem autonomen Fahren weit zurückhaltender als Männer: 36 Prozent der Frauen lehnen die Einführung autonom fahrender Autos generell ab. Bei Männern sind es nur 29 Prozent. Noch stärker sind die Unterschiede zwischen den Generationen. Während nur 24 Prozent der Erwachsenen unter 55 Jahren autonom fahrende Autos generell ablehnen, sind es bei den Älteren beinah doppelt so viele (43 %). Und auch zwischen den Bundesländern zeigen sich erstaunliche Unterschiede. Die breiteste Ablehnungsfront gegen autonom fahrende Autos gibt es laut HUK-Untersuchung in Schleswig-Holstein. Dort erklären 40 Prozent der Befragten, dass sie autonomes Fahren "generell ablehnen". Ähnlich hoch ist die Ablehnung nur noch in Brandenburg (39 %) und Sachsen (36%). Im Saarland dagegen opponieren nur 24 Prozent gegen das autonome Fahren, und in Bayern liegt der Wert mit 28 Prozent am zweitniedrigsten im bundesweiten Vergleich.
Interessant ist zudem: Es gibt nur geringe Unterschiede bei der Ablehnung des autonomen Fahrens zwischen denjenigen, die wenig mit dem Auto unterwegs sind und Viel-Fahrern. So lehnen 36 Prozent der Autofahrer, die weniger als 1000 Kilometer im Jahr fahren, das autonome Fahren ab. Bei denen, die mehr als 20000 Kilometer fahren, sind es mit 34 Prozent aber fast gleich viele. Bemerkenswert gering ist dagegen die Ablehnungsfront unter denjenigen, die keinen Führerschein haben. Mit nur 24 Prozent formulieren sie fast zur Hälfte weniger ihre grundsätzlichen Vorbehalte gegenüber der neuen Technik als dies im Bundesschnitt der Fall ist (32 %).
Ausgesprochen stark wirkt sich schließlich die Art des Antriebs eines Fahrzeugs auf die Einstellung zum autonomen Fahren offenbar aus. So sprechen sich Befragte, die ein Benzin- oder Diesel-Fahrzeug nutzen, mehr als doppelt so häufig grundsätzlich gegen autonomes Fahren aus als die Nutzer eines E-Autos (36 % zu 17 %).
Die HUK-Mobilitätsstudie 2023 basiert auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 4.042 Personen im Januar und Februar 2023 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die jeweiligen Bundesländer sowie für die gesamte Bevölkerung in Deutschland ab 16 Jahren.
Zur Pressemeldung auf huk.de. https://www.huk.de/presse/nachrichten/aktuelles/autonom-fahrende-autos.html
Für Rückfragen:
Karin Benning, Telefon: 09561-9622604
Eva-Maria Sahm, Telefon: 09561-9622605
Email: presse@huk-coburg.deWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Mit rund 13 Millionen Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2022 von 8,5 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 13,7 Millionen versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Hausrat- sowie in der Privathaftpflichtversicherung gehört sie zu den größten Anbietern am Markt. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2022 insgesamt über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
Karin Benning
Bahnhofsplatz -
96444 Coburg
karin.benning(at)huk-coburg.de
09561-96-22604
www.huk.de
Datum: 10.08.2023 - 17:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2058782
Anzahl Zeichen: 5049
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Kerstin Schmutzler
Stadt:
Coburg
Telefon: 09561-96-22609
Kategorie:
Auto & Verkehr
Diese Pressemitteilung wurde bisher 520 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"HUK-COBURG Mobilitätsstudie: Autonomes Fahren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
HUK-COBURG Unternehmenskommunikation (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oldtimer werden immer beliebter. Ihre Anzahl stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2026 auf über 822.500 Autos in Deutschland. Das ist eine Steigerung von mehr als 32.000 zum Vorjahr. Manche Fahrzeughalter sind sogar jünger als ihre Schätze auf vier Rädern. Bei der HUK-COBURG trifft das auf
HUK-E-Barometer ...
- Wechsel auf E-Autos waren im 1. Quartal 2026 ein Drittel häufiger als im Vorjahr - Jüngere Autofahrer unter 40 Jahren stiegen im März sogar um 95 Prozent häufiger auf E-Autos um als im Gesamtjahr 2025 - Auch Eltern minderjähriger Kinder reagieren weit stärker als andere auf die neue E-Aut
Hab und Gut noch besser absichern ...
Die HUK-COBURG erweitert Leistungsumfang bei der Wohngebäudeversicherung -Neu: Fest installierte Grills, Gartenkamine oder Außenküchen sowie Boden-Photovoltaikanlagen Die Wohngebäudeversicherung schützt vor finanziellen Folgen, die ein Schaden am Haus oder fest verbauten Gebäudebestandtei
Weitere Mitteilungen von HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
SCANIA-Händler Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH und Motoren Baader GmbH präsentieren wegweisende Innovationen auf der NUFAM 2023 ...
Die NUFAM 2023 steht vor der Tür. Für den Hersteller SCANIA und die Händler, Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH und Motoren Baader GmbH, ist es die wichtigste Messe des Jahres. Als Informations- und Vertriebsplattform ist die NUFAM von sehr großer Bedeutung. Sie bedient einen sehr großen Kunden
Fahrdienstleister Interline Düsseldorf präsentiert Hochzeits–Limousinenservice ...
Der Fahrdienstleister Interline Düsseldorf/ Köln hat sein Angebot erweitert. An sofort bietet der bekannte Limousinen- und Chauffeurservice auch Hochzeits–Limousinen und -Shuttles an. Festlich geschmückte Limousinen In den eleganten, geräumigen Interline-Hochzeitslimousinen mit geschmac
Sommer, Sonne, Freiraum: Der Aiways U5 SUV– der perfekter Urlaubsbegleiter ...
Wenn Sommer und Urlaubszeit rufen, antwortet der Aiways U5 SUV. Dank seiner fortschrittlichen MAS-Plattform bietet er nicht nur beeindruckende Effizienz, sondern auch ein Raumangebot, das seinesgleichen sucht. Egal ob Familienausflug, Urlaub am Meer oder Sportabenteuer – im U5 SUV finden Sie Platz
Wasserstoff: TÜV Rheinland trägt zum sicheren Ausbau des Tankstellennetzes bei ...
TÜV Rheinland ist als eines der ersten Prüfunternehmen durch die „Clean Energy Partnership“ (CEP) – einen Zusammenschluss von Industriepartnern – dazu befugt worden, die Betankungsprotokolle von Wasserstofftankstellen zu prüfen und bei erfolgreicher Prüfung abzunehmen. Dabei geht es um D




