Eigentumswohnung jetzt verkaufen oder lieber warten
Pressemitteilung OTTO STÖBEN 15.09.2023
Infos vom Immobilienprofi
Rund um Haus- und Grundeigentum gibt es eine Vielzahl komplizierter Sachverhalte, Regelungen und Entwicklungen, die es dem Laien nicht gerade einfach machen, immer die richtige Entscheidung zu treffen. In loser Folge geben Ihnen die Fachleute von OTTO STÖBEN unter der Rubrik „Infos vom Immobilienprofi“ Hinweise, die Sie umfassend zu einem bestimmten Immobilienthema informieren.
Anja von Glahn, Leiterin Fachbereich Eigentumswohnungen; Bildquelle: OTTO STÖBEN GmbH(firmenpresse) - Gibt es den richtigen Zeitpunkt, seine Eigentumswohnung zu verkaufen? Genau wie bei Aktien und anderen Geldanlagen ist eine generelle Antwort auf diese Frage schwer zu geben, um nicht zu sagen: unmöglich. Aber dazu später mehr.
Die momentane Lage im Immobilienbereich könnte man allgemein als volatil bezeichnen – bezogen auf die diversen Unsicherheiten am Markt. Zum einen liegt dies an den bekannten Problemen durch die unterschiedlichen Krisen, die Inflation, die gestiegenen Zinsen und Energiepreise etc., zum anderen an den Unsicherheiten, die uns die Politik vor allem in Sachen Gebäudeenergiegesetz und Wohnungsbau beschert.
Welche Auswirkungen diese schwierige Gemengelage inzwischen auf den Markt von Eigentumswohnung hat, weiß Anja von Glahn, Leiterin des Fachbereichs Eigentumswohnungen bei OTTO STÖBEN und seit Anfang der 1990er Jahre in diesem Sektor tätig:
„Grundsätzlich ist nach wie vor ein generelles Kaufinteresse gegeben, obwohl man noch im vergangenen Jahr mit 1 % finanzieren konnte und der Zinssatz inzwischen auf ca. 3,5 bis 4,5 % gestiegen ist“, berichtet Anja von Glahn. „Wegen der gestiegenen Zinsen müssen die Käufer nun tiefer in die Tasche greifen, denn der monatliche Abtrag bei einer Finanzierung hat sich demzufolge ebenfalls erhöht. Wer keine privaten Rücklagen gebildet hat, kann sich eine Finanzierung oftmals nicht mehr leisten.“
Diese Mehrkosten werden nun von den Käufern in ihre Berechnungen mit eingebracht. Hinzu kommen eventuelle Kosten für die Sanierungen im Zusammenhang mit dem neuen Heizungsgesetz. In diesen Kontext wird durch die Kaufinteressenten vermehrt auf die Energieausweise einer Eigentumswohnung geschaut (Baujahr und Art der Anlagentechnik). Auch die Wirtschaftspläne der Wohnungen werden wesentlich genauer unter die Lupe genommen. Bei hohen Heiz- und Warmwasserkosten sinkt oftmals das Kaufinteresse.
Sehr verhalten sind die Kaufinteressenten inzwischen auch bei renovierungs- und modernisierungsbedürftigen Wohnungen und Wohnanlagen, da Kosten, Lieferung und Bereitstellung für Baumaterialien und Handwerker nicht eingeschätzt werden können. Sehr wichtig ist auch die Höhe der bereits von der Eigentümergemeinschaft gebildeten Gemeinschaftsrücklage, denn bei einer geringen Rücklage könnten Sonderumlagen auf die jeweiligen Eigentümer zukommen.
Anja von Glahn: „All dies hat natürlich Auswirkungen auf die Kaufangebote. Die überhöhten Kaufpreise der letzten Jahre werden derzeit nicht mehr gezahlt. Insofern ist es ratsam, dass Verkäufer ihre Angebotspreise der veränderten Marktlage anpassen. Interessant bleibt der Erwerb von Eigentumswohnungen aus dem Bestand weiterhin für Kapitalanleger. Der stockende Wohnungsneubau beschert diesen weiterhin steigende Mieteinnahmen.“
Um auf die Frage am Anfang zurückzukommen, wann der richtige Zeitpunkt ist, seine Eigentumswohnung zu verkaufen: Die Antwort muss sich der Immobilienbesitzer selbst geben. Denn sie ist nicht nur von der aktuellen Marktlage abhängig, sondern zusätzlich von vielen individuellen Faktoren und persönlichen Aspekten.
Was allerdings nicht außer Acht gelassen werden sollte: Wer seine Eigentumswohnung vor mehr als 10 Jahren erworben hat, wird auch jetzt beim Verkauf mit Sicherheit einen immer noch attraktiven Gewinn erwirtschaften können.
„Die OTTO STÖBEN GmbH erstellt u. a. im Rahmen eines Vermarktungsauftrages eine Verkaufspreisanalyse, die den Verkäufern einen aussagekräftigen Marktpreis aufzeigt, verbunden mit einem realisierbaren Verkaufspreis. Bei weiteren Fragen hierzu kontaktieren Sie uns gerne!“
Ansprechpartner:
OTTO STÖBEN GmbH
Büro: 0431 664030
Fax: 0431 66403-40
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Datum: 15.09.2023 - 09:01 Uhr
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