Pflanzenschutz im Pfingstrosen-Paradies
Familie Tetzlaff hat sich auf die Aufzucht von Strauch- und Staudenpfingstrosen spezialisiert. Da Päonien besonders anfällig für Botrytis sind, benötigen sie sehr viel Pflege. Seit 2021 besitzt das Pfingstrosen-Paradies das Akku-Sprühgebläse AS 1200 von Birchmeier und ist damit mehr als zufrieden, denn aufgrund der hervorragenden Durchdringung und Benetzung der Blätter wirkt das aufgetragene Präparat viel effektiver.
Der Gärtner spart nicht nur Zeit, sondern benötigt auch weniger Mittel(firmenpresse) - Als Stephan Tetzlaff als 12-jähriger seine erste Pfingstrose geschenkt bekam, entdeckte er seine Leidenschaft für diese Pflanzen. Aus dem Hobby wurde sein Beruf und heute züchtet er zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn auf ca. vier Hektar Fläche über 700 Sorten. Auf dem Betriebsgelände findet man Tunnel mit Jungpflanzen, Felder mit Schnittblumen und auch einen Schaugarten. Die prächtigen Päonien sind auch außerhalb Deutschlands beliebt, so verschickt Tetzlaff sowohl Schnittblumen als auch wurzelnackte Containerware ins gesamte europäische Ausland.
Die Aufzucht von Pfingstrosen ist langwierig und pflegeintensiv. Frost und Nässe können zu extremen Einbußen führen. Zudem bedrohen Pilzkrankheiten die Pflanzen, allen voran Botrytis. Vorbeugend bringt Tetzlaff deshalb dreimal im Jahr Fungizide aus: während des Jungpflanzenstadiums im Tunnel, vor der Blüte auf dem Feld und abschließend noch einmal nach der Blüte.
Früher arbeitete der Züchter mit handbetriebenen Rückenspritzen. Bereits 2016 hat er diese durch Akku-Rückensprühgeräte (REC 15) von Birchmeier ersetzt. Im Jahr 2021 schaffte der Familienbetrieb als passendes Zubehör noch das Akku-Sprühgebläse AS 1200 an. Nun blickt Tetzlaff zurück, wie sich seine Arbeit seitdem verändert hat.
„Bei den Jungpflanzen im Tunnel konnten wir die Belegung deutlich verbessern, sodass wir viel weniger Ausfälle hatten“, freut sich Stephan Tetzlaff. Im Tunnel stehen die Töpfe mit den Jungpflanzen sehr eng nebeneinander. In diesem Pflanzenstadium tritt Botrytis vor allem am Stängel auf. Durch die wachsende Blattmasse war es fast unmöglich, das Präparat auf die unteren Pflanzenteile zu applizieren. Jetzt hebt der Luftstrom des Gebläses die Blätter an, so dass das Mittel bis in das Pflanzeninnere gelangt und dort gleichmäßig aufgetragen wird. Ein geringer Luftstrom bei Stufe 2-3 ist dabei völlig ausreichend, da die Blätter anfangs sehr weich sind und sie sonst verletzt werden könnten.
Stephan Tetzlaff verwendet im Gebläse standardmäßig die gelbe Düse für einen mittleren Austrag bis maximal 1,12 l/min, das Rückensprühgerät stellt er bei 4 bar ein. Allerdings variiert er für eine effiziente Applikation die Luftgeschwindigkeit des Gebläses. So sprüht er im Freiland zur Behandlung der Blütenköpfe mit Stufe 4 - 5. Dabei läuft Tetzlaff entlang der äußeren Wege, um das Präparat auf den Pflanzen aufzutragen. Da das Mittel dank des gerade verlaufenden Luftstroms sofort alle Pflanzen erreicht – auch die in elf Metern Entfernung - spart der Züchter deutlich Arbeitszeit. Auch den Arbeitskomfort weiß er zu schätzen, denn früher verhedderte sich das Sprühgestänge ständig in den Trieben.
Insgesamt stellt Stephan Tetzlaff fest: „Wir sprühen mit AS 1200 nicht weniger, aber das Mittel kommt jetzt endlich genau dorthin, wo es wirkt. Somit haben wir weniger Verluste und sparen uns Kosten und Arbeitszeit.“
Die individuellen Erfahrungen von Anwendern aus anderen Produktionsbetrieben und weiteren Sparten der Grünen Branche sind im Blätterkatalog auf der Birchmeier-Webseite nachzulesen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Birchmeier ist seit mehr als 145 Jahren ein führender Hersteller von Sprüh-, Schäum- und Dosiergeräten. Das umfangreiche Produktsortiment reicht von kleinen Handsprühgeräten bis zu Rücken- oder Karrenspritzen. Anwendungen finden sich im Garten, der Landwirtschaft, Gewerbe und vielfältigen Industrien. Qualität „Made in Switzerland“, Funktionalität und Zuverlässigkeit der Produkte stehen im Mittelpunkt. Auch die Langlebigkeit der Produkte spielt für das Unternehmen eine tragende Rolle. Im Jahr 1889 entwickelte die Schweizer Firma die erste Rückenspritze der Welt. In den letzten Jahrzehnten ließ das Unternehmen immer wieder durch seine Innovationen aufhorchen, wie zuletzt durch die Akku-Sprühgeräte Linie mit intelligenter Drucksteuerung. Entwickelt und produziert werden alle Geräte in der eigenen Fabrikation in Stetten (Schweiz). Exportiert werden die Produkte in über 80 Länder.
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Datum: 09.10.2023 - 09:01 Uhr
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Freigabedatum: 09.10.2023
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