tks operational excellence: Staatsschulden und Zinsen: es braut sich etwas zusammen.
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Wiesbaden, 11. Oktober 2023. Die hohen existierenden (Staats-) Schulden müssen immer teurer refinanziert werden. Es droht eine Staatsschuldenkrise oder höhere Inflation.

(firmenpresse) - Die Staatsschulden von Italien und den USA betragen aktuell ca. 144% beziehungsweise ca. 120 % bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Staatsschulden werden in der heutigen Schuldenwelt rollierend finanziert – fällige Schulden werden mit neuen Schulden abgelöst und es müssen die dann zu dem Zeitpunkt gültigen Zinsen gezahlt werden.
Während sich Italien Anfang 2022 mit Zinsen von unter 2% neu verschulden konnte, waren die Zinsen für die USA Anfang 2022 sogar bei unter 1%. Innerhalb von weniger als 2 Jahren sind die Zinsen nun rasch gestiegen. Die USA müssen ca. 4,7% Zinsen für langfristige Staatsschulden zahlen, Italien muss aktuell sogar 4,9% Zinsen zahlen.
Noch ist es nur ein geringer Anteil an Staatsschulden, der zu diesen weitaus höheren Zinsen finanziert werden muss. Da aber „jeden Tag“ Staatsschulden (mit den ehemals niedrigen Zinsen) auslaufen und dann mit den aktuell höheren Zinsen abgelöst werden müssen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der aktuelle Zinssatz auf „alle“ Staatsschulden zu zahlen ist.
Was ist nun zu erwarten ? Aktuell sinkt die Nachfrage nach amerikanischen Staatspapieren, besonders China erneuert immer weniger auslaufende Staatspapiere. Und auch die amerikanische Zentralbank (FED) zieht sich bei den Käufen zurück: "Mehr Staatsanleihen kommen auf den Markt, aber die FED ist kein Käufer mehr", zitiert das Handelsblatt den unabhängigen US-Analysten Ed Yardeni. "Daher braucht es immer höhere Renditen, um Käufer zu finden."
Die US Banken ziehen sich als Käufer von Staatspapieren ebenfalls zurück, da sie bereits herbe Verluste mit den im Portfolio befindlichen Staatspapieren erlitten haben. (Steigt der Zins für aktuelle Finanzierungen, so muss der Kurswert aller im Bestand befindlichen Staatspapiere sinken).
Anfang August hat die Ratingagentur Fitch den USA die Bestnote „AAA“ entzogen und die Kreditwürdigkeit auf "AA+" gesenkt. Droht etwa eine US-Staatsschuldenkrise, wie es Ray Dalio, Gründer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater, befürchtet?
Falls der gesamte Schuldenberg (der Zentralregierung, ohne Bundesstaaten) von mehr 33 Billionen Dollar (33.000 Milliarden Dollar) (https://www.gold.de/staatsverschuldung-usa/) mit ca. 4,5 % finanziert werden müsste, dann ergeben sich rechnerisch jährliche Zinszahlungen von ca. 1 Billion Dollar, also 1.000 Millarden Dollar. Der gesamte Haushaltsplan der Zentralregierung für das Jahr 2023 beträgt allerdings „nur“ 10.000 Millarden Dollar – davon ca. 800 Milliarden Dollar für das Militär. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/200520/umfrage/staatseinnahmen-und-staatsausgaben-in-den-usa/
„Die Schulden können fast nicht mehr unter normalen Umständen zurückgezahlt werden – eine Staatsschuldenkrise ist unausweichlich. Alternativ müsste die Fed in riesigen Mengen frisches FIAT Geld - zur Rückzahlung der Schulden - drucken, was die Inflation explodieren lassen würde“ beschreibt Thorsten Schuppenhauer von tks - operational excellence die Situation.
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Datum: 11.10.2023 - 12:07 Uhr
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Freigabedatum: 11.10.2023
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