Schüleraustausch: Wenn die Schüler im Auslandsjahr in einer Gastfamilie leben – Die wichtigen Punkte
ID: 2078016
Die meisten Schüler/innen wohnen während des Austauschjahres bei einer Gastfamilie – Die Vorteile und wichtige Punkte zu den Bedingungen
Auf in die Welt: Schülerin in den USA mit ihrer Gastfamilie (Stiftung Völkerverständigung)(firmenpresse) - Die Mehrzahl der Schüler/innen verbringt ihren Schüleraustausch an einer staatlichen High School im Ausland und wohnen bei einer Gastfamilie in der Nähe.
Warum Schüler/innen im Auslandsjahr in Gastfamilien wohnen
Die Unterbringung der Schüler/innen in Gastfamilien hat viele Vorteile. Die Schüler/innen nehmen am Leben der Familie teil. Sie lernen die Umgangsformen in der Familie kennen und den Alltag der Menschen. Für das Lernen der Fremdsprache ist es optimal, auch außerhalb der Schule in der Landessprache zu „leben“. Die Austauschschüler/innen finden in der Familie oft Freunde fürs Leben.
Die meisten Gastfamilien nehmen die Austauschschüler/innen „wie eigene Kinder“ auf und integrieren sie gut in ihr eigenes Leben. Das empfinden die Austauschschüler/innen normalerweise als ideal, weil sie damit eine „zweite Familie“ bekommen.
Wenn die Familie selbst Kinder hat, bekommen die Gastschüler/innen auch Ansprechpartner, mit denen sie oft in der Freizeit zusammen sein können.
Organisatorische Vorteile der Unterbringung in Gastfamilien
Die Gastfamilien werden von der Austauschorganisation regelmäßig so ausgewählt, dass sie in der Nähe der Schule wohnt, so dass der Schulweg kurz ist.
Die Unterbringung in einer Gastfamilie ist normalerweise relativ preisgünstig im Vergleich zu einem Internat.
Im USA Classic Programm ist die Unterbringung für die Gastschüler/innen sogar kostenfrei. Dies ist einer der Gründe, warum der Schüleraustausch nach USA im Vergleich der englischsprachigen Länder niedrige Kosten hat.
Die Auswahl der High Schools im Ausland wird wesentlich vergrößert, als wenn die Schüler/innen nur an High Schools gehen könnten, die über ein angeschlossenes Internat verfügen.
Im Grundsatz wohnt jeweils ein Austauschschüler in der Gastfamilie
Klassisch nimmt jede Familie jeweils einen Gast auf. Das hat Vorteile: Ein eigener Raum für die Austauschschüler/in ist im Regelfall vorhanden. Die Einbindung und Integration einer zusätzlichen Person in die Familie ist relativ einfach.
Wenn mehrere Gastschüler/innen in einer Familie wohnen
Immer öfter kommt es vor, dass Austauschorganisationen versuchen, mehrere Schüler/innen gleichzeitig in einer Gastfamilie unterzubringen. Dies wird von den Austauschorganisationen auch als „Double Placement“ bezeichnet.
Die Motivation der Austauschfirmen ist klar: Sie müssen weniger Gastfamilien finden. Damit tragen sie auch der Knappheit bei den Gastfamilien Rechnung.
Manche Gastfamilien haben ein Interesse an der Aufnahme mehrerer Schüler/innen, wenn sie von diesen jeweils einen Kostenbeitrag erhalten.
Für die Schüler/innen kann das vorteilhaft sein, weil sie damit innerhalb der Familie auf Gleichaltrige treffen, die an Kontakten für die Freizeit interessiert sind. Auf der anderen Seite können die Einbindung in die Gastfamilie und das Lernen der Landessprache beeinträchtigt werden.
Der Wechsel der Gastfamilie während des Auslandsaufenthaltes
Teilweise stellt sich nach einer gewissen Zeit heraus, dass das Zusammenleben in der Gastfamilie für die Schüler/in doch nicht passt. Die Gründe sind in der Praxis vielfältig. Als Lösung kommt es dann während des Auslandsjahres zu einem Gastfamilienwechsel.
Gute Austauschorganisationen sorgen für eine neue Gastfamilie in der Nähe und betreuen den Wechsel. Die Erfahrung des Gastfamilienwechsels empfinden die Schüler/innen bei guter Organisation regelmäßig als Gewinn.
Die Austauschorganisation für die Unterbringung in der Gastfamilie
Für die Unterbringung der Schüler in der Gastfamilie und einen eventuellen Gastfamilienwechsel hat die Leistung der Austauschorganisation erhebliche Bedeutung. Für die Auswahl der Austauschorganisation hat die seit Corona veränderte Marktsituation erhebliche Auswirkungen:
Die Beurteilung der Seriosität und Leistungsfähigkeit der Austauschorganisation gewinnt an Bedeutung.
•Die Erfahrungen und Bewertungen zur Leistung der einzelnen Austauschorganisationen aus der Zeit vor Corona sind nicht mehr aussagefähig.
•Im Internet ist eine vorgeprüfte Auswahl der Anbieter wichtig. Empfehlenswerte Anbieter gibt es online in der Anbietersuche (www.aufindiewelt.de/organisationen)
•Das persönliche Gespräch und das Kennenlernen der Anbieter werden wichtiger. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die nächsten AUF IN DIE WELT-Messen:
13.01.2024 Hamburg
20.01.2024 München
27.01.2024 Münster
30.01.2024 Online
03.02.2024 Hannover
Alle Termine: www.aufindiewelt.de/messenWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Deutsche Stiftung Völkerverständigung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in der Nähe von Hamburg. Die Stiftung ist ordentliches Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.
Auf dem Gebiet des Schüler- und Studentenaustausches und der internationalen Bildung engagiert sich die Stiftung aktuell u.a. mit Stipendien, den AUF IN DIE WELT-Messen und Publikationen. Mit dem Informations- und Vergleichsportal www.aufindiewelt.de gibt die Stiftung unabhängige Informationen zu Auslandsaufenthalten im Internet.
Datum: 03.01.2024 - 16:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2078016
Anzahl Zeichen: 4973
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Michael Eckstein
Stadt:
22926 Ahrensburg
Telefon: +49 (0) 0172 – 174 17 90
Kategorie:
Private Weiterbildung
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 03.01.2024
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