KI gibt 2024 in der Fertigungsbranche und im Bauwesen den Ton an

KI gibt 2024 in der Fertigungsbranche und im Bauwesen den Ton an

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Clemens Mittnacht, Industry Director GCS DACH bei IFS (Quelle: IFS)Clemens Mittnacht, Industry Director GCS DACH bei IFS (Quelle: IFS)

(firmenpresse) - 18. Januar 2024 – Ob in der Fertigung oder im Bau- und Ingenieurwesen – 2024 wird für beide Branchen eine richtungsweisende Zeit mit zahlreichen Herausforderungen und Hürden. Doch das neue Jahr birgt auch vielversprechende Trends, neue Lösungsansätze und innovative Technologien. IFS zeigt die wichtigsten Entwicklungen auf dem Markt und worauf sich Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten einstellen sollten.

Die Überschneidungen zwischen dem Manufacturing-Bereich und dem Bauwesen liegen auf der Hand: Beide Branchen sehen sich mit einem verschärften Wettbewerb am Markt konfrontiert, während die Kundenanforderungen immer komplexer und die gesetzlichen Regulatorien immer strenger werden. Zusätzlicher Druck entsteht durch den angespannten Arbeitsmarkt und den daraus resultierenden Fachkräftemangel. Abhilfe für diese Probleme versprechen neue und bereits etablierte Technologien, die durch stetige Weiterentwicklung und passgenaue Ausrichtung auf die Anforderungen der jeweiligen Branchen kein Nice-to-have mehr sind, sondern die neue Realität widerspiegeln. Der Enterprise-Software-Anbieter IFS gibt für das Jahr 2024 einen Einblick, welche Schlüsseltechnologien und Strategien eine neue Ära für das Bauwesen sowie die Fertigungsbranche einläuten und Antworten auf die großen aktuellen Herausforderungen bieten.

1. Produktionsunternehmen investieren stark in KI. Künstliche Intelligenz wird zukünftig das Maß aller Dinge sein und Herstellern zu einer nie dagewesenen Effizienz in der Produktion verhelfen. Für den flächendeckenden Einsatz von KI-Systemen werden die IT-Ausgaben zunächst kräftig ansteigen – ein erforderlicher Schritt, der eine Vielzahl entscheidender Anwendungsfälle eröffnet. Neben der Analyse von historischen und Echtzeit-Produktionsdaten können Unternehmen beispielsweise Anomalien frühzeitig erkennen, vorausschauende Wartung betreiben oder potenzielle Probleme bei der Produktqualität aufdecken. Aber auch im Kontext von Industrie 4.0 und der bereits in den Startlöchern stehenden Industrie 5.0 ist die KI der entscheidende Enabler, der die riesigen Datenmengen bewältigen kann.



2. Neue Technologien für bessere Arbeitsbedingungen. Die verarbeitende Industrie benötigt dringend Antworten auf die anhaltende Krise der fehlenden Arbeitskräfte. Dafür muss das Personal einerseits effizienter arbeiten können und Unternehmen andererseits mit guten Bedingungen eine engere Mitarbeiterbindung schaffen. Eine von IFS in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass 45 Prozent der befragten Produktionsunternehmen das Ziel verfolgen, die Arbeitserfahrungen mit Hilfe neuer Technologien zu verbessern. Mitarbeiter sind nach wie vor das wichtigste Kapital eines Unternehmens und können beispielsweise durch Connected-Worker-Plattformen sehr viel produktiver und zufriedener arbeiten. Dabei kommen verschiedene digitale Werkzeuge und Datenverwaltungstechniken zum Einsatz, um Prozesse zu optimieren, die richtigen Entscheidungen zu treffen sowie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine voranzutreiben.

3. Bau- und Ingenieursunternehmen setzen auf Automatisierung. Der Anwendungsbereich von Automatisierung und KI-Systemen im Bauwesen ist riesig – von der Entwurfsphase über die Planung bis hin zur Überwachung und Analyse von Projekten. Besonders der Verarbeitung von riesigen Datenmengen, etwa aus ERP-Systemen, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Auf diese Weise können wichtige Erkenntnisse gewonnen und Vorhersagen getroffen werden, etwa über die Bedingungen auf einer Baustelle und Risiken oder Prognosen zu den Projektkosten. Aber auch der Einsatz von KI in der Gebäudedatenmodellierung (BIM), bei IoT-Geräten zur Überwachung von Anlagen oder die intelligente Planung und Terminierung mit Hilfe mathematischer Modelle können die Produktivität von Unternehmen deutlich steigern.

4. Bauunternehmen entscheiden sich vermehrt für die Cloud. Wer an Planung, Bau, Betrieb und Wartung komplexer Anlagen beteiligt ist, hat in der Vergangenheit oftmals auf viele spezialisierte Software-Anwendungen und einzelne Abteilungen gesetzt. Angesichts der steigenden Datenmenge und Komplexität der Projekte ist eine Integration der einzelnen Systeme allerdings fast unmöglich geworden. Nicht wenige Unternehmen kämpfen daher mit inkonsistenten Datenstrukturen und Informationssilos. Die Antwort auf diese Probleme sind Cloud-basierte, offene Plattformarchitekturen. 2024 werden immer mehr Bauunternehmen ihre IT-Landschaft mit Cloud-Technologien vereinfachen.

„Wir sehen sowohl im Bau- und Ingenieurwesen als auch in der Fertigungsbranche nicht nur die große Notwendigkeit, neue Technologien zu priorisieren, sondern auch den Willen zur Umsetzung“, sagt Clemens Mittnacht, Industry Director GCS DACH bei IFS. „Unternehmen müssen und wollen sich hier bewegen – von der Steigerung der Produktivität, optimierten Prozessen und besseren Arbeitsbedingungen hängt ab, wer auf dem hart umkämpften Markt überlebt und wer nicht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in den neuen Technologien.“


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IFS entwickelt und liefert weltweit Cloud-Business-Software für Unternehmen, die Güter produzieren und vertreiben, Anlagen bauen und betreiben sowie Dienstleistungen erbringen. Auf einer einzigen Plattform vereint IFS seine branchenspezifischen Lösungen, verbindet sie durch ein gemeinsames Datenmodell und integriert digitale Innovationen. Unternehmen können damit ihre ganze Stärke ausspielen, wenn es darauf ankommt: im „Moment of Service™“. Die Branchenexpertise der Mitarbeiter, das wachsende Ökosystem und das erklärte Ziel, jedem Kunden einen echten Mehrwert zu bieten, machen IFS zu einem anerkannt führenden und meistempfohlenen Anbieter auf seinem Gebiet. Rund 6.000 Mitarbeiter unterstützen täglich mehr als 6.500 Unternehmen – agil, vertrauenswürdig und kollaborativ. Weitere Informationen: www.ifs.com



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