Schwache Aktienmärkte: Wie können sich die neuen US-Inflationsdaten auswirken-
JRC Capital Management: Inflationszahlen könnten für Volatilität sorgen

(PresseBox) - Seit dem Monatswechsel haben viele Hauptindizes deutlich an Wert verloren und zeigen nach der letzten Korrektur im Juli und einer folgenden Erholung wieder Schwäche auf.
Dax nach Allzeithoch in Korrektur
Nachdem der deutsche Leitindex Dax am 3. September ein neues Allzeithoch bei 18.990 Punkten verzeichnet hat, fiel der Index noch am gleichen Tag wieder um 1,3%, was die anhaltende Schwäche in einem der historisch volatilsten Monate des Jahres aufzeigt. Seit diesem Allzeithoch hat der Dax zeitweise um über 4% verloren und steht aktuell nur noch bei 18.289 Punkten.
US-Indizes erholen sich nach Korrektur
Bei den US-amerikanischen Indizes S&P500 und Nadaq100 sieht es auch nicht viel anders aus. Während der S&P500 am Anfang des Monats kein neues Hoch mehr verzeichnen konnte, zeigt gerade der Nasdaq die fortlaufende Schwäche der Tech-Aktien nach dem nun abflachenden KI-Hype. Im Nasdaq enthaltene Aktien wie Nvidia, Microsoft und auch AMD haben über die letzten Wochen Korrekturen im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen müssen. Mit Microsoft und Amazon gibt es ein paar Tech-Titel, die durchaus bald wieder stärker werden können, da diese kurstechnisch kürzlich zu einer Erholung ansetzten. Daher zeigte sich in den beiden US-Indizes gestern auch wieder eine zumindest kurzfristige Erholung, wenn auch nur unter 1%.
US-Inflationsdaten um 14:30 Uhr
Ob sich diese Erholung heute fortsetzt, könnte sich durch die vorbörslich um 14:30Uhr (MEZ) zu erwartenden US-Inflationszahlen entscheiden. Bei der Kern-Inflation (Core Inflation Rate) wird aktuell keine Änderung erwartet – die monatliche Veränderung soll weiterhin bei 0,2% liegen, die jährliche Änderung bei 3,2%. Bei der Inflationsrate (Inflation Rate) wird monatlich keine Änderung erwartet, sie soll weiterhin bei 0,2% bleiben. Allerdings wird ein Rückgang der jährlichen Inflation von 2,9% auf 2,6% erwartet.
Inflationszahlen könnten für Volatilität sorgen
Welche Prognosen hier erfüllt werden und welche Auswirkungen dies auf die Märkte hat, bleibt abzuwarten. Diese Daten sind allerdings ein guter Indikator für den am 18. September anstehenden Zinsentscheid der Federal Reserve. Diese hat bereits angekündigt, dass sie die Zinssätze erst senken wird, wenn die Inflation nachlässt. Sollte sich die Inflation also tatsächlich abschwächen, könnte dies den Markt wieder beruhigen, da eine Zinssenkung der FED zu erwarten sein könnte. Andererseits ist eine anhaltende Inflation kritisch für klare Zinsprognosen und könnte zu anhaltender Volatilität an den US-Aktienmärkten führen.
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Die JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH ist ein auf Devisen und Derivative spezialisiertes Finanzdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Seit 1994 betreut sie institutionelle Kunden und vermögende Privatanleger in den Bereichen Asset Management und Brokerage. Mit ihrem starken informationstechnologischen Hintergrund hat sie von Anfang an die Verbindung wissenschaftlicher Forschung mit engem Praxisbezug zur computational finance verfolgt. Dies schlägt sich in der Teilnahme an fünfzehn EU-geförderten Forschungsprojekten in 20 Jahren nieder.
Als Finanzdienstleistungsunternehmen unterliegt die JRC den Regulierungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist von ihr entsprechend lizenziert. Außerdem gehört sie der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an.
Weitere Informationen über JRC Capital Management finden Sie unter https://jrconline.com.
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Datum: 11.09.2024 - 15:10 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Jonas Wuttig
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Berlin
Kategorie:
Finanzwesen
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