Desaströse Gesundheitspolitik

Desaströse Gesundheitspolitik

ID: 212550

Desaströse Gesundheitspolitik



(pressrelations) - heitswesen = Krankenbetreuungssystem mit Mangelverwaltung

Keine der Gruppierungen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen oder aus anderen Institutionen spricht aus, dass Deutschland bezogen auf die Entwicklungen und Entscheidungen dringend eine "Kosten - Nutzen -Bewertung" der politischen Mandatsträger benötigt. Wir fordern dies für uns als Bürger und für unsere Volkswirtschaft.

Als Bürgerinitiative Gesundheit e.V. fordern wir die Abkehr von ausschließlich auf Kostensenkung ausgerichteter Politik. Wir fordern die Beendigung der Discountermentalität im Gesundheitswesen. Dies hat seit dem Jahr 1976 nachweisbar nur Nachteile für Versorgung, Wirtschaftlichkeit und Volkswirtschaft gebracht.

Das gilt auch für die zweite immer wieder im Vordergrund der politischen Entscheidungen stehende Überlegung zu den Einnahmen und Einnahmesteigerungen.

Dagegen sollten Rahmenbedingungen durch die Politik geschaffen werden, die Grundsätzliches regeln. Anschließend muss der Selbstverwaltung und den beteiligten Akteuren die Möglichkeit gegeben werden, sich im ureigensten Sinne für eine Effizienzsteigerung einzusetzen.

Dazu gehören u.a. die nachfolgenden Maßnahmen, Notwendigkeiten und Möglichkeiten:
  • Präventionsmaßnahmen von der Geburt bis zum Tod in den Vordergrund zu stellen und nicht die Behandlung von Krankheiten aus Finanznot mit Mangelverwaltung
  • nicht den Preis in den Vordergrund zu stellen weder bei Dienstleistungen noch bei Produkten, sondern die Effizienz unter ganzheitlichen Gesichtspunkten
  • entsprechende Anreizsysteme für die Versicherten, Patienten, die Berufsgruppen und Institutionen geben, um miteinander nicht gegeneinander zu arbeiten, planen, behandeln, diagnostizieren, therapieren und pflegen.
Die Leistung der Berufsgruppen und Institutionen muss dem jeweiligen Aufwand für den Patienten/ Pflegebedürftigen entsprechend vergütet werden. Alle Pauschalen müssen auf den Prüfstand gestellt - allerdings nicht von einseitig ausgerichteten Institutionen der gesetzlichen Krankenkassen und nicht im "Gerangel der Glieder der Selbstverwaltung".



Bezogen auf die Versorgung der Bürger sollten sich die politischen Mandatsträger darauf besinnen, dass der Versicherte und Patient/ Pflegebedürftige auch potenzieller Wähler ist und deshalb dessen Anforderungen in den Vordergrund aller Entscheidungen stellen.

Leider ist aktuell das Gegenteil der Fall. Deshalb fordern wir eine öffentliche Diskussion über die Leistungen unserer politischen Mandatsträger und nicht so sehr eine fortwährende Erörterung der Kosten-Nutzen-Bewertungen zu Leistungen für den Bürger, den Versicherten, den Patienten/ Pflegebedürftigen oder die Berufsgruppen und Institutionen des Gesundheitssystems.


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Datum: 17.06.2010 - 19:17 Uhr
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