Halbjahresbilanz 2024. Deutsche Spielbanken erzielen 664,84 Mio. Euro Umsatz (+4,1 Prozent)
Positiver Trend trotz Fußball-EM: DSbV-Spielbanken erreichen zur 2024er Halbzeit mit 345,4 Mio. Euro Umsatz schon mehr als die Hälfte von 2023
„Wir freuen uns, dass sich der positive Trend fortsetzt - trotz der Konkurrenz zu Sportwetten im Jahr der Europameisterschaft. Ein gutes Signal ist auch, dass das klassische Spiel in den DSbV-Spielbanken nicht nur stabil blieb, sondern seinen Anteil von 16 Prozent am Gesamt-BSE leicht steigern konnte“, sagt Kerstin Kosanke. Gleichwohl müsse sich das konzessionierte Glücksspiel der Digitalisierung stellen - auch angesichts des Schwarzmarktes. „Wenn etwa die Bayerischen Spielbanken als einziger legaler Anbieter in Bayern Online-Casinospiele ermöglichen, findet das im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 statt. Der Gesetzgeber eröffnet ja den Ländern die Möglichkeit, auch im Internet solche Spiel-Formate anzubieten. Konzessionierte Spielbanken können so ihren guten Ruf und ihr Knowhow etwa im Spielerschutz nutzen, um auch online-affine Interessenten zu erreichen und sie nicht auf illegale Plattformen zu schicken. Ein hybrides Casino deckt sowohl den digitalen als auch den traditionellen, terrestrischen Bereich ab. Es bietet Glücksspiel in der Mitte der Gesellschaft – analog und digital.“
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Der Deutsche Spielbankenverband DSbV vertritt die Anliegen der öffentlich-rechtlichen gemeinwohlorientierten Spielbanken. Er nimmt Stellung zu Themen wie Spielerschutz, Glücksspielrecht, Wirtschaftsfaktor Glücksspiel, Zukunftstechnologien, Internet und Glücksspiel. Im DSbV organisiert sind: Die Spielbanken in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Sachsen, im Saarland, in Schleswig-Holstein sowie in Nordrhein-Westfalen. Die staatlich konzessionierten Spielbanken in Nordrhein-Westfalen sind Teil der Merkur Group.
Kerstin Kosanke, Präsidentin Deutscher Spielbankenverband e. V. , Tel.: 0331 – 6456 340, info(at)deutscher-spielbankenverband.de
Datum: 24.09.2024 - 08:24 Uhr
Sprache: Deutsch
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