Von der Sommer- zur Winterzeit / Oberberg Kliniken informieren über den Umgang mit der Zeitumstellung
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(ots) - Die Temperaturen sind herbstlich, die Tage werden deutlich kürzer. Viele Menschen haben sich vom Sommer schon verabschiedet, am kommenden Wochenende wird auch die Uhr auf die Winterzeit zurückgestellt. Die Expertinnen und Experten der Oberberg Kliniken informieren über mögliche Auswirkungen der Zeitumstellung und geben Tipps, wie der mögliche Mini-Jetlag schnell überwunden werden kann.
Was bedeutet die Zeitumstellung für den Körper?
Nicht für jeden Menschen ist das Vor- oder Zurückstellen der Uhr ein Problem, manche reagieren aber empfindlich auf die Veränderung im Tagesablauf. Der Grund: Die Zellen im Körper arbeiten in einem 24-Stunden-Rhythmus, der dem Tag-Nacht-Rhythmus angepasst ist. Mit der Zeitumstellung verschiebt man den Rhythmus ein wenig, was den eigenen Rhythmus durchschnittlich für etwa einen Tag durcheinanderbringt. Wer Probleme mit der Zeitumstellung hat, schläft möglicherweise dadurch nicht gut und fühlt sich am nächsten Tag nicht erholt. Auch können sich Grunderkrankungen wie Bluthochdruck mehr bemerkbar machen. Dies reguliert sich aber meist nach ein bis zwei Tagen. Dann hat sich der Organismus in etwa auf die neue Zeit eingestellt.
Umstellung auf Sommer- oder Winterzeit - was fällt schwerer?
Die Zeitumstellung im Herbst fällt vielen Menschen deutlich leichter, denn die Uhr wird zurückgedreht, man gewinnt eine Stunde, kann also zum Beispiel länger schlafen. Mit der Zeitumstellung im Frühjahr, wenn eine Stunde Nachtschlaf verloren geht, man früher als gewohnt aufstehen muss, tun sich mehr Menschen schwer. Wenn man weiß, dass man auf die Zeitumstellung sensibel reagiert, kann es sinnvoll sein, sich bereits zwei bis drei Tage vorher ein wenig an die neue Zeit anzunähern; das heißt, bei der Umstellung im Herbst zum Beispiel zunächst 15 und dann 30 Minuten später ins Bett zu gehen, damit die Umstellung in etwas kleineren Schritten vollzogen wird. Bei kleinen Kindern kann es helfen, schon sechs bis sieben Tage im Voraus die Routinen ein wenig auf die neue Zeit hin anzupassen und sie behutsam umzugewöhnen.
Was kann man tun, wenn die Zeitumstellung Probleme bereitet?
Grundsätzlich ist immer ein gesunder Lebensstil zu empfehlen, ohne Rauchen, mit regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung. Veränderungsprozesse wie die Zeitumstellung fallen dem Organismus meist leichter, wenn man insgesamt gesünder lebt. Bei Problemen mit der Zeitumstellung ist es in jedem Fall wichtig, Tageslicht zu tanken - den Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen und darauf zu achten, sich nicht ausschließlich in Räumen oder Verkehrsmitteln aufzuhalten. Auch bei Regen oder an bewölkten Tagen hat Tageslicht einen positiven Effekt, der helfen kann, sich an die neue Zeit zu gewöhnen.
Halten Probleme wie Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum an, empfiehlt es sich, Rat zu suchen. Einige Oberberg Kliniken verfügen über ein schlafmedizinisches Kompetenzzentrum mit eigenem Schlaflabor. Dies ermöglicht eine umfassende Untersuchung des Schlafes und dadurch eine sehr individualisierte Behandlung der Schlafstörung.
Mehr zum Thema Schlaflosigkeit und Schlafstörungen unter: https://www.oberbergkliniken.de/symptome/schlaflosigkeit
Über die Oberberg Gruppe: Die Oberberg Gruppe mit Hauptsitz in Berlin ist eine vor mehr als 30 Jahren gegründete Klinikgruppe mit einer Vielzahl an Fach- und Tageskliniken im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an verschiedenen Standorten in Deutschland. In den Kliniken der Oberberg Gruppe werden Erwachsene, Jugendliche und Kinder in individuellen, intensiven und innovativen Therapiesettings behandelt. Darüber hinaus existiert ein deutschlandweites Netzwerk aus Oberberg City Centers, korrespondierenden Therapeutinnen oder Therapeuten sowie Selbsthilfegruppen.
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Datum: 21.10.2024 - 12:19 Uhr
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