Pigments and Extenders for E-Mobility– LUM trägt zur Normung bei
ID: 2133942
Im Oktober fand ein Workshop Pigments und Extenders for E-Mobility beim DIN e.V. in Berlin statt.
E-Mobilität ist ein zentraler Aspekt des globalen Wandels hin zur Nachhaltigkeit, welcher die Bedeutung von Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz hervorhebt. Pigmente und Füllstoffe spielen als Rohstoffe und Additive eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von E-Mobilitätslösungen und tragen zur Schaffung nachhaltiger und umweltfreundlicher Transportmöglichkeiten bei. Im Bereich der E-Mobilität ist die Entwicklung neuer Pigmente und Füllstoffe und deren Standardisierung ein entscheidendes Element auf globaler Ebene, auch wenn die Umsetzung in den verschiedenen Ländern, Unternehmen und Branchen unterschiedlich ist. Akademische Symposien neigen dazu, sich auf spezifische Methoden zu konzentrieren, aber das Erfassen der breiteren und vielfältigeren Facetten, insbesondere im Hinblick auf die Standardisierung, ist unerlässlich, um die grundlegenden Prinzipien dieses Themas neu zu etablieren. Dieser Workshop zielte darauf ab, umfassende Informationen über verschiedene Aspekte der E-Mobilität zu liefern, einschließlich der Rolle der Normung, Arbeitsstrategien und Charakterisierung. Er wird sich mit den globalen Trends in der E-Mobilität befassen, sowie mit Ideen für die zukünftige Arbeit von ISO/TC 256 "Pigments, dyestuffs and extenders" zur Normung in diesem Bereich, mit allgemeinen Normungsbemühungen in der EU/DIN zu diesem Thema und mit Strategien von Unternehmen. Organisiert vom Verband der Mineralfarbenindustrie e. V. (VdMi), der mehrere deutsche, international tätige Pigment- und Füllstoffhersteller vertritt, und dem Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN), der nationalen Normungsorganisation Deutschlands, die das Sekretariat des ISO/TC 256 führt, wurden in diesem Workshop auch Charakterisierungsarbeiten vorgestellt, die einen wertvollen Beitrag zur E-Mobilität leisten [2].
Prof. Dr. Dr. Dietmar Lerche, Geschäftsführer der LUM GmbH, berichtete zum Thema: Analytical techniques to address optimization and quality assessment along the development and processing of electrodes: A first step for standardization. Im Fokus seiner
Pressemitteilung
Ausführungen standen die von LUM entwickelte STEP-Technologie® zur Charakterisierung von Partikeleigenschaften und Partikelwechselwirkungen, als auch die CAT-Technologie® zur Bestimmung mechanischer Eigenschaften von Elektrodenschichten. Während die STEP-Technologie in Kombination mit optischer Detektion schon seit 2008 z.B. in der Brennstoffzellentechnik eingesetzt wird, trägt deren Erweiterung um die Röntgentechnologie in den letzten Jahren signifikant zur einfachen und schnellen Charakterisierung von Batteriepasten in Originalkonzentration bei, ermöglicht so eine Produkt- und Prozesskontrolle, die mit optischen analytischen Verfahren nicht gegeben ist.
Den finalen Höhepunkt des Beitrags bildete die Vorstellung eines ersten Standardisierungsentwurfs im Rahmen der International Electrotechnical Commission (IEC), TC 113: Nanomanufacturing – Key control characteristics – Carbon black materials for energy storage devices quantification of Hansen parameters. Ruß (Carbon Black) ist ein wichtiges Material für die Elektromobilität und Energiewende. Eine Anpassung für andere Pigmente und Füllstoffe ist möglich. In diesem Zusammenhang sei auch auf die ISO 20427:2023-11 Pigmente und Füllstoffe - Dispergierverfahren zur sedimentativen Teilchengrößenbestimmung von suspendierten Pigmenten oder Füllstoffen mit Flüssigsedimentationsverfahren verwiesen.
[1] https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/npf 29.10.2024 12:22
[2] https://www.din.de/de/din-und-seine-partner/termine/workshop-pigmente-und-fuellstoffe-in-der-e-mobilitaet-1120404 29.10.2024 12:22
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Datum: 29.10.2024 - 15:13 Uhr
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