M-Sport Ford schließt die Rallye-WM-Saison mit erneutem Podiumsergebnis in Japan positiv ab
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(ots) -
- Adrien Fourmaux/Alex Coria schaffen erstmals bei einer Asphalt-WM-Rallye mit dem Ford Puma Hybrid Rally 1 den Sprung unter die ersten Drei der Gesamtwertung
- Grégoire Munster/Louis Louka krönen ihre starke Entwicklung am Steuer des 368 kW (500 PS) starken Puma Hybrid Rally1 mit einem weiteren Top-5-Ergebnis
- Richard Millener, Teamchef von M-Sport Ford: "Wir wussten immer, dass der Ford Puma Hybrid Rally1 auch auf Asphalt konkurrenzfähig ist"
KÖLN, 24. November 2024 - Platz drei für Adrien Fourmaux und Beifahrer Alex Coria, Rang fünf für Grégoire Munster und Copilot Louis Louka: Das Saisonfinale der Rallye-Weltmeisterschaft endete in Japan mit dem fünften Podestresultat für den Puma Hybrid Rally1 von M-Sport Ford. Die ereignisreiche Asphaltveranstaltung rund um Nagoya setzte einen würdigen Schlusspunkt eines überaus spannenden Jahres mit Titelentscheidungen, die buchstäblich auf den letzten Metern fielen.
Für Fourmaux begann der 13. und letzte WM-Lauf 2024 am vergangenen Donnerstagabend mit einem besonderen Highlight: Der Franzose fuhr gleich auf der ersten Wertungsprüfung (WP) vor ausverkauften Zuschauerrängen im Toyota-Stadion der Präfektur Aichi mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,5 Sekunden die Bestzeit - womit der ehemalige Medizinstudent erstmals in seiner Karriere eine WM-Rallye anführte. Der weitere Verlauf der ersten Etappe stellte ihn am Freitag auf den verwinkelten, von herbstlichem Laub übersäten Sträßchen allerdings vor Herausforderungen. Nach drei weiteren WP lief Fourmaux die mittägliche Reifenwechselzone als Fünftplatzierter an. Kleinere Modifikationen am Setup seines über 368 kW (500 PS) starken Turbo-Hybrid-Allradlers brachten aber eine deutliche Verbesserung. Der 29-Jährige fand wieder in seinen Rhythmus und erkämpfte sich eine Position zurück. Vor der letzten Straßenprüfung des Tages griff Fourmaux dann zu einem taktischen Kniff und montierte Zusatzscheinwerfer auf seinen Ford Puma Hybrid Rally1. Als sich der Start in die WP 7 verzögerte, erwies sich dies auf den mittlerweile stockfinsteren Waldwegen als Vorteil: Der Franzose rückte am Lokalmatador Takamoto Katsuta vorbei wieder auf Rang drei vor.
Das enge Duell mit dem Japaner sowie dessen französischen Teamkollegen Sébastien Ogier bestimmte für Fourmaux auch den Samstag. Im Etappenziel lag er erneut auf Rang vier, nur 8,2 Sekunden hinter seinem Landsmann und 6,1 Sekunden vor Katsuta. Als der Sonntag mit dem kapitalen Abflug des Führenden Ott Tänak begann, rückte die Speerspitze von M-Sport Ford wieder einen Platz auf. Fourmaux verteidigte sein erstes Podiumsergebnis bei einer Asphaltrallye problemlos bis ins Ziel der 21. und letzten Wertungsprüfung - die Krönung seiner herausragenden Saison.
Grégoire Munster konsolidiert seine aufstrebende Performance
Angesichts wechselhafter Grip-Verhältnisse und schwieriger Reifenentscheidungen ließen es Grégoire Munster und Louis Louka mit dem zweiten Puma Hybrid Rally1 von M-Sport Ford am Freitag der Rallye Japan noch etwas vorsichtiger angehen. Dennoch beendeten sie die erste Etappe auf Gesamtrang sechs. Am Samstag profitierte der 25-Jährige von der feingetunten Abstimmung seines Turbo-Hybrid-Allradlers und startete mit der drittschnellsten Zeit in den Wettbewerb. Dank einer konstanten Performance verteidigte er seinen Rang erfolgreich gegen nachrückende Konkurrenten. Der Ausfall von Tänak beförderte ihn am Sonntag dann auf den fünften Platz der Gesamtwertung.
"Wir wussten, dass unser Ford Puma Hybrid Rally1 auch auf Asphalt konkurrenzfähig ist - Adrien Fourmaux und Grégoire Munster haben dies in Japan klar unter Beweis gestellt", freut sich Richard Millener, Teamchef von M-Sport Ford. "Obwohl Adrien zunächst noch an der Abstimmung seines Rallye-Autos arbeiten musste, ließ er nie locker. Dieser Kampfgeist hat ihm das fünfte Podestergebnis in der Topklasse eingebracht, ein schöner Saisonabschluss für ihn und seinen Beifahrer. Grégoire und Louis Louka konnten erneut ihre positive Entwicklung seit Jahresbeginn unter Beweis stellen, auch sie erlebten ein erfolgreiches Wochenende. Ich bin sehr stolz darauf, was dieses tolle Team seit der Rallye Monte-Carlo im Januar erreichen konnte. Es hat sich die Auszeit bis zum Beginn der neuen Saison redlich verdient."
Adrien Fourmaux / Alexandre Coria (F/F, Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 16); Rallye-Japan-Ergebnis: Platz 3. WM-Rang: 5.
"Wie erwartet haben sich die Bedingungen der Rallye Japan von Beginn an als überaus tückisch herausgestellt. Aber wir konnten unsere Performance fortlaufend verbessern und um eine Podiumsplatzierung kämpfen", so Fourmaux. "Seit Samstagmorgen haben wir uns tolle Duelle mit Takamoto Katsuta und Sébastien Ogier geliefert. Es ist wirklich schön, die Saison mit einem weiteren Podestresultat beenden zu können - meinem ersten bei einer Asphalt-Rallye mit dem Ford Puma Hybrid. Wir können bei unserem Comeback am Steuer eines Rally1-Fahrzeugs auf ein starkes Jahr zurückblicken. Danke hierfür an M-Sport. Jeder hat sich großartig eingesetzt, wir fühlten uns von Beginn an absolut wohl. Alex und ich wissen das sehr zu schätzen."
Grégoire Munster / Louis Louka (B/B, Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 13). Rallye-Japan-Ergebnis: Platz 5. WM-Rang: 8.
"Zwei Top-5-Ergebnisse hintereinander: Darüber bin ich sehr froh. Wir beenden die laufende Saison auf positive Weise. Danke an das Team für die harte Arbeit über das ganze Jahr hinweg und die Hilfestellungen, von denen ich als Fahrer und in puncto Performance sehr profitiert habe", so Munster. "Am Samstag waren wir mit dritt- und fünftschnellsten Zeiten flott unterwegs. Hier und da mussten wir etwas mit der Abstimmung des Autos kämpfen, konnten darauf aber jeweils gut reagieren und Lösungen finden - dabei habe ich, auch was die Kooperation mit den Ingenieuren betrifft, nochmal viel gelernt."
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