Panikattacken: Mit diesen Tipps hält man sie in Schach - und wo es Hilfe gibt
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(ots) - Schweißausbrüche, Atemnot, Herzrasen, Schmerzen und Schwindel: Wer eine Panikattacke erlebt, hat oft das Gefühl, völlig die Kontrolle zu verlieren. Die gute Nachricht: Es gibt Strategien, die im Akutfall helfen, zeigt die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau".
Wenn Angst und Panik einen überfallen, helfen beispielsweise Atemübungen oder zu versuchen, die Aufmerksamkeit von den Symptomen wegzulenken, indem man verschiedene Sinne anspricht: Was sehe ich gerade? Was kann ich hören, schmecken, fühlen? Vielen Betroffenen helfen auch äußere Reize, etwa einen Eiswürfel in die Hand zu nehmen oder das Gesicht in kaltes Wasser zu tauchen. Außenstehende sollten beruhigend auf die Betroffenen einwirken, indem sie sie abschirmen, die Kleidung lockern, eine bequeme Sitz- oder Liegeposition einnehmen lassen.
Ob eine langfristige Therapie nötig ist, hängt hauptsächlich vom persönlichen Leidensdruck ab. Bei wiederholten Panikattacken rät Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor und Chefarzt im Bereich Allgemeinpsychiatrie und Psychosomatische Medizin am kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg, sich beraten zu lassen.
Wer ein Vermeidungsverhalten an den Tag legt - etwa nicht mehr mit dem Bus fährt oder Einkaufen geht, sollte sich unbedingt therapeutische Hilfe suchen.
Anlaufstellen sind:
- Stiftung Gesundheitswissen: Hier gibt es Informationen, Erfahrungsberichte von Betroffenen und einen Selbsttest. www.stiftung-gesundheitswissen.de
- Deutsche Angst-Hilfe e. V. (DASH): Kostenlose Beratung im Chat, Hilfe bei der Suche nach Therapeuten, Online-Selbsthilfegruppen sowie Workshops. www.angstselbsthilfe.de
- Neurologen und Psychiater im Netz: Infos zu Angsterkrankungen bei Kindern und Erwachsenen. www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org
- Telefonseelsorge: Anonyme, kostenlose Beratung Tag und Nacht unter 0 800/111 0 111 und 0 800/111 0 222. www.telefonseelsorge.de
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Datum: 19.12.2024 - 09:00 Uhr
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