Bereit für 2025? Hybrid-Cloud, NIS-2 und Datentransparenz verändern die Spielregeln!
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Im kommenden Jahr werden 4 zentrale Themen die IT-Sicherheit dominieren.
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(firmenpresse) - Vier Schlüsselthemen rücken in den Fokus der IT-Sicherheit und prägen die strategischen Prioritäten von Unternehmen und Organisationen. An erster Stelle steht die Umsetzung des NIS2-Gesetzes, das strengere Anforderungen an die Cybersicherheit und Meldepflichten für Vorfälle definiert. Eng damit verknüpft ist der Schutz kritischer Infrastrukturen, der angesichts wachsender Bedrohungen durch Cyberangriffe eine noch höhere Relevanz erhält.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Absicherung zunehmend komplexer OT-Systeme (Operational Technology). Diese Systeme, die für die Steuerung und Überwachung industrieller Prozesse unerlässlich sind, rücken vermehrt ins Visier von Cyberkriminellen und erfordern daher umfassende Sicherheitsstrategien nachhaltige Lösungskonzepte.
Darüber hinaus gewinnt die Transparenz von Daten, insbesondere im Kontext künstlicher Intelligenz, an Bedeutung.
1. Was wird aus Cloud First?
Ist die Ära der Cloud-First-Strategien vorbei? Viele Unternehmen verlagern einen Teil ihrer Workloads zurück in On-Premises-Umgebungen, ohne jedoch vollständig auf die Cloud zu verzichten. Stattdessen setzen sie auf einen hybriden Ansatz, der beide Modelle kombiniert.
Der Hauptgrund für diesen Kurswechsel sind Kosten. Angesichts strengerer Budgetvorgaben und möglicher Kürzungen prüfen CIOs und CISOs genau, wo Einsparpotenziale liegen. Besonders Workloads mit hohem Datenvolumen oder intensivem Traffic erweisen sich häufig als günstiger im lokalen Betrieb.
2. Das Jahr der kritischen Infrastrukturen
Mit dem Inkrafttreten von Richtlinien und Verordnungen wie NIS2 und DORA wird es 2025 als Reaktion auf die zunehmende Komplexität der IT-Infrastrukturen einen Innovationsschub geben. Es ist zu erwarten, dass Unternehmen robustere Compliance-Programme entwickeln, die einerseits zu Investitionen in juristisches Fachwissen und andererseits durch Technologielösungen zur Einhaltung der Compliance führen. Die Diskussionen über die Einhaltung von Regularien könnten 2025 auch auf internationaler Ebene neue Impulse im Datenschutz setzen. Während die Vorschriften einerseits den Datenaustausch erleichtern sollen, begrenzen sie andererseits den grenzüberschreitenden Datenfluss. Diese widersprüchlichen Anforderungen werfen die Frage nach einer Vereinfachung der Regularien auf.
Angesichts der steigenden Mobilität von Nutzern ist es entscheidend, dass Mitarbeitende und Kunden beim Grenzübertritt nicht durch lokale Datenschutzvorgaben behindert werden. Eine Harmonisierung der Vorschriften würde nicht nur die Einhaltung von Compliance erleichtern, sondern auch Innovation fördern.
Doch mit dem Inkrafttreten der neuen Gesetzen und Richtlinien steigt auch die Gefahr von Angriffen. Cyberkriminelle könnten die verbleibende Zeit nutzen, um Schwachstellen auszutesten - insbesondere bei KRITIS-Unternehmen im Gesundheitswesen, Finanzsektor sowie in der Energie- und Wasserversorgung. Ein Anstieg von Ransomware-Angriffen ist nicht auszuschließen.
3. Nachhaltiger Schutz für komplexe OT-Systeme
Operational Technology (OT) wird in puncto Sicherheit oft vernachlässigt. Dabei sind OT-Umgebungen aufgrund ihrer wachsenden Komplexität und Vernetzung besonders anfällig für Cyberangriffe. Industrieunternehmen integrieren kontinuierlich neue Anlagen, Komponenten und Prozesse, was zusätzliche Datenströme erzeugt und die Angriffsfläche vergrößert.
Da OT- und IT-Systeme zunehmend zusammenwachsen, können Angriffe auf die IT schnell auch die OT-Umgebung kompromittieren. Diese Entwicklung wird sich 2024 weiter verstärken, weshalb es für Unternehmen höchste Zeit ist, ihre OT-Sicherheit zu verbessern.
Ein nachhaltiger Schutz erfordert jedoch mehr als die Übertragung von IT-Sicherheitsmaßnahmen auf OT-Systeme. Zero-Trust-Architekturen sowie Identitäts- und Zugriffsmanagement bieten effektive Lösungen. Dafür sind jedoch vollständige Transparenz über Geräte, Zugriffsrechte und Datenflüsse sowie eine Echtzeitüberwachung unerlässlich. Ein solcher Visibility-Ansatz hilft, Schwachstellen aufzudecken und unbefugte Zugriffe frühzeitig zu verhindern.
4. Mehr Transparenz bei KI-Daten
Viele Unternehmen sind früh auf den KI-Hype aufgesprungen, um von den vielversprechenden Vorteilen zu profitieren. Dabei wurde das Thema Sicherheit während der Einführung - und oft auch danach - vernachlässigt.
Nun müssen Unternehmen nachbessern und umfassende Sicherheitsstrategien für KI-basierte Anwendungen entwickeln. Besonders bei bereits integrierten Lösungen ist es dringend erforderlich, mehr Transparenz zu schaffen.
Vielen Unternehmen fehlt der Überblick darüber, welche Daten verarbeitet und welche Ergebnisse erzeugt werden. Diese Intransparenz macht das Monitoring von KI-Daten 2025 zu einer zentralen Herausforderung - insbesondere dann, wenn bereits Traffic-Transparenz fehlt.
Fazit:
Die Zeit der Transformations-Trägheit endet, da Unternehmen die Notwendigkeit erkennen, sich an neue Bedrohungsszenarien anzupassen. Regulatorische Vorgaben treiben den Abbau von Komplexität voran und fördern innovative Lösungen.
Gleichzeitig werden Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) die Cybersicherheit neu definieren - sowohl für Angreifer als auch für Verteidiger. Unternehmen, die diese Entwicklungen frühzeitig nutzen, können sich besser gegen neue Bedrohungen wappnen, ihre Widerstandsfähigkeit stärken und sich im globalen Sicherheitswettlauf an der Spitze behaupten.
Quellenangabe: www.security-insider.deWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 31.12.2024 - 10:30 Uhr
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