IG Metall fordert Transfergesellschaft für Windhorst-Werften in Schleswig-Holstein / Gewerkschaftschef Friedrich: Quasi Raubmord an den Werften begangen
ID: 2145178

(ots) - Die Suche nach Investoren für die beiden insolventen Werften von Investor Lars Windhorst in Schleswig-Holstein verläuft offenbar vielversprechend. Daniel Friedrich, Chef des IG-Metall-Bezirks Küste, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ), es gebe ernstzunehmende Interessenten für die Unternehmen in Rendsburg und Flensburg: "Ich gehe davon aus, dass an beiden Standorten auch künftig weiter Schiffe gebaut werden können." Allerdings müsse der Staat in der Übergangsphase bis zur vollen Übernahme durch neue Besitzer helfen: "Wir brauchen eine Transfergesellschaft, für die Zeit, in der der Investoreneinstieg vollzogen wird. Einen nahtlosen Übergang wird es vermutlich nicht geben, es muss verhindert werden, dass Mitarbeiter in dieser Zeit in die Arbeitslosigkeit rutschen oder sich in alle Himmelsrichtungen verteilen." Friedrich sagte, das Land Schleswig-Holstein müsse gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und den entsprechenden Investoren die Vorfinanzierung einer Transfergesellschaft sicherstellen. Es gehe dabei um rund 500 Beschäftige bei den Unternehmen FSG und Nobiskrug.
Harte Kritik äußerte Gewerkschafter Friedrich indes am Wirken von Windhorst in der Vergangenheit: "Lars Windhorst hat quasi Raubmord an den Werften begangen. Er hat nicht investiert, er hat keine neuen Aufträge an Land geholt, er hat die Beschäftigten oft viel zu spät bezahlt." Windhorst hätte viel früher Platz machen müssen für neue Investoren, so Friedrich in der "NOZ". So müsse nun innerhalb weniger Wochen eine Lösung gefunden werden.
Im Dezember hatten die Amtsgerichte Flensburg und Neumünster Insolvenzeröffnungsverfahren für vier Gesellschaften der Werftengruppe von Windhorst eingeleitet. Nach Angaben der Insolvenzverwalter ist der Betrieb bis zum 31. Januar der Werften finanziell abgesichert.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.01.2025 - 11:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2145178
Anzahl Zeichen: 2085
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 523 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"IG Metall fordert Transfergesellschaft für Windhorst-Werften in Schleswig-Holstein / Gewerkschaftschef Friedrich: Quasi Raubmord an den Werften begangen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes d
"Discounter"-Star Klara Lange über ihre Kurierdienstzeit: "Manche wollten nur eine Banane" / Schauspielerin erlebte kuriose Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln ...
Eine Banane oder eine Flasche Wasser - mehr landete nach den Worten von Schauspielerin Klara Lange bei manchen Lieferdienst-Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln nicht im Einkaufskorb. "Die Leute wollten testen, ob wir wirklich so schnell da sind", sagte die 28-Jährige der &
Sparpläne von VW: Linken-Chef kritisiert "profitgierige Konzernspitze" / Luigi Pantisano vor VW-Aufsichtsratssitzung: "Management kennt keine Verantwortung" ...
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der L
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Die Welt der Royalties und Streams - Ein innovatives Geschäftsmodell! ...
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, anders als traditionelle Bergbauunternehmen, die den Risiken und hohen Kosten des operativen Bergbaus ausgesetzt sind, sichern sich Unternehmen wie beispielsweise Osisko Gold Royalties (WKN: A115K2) Anteile an den Einnahmen oder der Produktion von Minen. Dabei s
Mehr erneuerbare Energien, mehr Stromspeicher, mehr Rohstoffe ...
2023 betrug die weltweite Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gemäß dem World Energy Outlook 2024 rund 9.029 Terawattstunden, damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp die Hälfte kam dabei aus dem Bereich Wasserkraft. Die Kapazitäten in den Sektoren Solar- und Windenergie wachsen auc
Die wachsende Weltbevölkerung benötigt Rohstoffe ...
In 25 Jahren werden nicht mehr rund acht Milliarden Menschen die Erde bevölkern, sondern etwa zehn Milliarden. Damit stehen die Landwirtschaft und auch Infrastrukturlösungen vor großen Herausforderungen. Erste autonome Traktoren gibt es schon. Elektrische und autonome Fahrzeuge sind nicht nur i
Nexia ernennt Matthew Howell zum Chief Executive Officer ...
Düssseldorf, London 10.01.2025 - Nexia, eines der weltweit führenden Netzwerke unabhängiger Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen für den Mittelstand, gibt die Ernennung von Matthew Howell zum neuen Chief Executive Officer bekannt. Mit einer herausragenden Karriere, die mehr als zwei




