Deutz baut Motoren für Militärfahrzeuge für Einsatz in Ukraine - Vorstandschef: Leisten einen Beitrag zur Zeitenwende
ID: 2146624

(ots) - Köln. Der Kölner Motorenbauer Deutz AG hat seine Pläne, ins Rüstungsgeschäft einzusteigen, konkretisiert. "Zeitenwende heißt auch, dass es die notwendige Ausrüstung braucht. Hier können wir mit unserem Motorensortiment einen Beitrag leisten", sagte Vorstandschef Sebastian Schulte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Deutz wolle sich breiter aufstellen. "Zuletzt haben wir einen langjährigen Vertriebs- und Servicepartner in Polen übernommen, mit dem wir jetzt erste Militärfahrzeuge mit Motoren beliefern. Das in Warschau ansässige Unternehmen BTH FAST liefert unter anderem Deutz-Motoren für den Einsatz in Militärfahrzeugen im Rahmen der Unterstützung für die Ukraine. Oncilla heißt das Produkt, ein Fahrzeug, das Mannschaften aber auch Waffen transportieren kann." Als potenzielle Kunden kommen für Deutz allerdings bislang nur Nato-Partnerländer in Frage. "Viele osteuropäische Bündnispartner verfügen noch über Fahrzeuge aus sowjetischer Produktion, für die es keine Ersatzteile mehr gibt oder wenn, dann nur in Russland und damit nicht mehr verfügbar. In Polen etwa gibt es Tausende solcher Fahrzeuge, die perspektivisch neue und moderne Motoren benötigen. Das bietet großes Potenzial", sagte Schulte. Darüber hinaus schaue man sich weitere Optionen im Defense Bereich an. Zu Medienberichten, wonach Deutz ein Angebot für den Kauf der Werften von Thyssenkrupp abgegeben haben soll, wollte sich Schulte nach wie vor nicht äußern.
Von dem bei Deutz geplanten 50-Millionen-Sparprogramm sollen rund 30 Millionen Euro auf den Bereich Forschung und Entwicklung entfallen. Im Zuge dessen möchte sich Deutz von rund 200 Beschäftigten in dem Bereich trennen. "Wir müssen da ehrlich zu uns selbst sein. Vor allem, wenn es um den Verbrenner geht. Da stehen aktuell keine weiteren Entwicklungsaufgaben an. Daher werden wir uns in dem Bereich von Mitarbeitern trennen müssen", sagte Schulte. Gute Perspektiven für das Kölner Stammwerk bietet laut Deutz die Kooperation mit Daimler Truck. Seit letztem Sommer vertreibt das Unternehmen mittelschwere und schwere Daimler-Truck-Motoren exklusiv für Nutzfahrzeuge abseits der Straße. "Ab 2029 planen wir, die Endmontage des mittelschweren Motors bei uns hier in Köln. Eine gute Perspektive für die Auslastung unseres Werkes hier in Köln-Porz."
Ksta.de/ 942937
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.01.2025 - 19:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2146624
Anzahl Zeichen: 2596
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Köln
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 646 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Deutz baut Motoren für Militärfahrzeuge für Einsatz in Ukraine - Vorstandschef: Leisten einen Beitrag zur Zeitenwende"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen steuern im Herbst auf einen historischen Personalhöchststand zu. Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe) zur aktuellen Prognose für die Belastungsbezogene Kräfteverteilung (BKV) werden den Behörden zum 1. Oktober
SPD-Spitzenkandidat Ott: Besuch des Kölner Doms soll für NRW-Bürger an Samstagen kostenlos bleiben ...
Düsseldorf. Der Besuch des Kölner Doms soll für die Bürger aus NRW an Samstagen kostenlos bleiben - das fordert Jochen Ott, Chef der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Der Politiker hat einen Brief an den Kölner Dompropst Guido Assmann geschrieben, über den der "Kölner Stadt-Anzeiger
SPD-Spitzenkandidat Ott: Besuch des Kölner Doms soll für NRW-Bürger an Samstagen kostenlos bleiben ...
Düsseldorf. Der Besuch des Kölner Doms soll für die Bürger aus NRW an Samstagen kostenlos bleiben - das fordert Jochen Ott, Chef der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Der Politiker hat einen Brief an den Kölner Dompropst Guido Assmann geschrieben, über den der "Kölner Stadt-Anzeiger
Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger
Berolina Werkzeug-Fachhandel: Übernahme durch eine starke Partnerschaft ...
Berlin, Januar 2025 - Die Berolina Werkzeug-Fachhandel GmbH, ein traditionsreiches Unternehmen in Berlin, wurde von der neu gegründeten Berolina Erwerbergemeinschaft übernommen. Diese Gesellschaft vereint die Stärken der plus6 Gruppe, drei ihrer Partnerunternehmen (die Steinke GmbH & Co. KG,
Hamburg, Stuttgart, Köln - reibungslose Abläufe bei der Liberty Deep Dive Series ...
Das Versicherungsunternehmen Liberty Special Markets (LSM) baut bereits seit Jahren auf die Expertise von Ellen Kamrad und ihrer Eventagentur Menschen - Emotionen - Erlebnisse (MEE). Jetzt konnte die vertrauensvolle Zusammenarbeit noch intensiviert werden - mit drei Kunden-Events der Liberty Deep Di
Vermögen schützen mit Gold und Silber, damals und heute ...
In England konnten gerade Silbermünzen ausgegraben werden. Sie stammen aus dem 11. Jahrhundert (1036 bis 1044), 321 Stück und sie waren in einen Beutel aus Stoff und Blei eingewickelt, damit in eine robuste Hülle. Die fast neuwertigen Silbermünzen wurden in einer Zeit versteckt, als ein neuer an
Kampf gegen den Klimawandel mithilfe von Rohstoffen ...
Überschwemmungen, Starkregen und eine rekordverdächtige Hurrikan-Saison zeigen zusätzlich auf, dass 2024 für die Erde kein so gutes Jahr war. Mit der Elektromobilität kann der CO2-Ausstoss verringert werden. Mit gutem Beispiel geht Norwegen voran. In 2024 waren fast neun von zehn Autos Elektroa




