Medienbriefing zur humanitären Lage in Syrien: "Zum ersten Mal seit langem haben wir Hoffnung"
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(ots) - Zwei Jahre nach dem schweren Erdbeben (6.2.) und rund zwei Monate nach dem Machtwechsel ist die humanitäre Lage in Syrien weiterhin angespannt. Anlässlich dieser Ereignisse laden wir Medienvertreter:innen zum Online-Briefing mit Mirna Abboud, Landesdirektorin Syrien bei Help - Hilfe zur Selbsthilfe, ein. Gerne steht Ihnen Frau Abboud auch außerhalb des Briefings für Interviewanfragen auf Englisch zur Verfügung.
Medienbriefing: Zwei Jahre nach dem Erdbeben: Humanitäre Lage in Syrien seit dem Machtwechsel (Englisch)
Datum: Montag, 03.02.2025
Uhrzeit: 10-11 Uhr
Link: Help-Online-Briefing (https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3Ameeting_MDA4NGVlOTItODBkNy00MWJlLWEyZjUtMGE3YTgxZDYwMmZi%40thread.v2/0?context=%7B%22Tid%22%3A%220e76c8c9-a231-4a7c-8538-53f8fc936b3e%22%2C%22Oid%22%3A%22fe96d69b-b6dd-4625-8ac6-bb73a6bca042%22%7D)
Anmeldung unter: presse@help-ev.de
"Trotz der erzielten Fortschritte seit dem 8. Dezember ist der Kampf um eine bessere Zukunft in Syrien noch nicht vorbei", erklärt Help-Landesdirektorin Mirna Abboud. "Rund 70 Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Millionen leben unterhalb der Armutsgrenze und es besteht ein anhaltender Bedarf an grundlegender Unterstützung in Bereichen wie der Gesundheitsversorgung und der Nahrungsmittelhilfe."
Über sieben Millionen Menschen sind innerhalb Syriens vertrieben, jeder zweite Mensch im Land ist von Hunger betroffen. In Teilen des Landes wird die Gesundheitsversorgung allein durch lokal tätige Hilfsorganisationen wie Help aufrechterhalten. Zudem drohe dem Land eine Wohnungskrise, so Abboud. "Tausende Syrer:innen erwägen derzeit, in ihre verwüsteten Heimatstädte zurückzukehren. Die aufgrund der Wohnungsnot steigenden Mietpreise könnten sich negativ auf bereits gefährdete syrische Familien auswirken. Damit die Menschen Hoffnung schöpfen können, bedarf es eines flächendeckenden Wiederaufbaus im Land."
Syrien: Hoffnung trotz katastrophaler humanitärer Lage
"Wir glauben, dass all diese Herausforderungen nicht von Dauer sind, sondern mit vereinten Kräften und Willen bewältigt werden können", erklärt Abboud die Lage und Stimmung vor Ort. "Wir haben kein Wasser, keinen Strom - aber zum ersten Mal seit langem haben wir Hoffnung."
Die Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe ist seit 2008 in Syrien aktiv und setzt ihre Hilfsmaßnahmen im Land fort. Nach wie vor steht die Nothilfe, insbesondere durch medizinische Versorgung der vom Erdbeben betroffenen Gemeinden in Nordwestsyrien im Fokus. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern unterstützt Help die Menschen in den vom Erdbeben gezeichneten Provinzen Aleppo und Hama mit medizinischer Versorgung und psychosozialer Betreuung. Um der Ausbreitung hygienebedingter Krankheiten vorzubeugen, versorgt Help Geflüchtete in Sammelunterkünften mit Hygieneartikeln und Winterkleidung. Durch die gezielte Unterstützung von Kleinbäuer:innen fördert Help zudem die Wiederbelebung der Landwirtschaft in Nordostsyrien und ermöglicht rückkehrenden Binnenvertriebenen so eine neue Perspektive.
Im Rahmen eines Online-Medienbriefings steht Ihnen Mirna Abboud am Montag, 3. Februar, um 10 Uhr für Fragen über die humanitäre Lage in Syrien zur Verfügung. Auf Anfrage sind auch Einzelinterviews möglich, bitte kontaktieren Sie dazu presse@help-ev.de oder melden Sie sich telefonisch via 0173 2790 438/ 0173 710 7454.
Die Menschen in Syrien sind dringend auf Spenden angewiesen.
Help - Hilfe zur Selbsthilfe
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Stichwort: Syrien
IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
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Pressekontakt:
Help - Hilfe zur Selbsthilfe
Carlotta Cornelius
Pressereferentin
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E-Mail: presse@help-ev.de
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Datum: 27.01.2025 - 09:30 Uhr
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