Google Play Store: 2,36 Millionen potenziell gefährliche Apps wurden 2024 entfernt
Laut Google Security Blog wurden 2024 mehr als 2,36 Mio. Apps aus dem Google Play Store entfernt, weil sie ein Risiko für die Nutzer darstellen. Zusätzlich wurden 158.000 Entwickler-Accounts geblockt.
Bei Google erklärt man den zunehmenden Erfolg bei der Suche nach potenziell gefährlichen Apps mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Mehr als 92 Prozent der Überprüfungen erfolgen mittlerweile KI-gestützt. Das beschleunigt nicht nur den Vorgang an sich, sondern hilft auch dabei, präzisere Maßnahmen zu ergreifen, um derartige Apps aus dem Play Store zu verbannen oder sie gar nicht erst hineinzulassen.
Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Maßnahmen hat Google eigenen Angaben zufolge weitere 1,3 Millionen Apps daran gehindert, übermäßige Berechtigungen zu erhalten, die unnötigen Zugriff auf sensible Nutzerdaten gewährt hätten.
Neben der Sicherung des Play Stores wurde auch das in Android integrierte Sicherheitssystem Google Play Protect deutlich verbessert. So soll auch der Schutz vor Schadsoftware erhöht werden, die nicht aus dem Play Store stammt. Der Tech-Gigant gibt an, dass so täglich über 200 Milliarden Apps gescannt und einer Live-Analyse auf Code-Ebene unterzogen würden. Im Jahr 2024 wurden bei diesen Scans über 13 Millionen neue Malware-Apps identifiziert, die nicht aus dem Play Store stammten.
App-Entwicklern wurden außerdem neue Tools zur Verfügung gestellt, um ihre Apps besser vor bösartigen Software Development Kits (SDKs) und Missbrauch zu schützen. So wurde der Google Play SDK-Index im vergangenen Jahr stark erweitert und um weitere 80 vertrauenswürdige SDKs ergänzt. Darüber hinaus führte die verstärkte Nutzung der Play Integrity API zu einem Rückgang des Missbrauchs aus nicht vertrauenswürdigen Quellen um 80 Prozent. Zum Vergleich: 91 Prozent der App-Installationen nutzen inzwischen die in Android 13 und höher verfügbaren Sicherheits- und Datenschutzfunktionen.
Doch wie so oft bleiben trotz aller Bemühungen Sicherheitslücken bestehen. Zudem verwenden Cyberkriminelle immer neuere, fortschrittlichere Methoden, um automatische Scanner zu umgehen. Die Nutzer müssen also wachsam bleiben, sollten nur seriösen Anbietern vertrauen und die Anzahl der installierten Apps auf das notwendige Minimum beschränken. Riskante App-Berechtigungen sollten überprüft, gegebenenfalls widerrufen werden und Play Protect jederzeit aktiviert sein.
Das Security Operations Center von 8com schützt die digitalen Infrastrukturen seiner Kunden effektiv vor Cyberangriffen. Dazu vereint 8com zahlreiche Managed Security Services wie Security Information and Event Management (SIEM), eXtended Detection and Response (XDR), Endpoint Detection and Response (EDR) mit Incident Response und Vulnerability Management unter einem Dach.
8com gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Seit 20 Jahren ist das Ziel von 8com, Kunden bestmöglich vor Cyberangriffen zu schützen und gemeinsam ein ökonomisch sinnvolles, aber trotzdem hohes Informationssicherheitsniveau zu erzielen. Durch die einzigartige Kombination aus technischem Know-how und direkten Einblicken in die Arbeitsweisen von Cyberkriminellen können die Cyber-Security-Experten bei ihrer Arbeit auf fundierte Erfahrungswerte zurückgreifen.
Das Security Operations Center von 8com ist das einzige in der DACH-Region, das ISO 27001-zertifiziert ist auf Basis von BSI IT-Grundschutz.
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Datum: 05.02.2025 - 10:57 Uhr
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