Gemeinsam Zukunft gestalten: Genossenschaftliche FinanzGruppe setzt Impulse zur Bundestagswahl 2025

Gemeinsam Zukunft gestalten: Genossenschaftliche FinanzGruppe setzt Impulse zur Bundestagswahl 2025

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(ots) - Deutschland steht vor wegweisenden Entscheidungen. "Eine neu gewählte Bundesregierung wird die große Herausforderung zu meistern haben, die Zukunft Deutschlands aktiv zu gestalten. Das erfordert eine klare Priorisierung bei der Verteilung der Haushaltsmittel und eine ehrliche Kommunikation gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern", so Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). In fünf Handlungsfeldern - Finanzmarktstabilität, Zahlungsverkehr, Wettbewerb, Nachhaltigkeit und Wohlstandssicherung - richtet der BVR im Namen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken - mit ihren 18 Millionen Mitgliedern und über 30 Millionen Kundinnen und Kunden - Impulse an die Politik. Diese setzen auf Vielfalt statt Einheitslösungen, fördern Innovationen im Zahlungsverkehr, unterstützen den Mittelstand und stärken nachhaltige Investitionen - mit dem Ziel, Wohlstand für alle zu sichern.

Finanzmarktstabilität: Vielfalt statt Einheitslösungen

Die nächste Bundesregierung hat die Chance, aktiv an der Gestaltung eines stabilen und differenzierten Finanzsystems mitzuwirken. Ein praxisnaher, maßgeschneiderter Regulierungsrahmen, der die Größe und das Risikoprofil von Banken berücksichtigt, stärkt die Finanzmarktstabilität. Die laufende Reform der europäischen Bankenabwicklungs- und Einlagensicherungsvorgaben (CMDI) sollte gezielt die Resilienz des gesamten Bankensystems stärken und dabei die bewährten Strukturen der genossenschaftlichen Banken passgenau einbeziehen. "Kleine und mittlere Banken sind essenzielle Stabilitätsanker für die regionale Wirtschaft und haben ihre Resilienz bereits vielfach unter Beweis gestellt. Über einen differenzierteren Regulierungsansatz kann diese Vielfalt des Bankensektors stärker berücksichtigt werden", fordert Kolak. Einlagensicherungssysteme und institutsbezogene Sicherungssysteme (IPS) sollten weiterhin ihre bewährte Schutzfunktion entfalten und autonom zur Stabilität beitragen können.



Zahlungsverkehr: Innovationen fördern, Banken als strategische Partner

Der rasante Wandel durch Innovationen desZahlungsverkehrs ist eine Chance, wenn die Regeln stimmen. "Die Zukunft des Zahlungsverkehrs entscheidet mit über die wirtschaftliche Souveränität Europas. Bei den Überlegungen für einen digitalen Euro müssen Banken bereits bei der Entwicklung systematisch als Partner eingebunden werden. Verbraucher wie Handel erwarten von einem digitalen Euro echte Mehrwerte zu bestehenden Bezahlangeboten", so Kolak. Bei der Entwicklung digitaler Identitäten (eIDAS) seien Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit als oberstes Gebot zu beachten. In der Regulierung müssen gleiche Wettbewerbsbedingungen für Banken, FinTechs und BigTechs gelten. "Es geht darum, kluge Entscheidungen für den Zahlungsverkehr von morgen zu schaffen", so Kolak.

Wettbewerb: Mittelstand durch Bürokratieabbau entlasten

Angesichts der Herausforderungen durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit fordert Kolak einen entschlossenen Abbau bürokratischer Hemmnisse. "Schnellere Genehmigungsprozesse, digitale Verwaltung und eine regulatorische Vielfalt abseits von Einheitslösungen können dem Mittelstand und Finanzinstituten den Weg zu Wachstum und Innovationen ebnen", so Kolak. Eine gesetzliche Regelung zur Absicherung von AGB-Änderungen per Zustimmungsfiktion sei ein weiterer Schritt zu schlankeren und rechtssicheren Geschäftsprozessen.

Nachhaltigkeit: Klare Regeln für nachhaltige Investitionen

Die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken finanziert den Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft. "Die Nachhaltigkeitsberichterstattung sollte mit Blick auf eine breite Anwendung und aussagekräftige Ergebnisse verschlankt und dabei die EU-Taxonomie praxistauglich gestaltet werden", fordert Kolak. In dem Zusammenhang sei der Plan der Europäischen Kommission zu begrüßen, Nachhaltigkeitsberichtspflichten in einer "Omnibus-Verordnung" zu bündeln, um den bürokratischen Aufwand für Unternehmen zu reduzieren. Die Green Asset Ratio (GAR) in ihrer jetzigen Form sei durch wirkungsvollere Steuerungsinstrumente zu ersetzen, die den Nachhaltigkeitsgrad von Kreditbeständen realistisch widerspiegeln. Es gehe darum, jetzt klug zu regulieren, um nachhaltige Investitionen zu ermöglichen.

Wohlstand für alle durch eine sichere finanzielle Zukunft

"Dringende Aufgabe einer neuen Bundesregierung ist es, Wohlstand für die Zukunft zu sichern. Dazu gehört, mehr Menschen ins Eigenheim zu bringen, die Kapitalbildung und Finanzmärkte zu stärken und die private Altersvorsorge zu reformieren", erläutert Kolak. Um dem Wohnungsmangel zu begegnen, seien beispielsweise die Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage für zeitgemäße Vermögensbildung zu modernisieren. Der Schlüssel für leistungsfähige Kapitalmärkte liege in der intelligenten Verzahnung von Bank- und Kapitalmarktfinanzierung. Die Stärkung der privaten Altersvorsorge bleibe eine dringende politische Aufgabe. Mit dem bereits vorliegenden Gesetzentwurf sei der Weg bereits geebnet, denn er biete Bürgerinnen und Bürgern Wahlfreiheit bei den Produkten dank privatwirtschaftlicher Lösungen statt eines staatlichen Einheitsfonds.

Die Impulse der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für die Bundestagswahl 2025 in den fünf Handlungsfeldern - Finanzmarktstabilität, Zahlungsverkehr, Wettbewerb, Nachhaltigkeit und Wohlstand - sind ab sofort auf der BVR-Website über folgenden Link abrufbar:

https://www.bvr.de/Unsere_Positionen/Bundestagswahl

Pressekontakt:

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Melanie Schmergal, Abteilungsleiterin Kommunikation und
Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin
Telefon: (030) 20 21-13 00, presse@bvr.de, www.bvr.de


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