Exzellenzzentrum für neuroendokrine Tumore erneut zertifiziert
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(ots) - Seit März 2011 ist das Zentrum zertifiziertes europäisches Exzellenzzentrum der "European Neuroendocrine Tumor Society" (ENETS) und damit das einzige Zentrum dieser Art in Mitteldeutschland und neben der Charité das einzige in Ostdeutschland, Deutschlandweit gibt es 15 zertifizierte Zentren.
"Mit der erneuten Zertifizierung werden unsere jahrelangen gemeinsamen Anstrengungen gewürdigt - für die qualitativ hochwertige Tumortherapie ist die kollegiale, interdisziplinäre Zusammenarbeit vieler Kliniken eine wesentliche Voraussetzung. Um Patienten die beste maßgeschneiderte Diagnose und Therapie anbieten zu können, konzentrieren wir uns auch auf die Erforschung und vor allem Therapie neuroendokriner Tumore. Unsere Patienten kommen inzwischen aus der ganzen Welt zu uns, um sich behandeln zu lassen. Die interdisziplinäre Therapie ermöglicht die bestmögliche individuelle Behandlung", erklärt Prof. Dieter Hörsch.
Neuroendokrine Tumore sind selten und kommen vor allem im Magen-Darmtrakt, aber auch in der Lunge vor.
Zum Zentrum gehören die Klinik für Nuklearmedizin, die Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Endokrinologie, die Klinik für Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie, die Klinik für Pneumologie, die Klinik für Internistische Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin und sowie das Zentrum für diagnostische/interventionelle Radiologie und Neuroradiologie.
Jährlich werden mehrere hundert Patienten aus ganz Deutschland und auch dem Ausland behandelt. In spezialisierten Zentren wie in der Zentralklinik steht ein ganzes Arsenal an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für Patienten mit diesen seltenen Tumoren zur Verfügung. In den letzten 10 Jahren wurden zahlreiche Studien zu neuen Medikamenten und nuklearmedizinischer Diagnose- und Therapiemethoden durchgeführt. "An vielen dieser Studien waren Patienten unseres Zentrums beteiligt. Hierdurch hat sich das Arsenal für Diagnose und Therapie bei Patienten mit neuroendokrine Neoplasien erfreulicherweise deutlich erweitert, was sich unmittelbar auf eine bessere Prognose auswirken kann. Für die Durchführung dieser notwendigen Studien halten wir das interdisziplinäre Zentrum für klinische Studien vor", so. Dr. Ekkehard Eigendorf, Chefarzt der Klinik für Internistische Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin.
Die zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Zentralklinik Bad Berka zählt mit ihren 21 Fachkliniken und Fachabteilungen sowie ihrer über 120-jährigen Geschichte zu den großen Thüringer Kliniken. Jährlich werden hier rund 40.000 Patienten behandelt, 1.800 Mitarbeitende sind an der Klinik beschäftigt. www.zentralklinik.de
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Datum: 21.02.2025 - 13:07 Uhr
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