IBM-Softwarepreise steigen um 38,5 % in drei Jahren

IBM-Softwarepreise steigen um 38,5 % in drei Jahren

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Steigende Lizenzkosten setzen deutsche Unternehmen unter Druck



Entwicklung der deutschen IBM Softwarepreise im Vergleich zur Inflation.©Bücker GmbH [2025] (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)Entwicklung der deutschen IBM Softwarepreise im Vergleich zur Inflation.©Bücker GmbH [2025] (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

(firmenpresse) - Neuss, 26. Februar 2025 -Die aktuelle IBMflation zeigt sich deutlich: Die Preise für IBM-Software sind in den letzten drei Jahren um 50,8 % gestiegen, während die Inflation in Deutschland im gleichen Zeitraum nur 12,3 % betrug. Das bedeutet, dass IBM-Preisanpassungen insgesamt 38,5 % über der allgemeinen Teuerungsrate liegen. Dieser Unterschied zeigt, dass Softwarepreise nicht nur von wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst werden, sondern auch von Unternehmensentscheidungen. Unternehmen, die auf IBM-Software angewiesen sind, müssen dadurch mit überproportional steigenden IT-Kosten rechnen. Diese massive Preisanhebung sorgt für deutlich höhere IT-Kosten und trifft insbesondere den Mittelstand sowie große Unternehmen hart.



Preissteigerungen setzen sich fort

IBM hat in den vergangenen Jahren wiederholt die Preise für Softwareprodukte erhöht: 2023 um 24 %, gefolgt von weiteren 6 % in 2024 und 2025. Diese Preisentwicklung liegt weit über der erwarteten deutschen Inflationsrate von 2,1 % und verdeutlicht, dass IBM seine Preisanpassungen nicht an allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern an unternehmensstrategischen Entscheidungen ausrichtet.



Steigende Kosten gefährden Wettbewerbsfähigkeit

Deutschland steckt im zweiten Rezessionsjahr. Besonders betroffen sind Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Chemiebranche, die mit sinkender Nachfrage und steigenden Kosten kämpfen. Steigende IT-Kosten belasten Unternehmen zusätzlich. Auf alternative Anbieter umzusteigen ist mit hohen Migrationskosten verbunden und oftmals kurzfristig nicht realisierbar. In der Folge müssen viele Unternehmen die gestiegenen Kosten direkt weitergeben, was die importierte Inflation verstärkt. Dies beeinträchtigt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf dem internationalen Markt. Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten, insbesondere durch neue Zölle und Handelsbarrieren, die den internationalen Handel weiter belasten. In diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wiegen die steigenden IT-Kosten besonders schwer.





Branchenweiter Preisanstieg - Kapitalabfluss in die USA

IBM ist nicht allein: Auch Microsoft, Oracle und Adobe haben in den vergangenen Jahren ihre Softwarepreise spürbar angehoben. Dadurch fließen jährlich Milliardenbeträge aus Deutschland in die USA, während Investitionen in Deutschland ausgebremst werden. Während US-Technologiekonzerne ihre Gewinne ausbauen, geraten deutsche Unternehmen zunehmend unter Kostendruck. Auch die Aktienkurse dieser Konzerne spiegeln dieses Wachstum wider: Der IBM-Aktienkurs hat sich seit 2022 von 129 US-Dollar auf 265 US-Dollar nahezu verdoppelt. Microsoft stieg im selben Zeitraum von 220 US-Dollar auf 416 US-Dollar, während Oracle von 65 US-Dollar auf 176 US-Dollar zulegte. Diese Kursentwicklungen unterstreichen die steigende Profitabilität der US-Softwareanbieter, während deutsche Unternehmen mit immer höheren IT-Kosten konfrontiert sind. Der IBM-Aktienkurs hat sich seit 2022 von 129 US-Dollar auf 265 US-Dollar nahezu verdoppelt.



Die vollständige Analyse zur IBMflation 2025 und deren wirtschaftlichen Auswirkungen finden Sie hier: https://bueckergmbh.de/Blog/Content/IBMflation-2025Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Die Bücker GmbH analysiert mit der IBMflation (2014-2025) jährlich die Preisentwicklung von IBM-Software im Vergleich zur deutschen Inflation. Als IBM Gold Partner mit über 20 Jahren Erfahrung berät sie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zu Lizenzmanagement und SaaS-Lösungen. Mehr unter bueckergmbh.de.



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Datum: 25.02.2025 - 08:35 Uhr
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