Kleider machen Leute – Ines Rehberg macht die Kleider
ID: 2154751
„Einmal Prinz zu sein … Das Gefühl nimmt einem keiner!“ (Ines Rehberg)
Ines Rehberg; Rechte: Ines Rehberg(firmenpresse) - In der fünften Jahreszeit sind sie überall im Stadtbild zu sehen: Die Gardisten in ihren prunkvollen Uniformen mit Dreispitz und die Tanzmariechen - oft mit geflochtenen Zöpfen - in ihren aufwendig verarbeiteten Uniformjacken, plissierten Miniröcken und Stiefeln.
Die Uniformgestaltung orientiert sich dabei meist an historischen Vorbildern - an Vorlagen vom 17. bis 19. Jahrhundert.
Von besonderer Pracht ist das Ornat (lat.: ornatus: geschmückt, dekoriert) des Prinzenpaars, das durch seine kunstvollen Stickereien hervorsticht.
Um so ein Kleidungsstück herzustellen bedarf es Know-how und Kreativität. Das beweist seit Jahren die am Niederrhein ansässige diplomierte Bekleidungsingenieurin Ines Rehberg.
In der niederrheinischen Karnevalshochburg Mönchengladbach arbeitet Ines Rehberg eng mit dem Mönchengladbacher Karnevalsverband (MKV) zusammen, der die Richtlinien für die Ornate vorgibt. Sie erläutert: „Beim Prinzen ist die Strumpfhose ein unbedingtes Muss, somit ist klar, dass die Hose kurz ausfällt.“ Dennoch bleibt genug Spielraum, um auf die Wünsche von Prinz und Prinzessin einzugehen; so wie auch in dieser Session bei Prinz Alexander I. und Niersia Kathrin und beim Kinderprinzenpaar Prinz Nicklas I. und seiner Prinzessin Melissa. Denn: Am Oberteil kann man zahlreiche Details variieren.
Vor der Umsetzung erfolgen zahlreiche Besprechungen, das Maßnehmen und die Schnitterstellung. Danach läuft die kreative Fertigung auf Hochtouren. „Nichts wird dem Zufall überlassen,“ beteuert die Bekleidungsingenieurin. Hochwertige und kostspielige Materialien wie u.a. Samt werden zugeschnitten, bearbeitet, genäht und gestickt. Apropos: Gestickt.
Ines Rehberg arbeitet auf einer fast 90-jährigen handgeführten Kurbelstickmaschine – Modell Cornely LG 3. Mit Hilfe des Kettenstichs wird ein Zierfaden auf dem Trägermaterial befestigt. So entstehen individuelle Muster, welche sich plastisch hervorheben und dem Kleidungsstück eine edle und geradezu königliche Note verleihen. Übrigens: Die Kurbelstickerei, Ursprung um 1780, ist ein fast ausgestorbenes Handwerk. War es früher ein dreijähriger Ausbildungsberuf, so findet man heute kaum noch praktizierende Kurbelsticker/innen in Deutschland.
Abgerundet wird das prachtvolle Ornat mit abschließend auf die Robe angebrachten Swarovski-Steinen. Sie haben durch ihren besonderen Schliff eine tolle Lichtreflexion auf der Bühne – und bringen Glanz in jeden Auftritt der Tollitäten, die sich eine Session lang wie wahre Prinzen fühlen dürfen.
Ines Rehberg: „Es geht nicht um Massenfertigung, sondern um handwerkliche Maßfertigung. Denn … einmal Prinz zu sein ... Das Gefühl nimmt einem keiner!“
Ines Rehberg: Nach dem Abitur 1987 absolvierte sie eine Schneiderlehre mit anschließendem Gesellenjahr bei dem bekannten und charismatischen Düsseldorfer Couturier Hanns Friedrichs. Dort lernte sie nicht nur die hohe Kunst der Maßanfertigung, sondern kam auch dem Karneval sehr nahe. Im Anschluss folgte eine Ausbildung zur Schnitttechnikerin bei Müller & Sohn - ebenfalls in Düsseldorf. Um ihr Wissen zu komplettieren, studierte sie Bekleidungstechnik an der FH Niederrhein (heute Hochschule) mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur Bekleidung.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: JoergSchwarz
Datum: 25.02.2025 - 16:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2154751
Anzahl Zeichen: 3475
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jörg Schwarz
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Karneval & Fasching
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 25.02.0225
Diese Pressemitteilung wurde bisher 375 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kleider machen Leute – Ines Rehberg macht die Kleider"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PR Schwarz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit einer feierlichen Eröffnung startete die NordArt 2026 im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf, die zu den größten jährlichen Ausstellungen für zeitgenössische Kunst in Europa zählt. Insgesamt 203 Künstlerinnen und Künstler aus 50 Ländern präsentieren in diesem Jahr ihre Arbeiten auf d
45 Jahre Galerie Geißler-Bentler: Einladung zur Jubiläums-Matinee ...
Die Galerie Geißler Bentler, 1981 als Galerie Bentler in Bad Godesberg gegründet, ist seit 45 Jahren ein konstanter Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt Bonn und darüber hinaus. Die Galerie hat sich auf zeitgenössische Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, schwerpunktmäßig au
Die Zukunft ist schon da! - Rundgang bei Vodafone ...
Bei Vodafone findet Zukunft statt. Stephan Schneider, Beauftragter Landespolitik für NRW Public Policy und External Affairs, Vodafone GmbH, und Lothar Grünewald, Regionalvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER Niederrhein Düsseldorf, trafen sich auf dem Vodafone Campus in Düsseldorf-Heerdt zu e
Weitere Mitteilungen von PR Schwarz
Alle wollen tanzen: Großer Prinzenpaar-Empfang in der Stadtsparkasse Mönchengladbach ...
Volles Haus in der Stadtsparkasse Mönchengladbach: Einmal im Jahr verwandelt sich das Foyer der Hauptgeschäftsstelle in eine Narrenhochburg. Prinz Alexander I. und Prinzessin Niersia Kathrin luden gemeinsam mit dem Mönchengladbacher Karnevalsverband (MKV) zum traditionellen Prinzenpaar-Empfang–
Altweiber Karnevalsparty im TC Weckhoven: 55 Jahre Konfettiregen ...
Neuss. Der TC Neuss-Weckhoven (TCW) lädt alle Karnevalsfreunde zur großen Altweiber-Karnevalsparty am 27. Februar ein. Unter dem Motto „Neusser feiern auf allen Wegen – 55 Jahre Konfettiregen“ erwartet die Gäste an der Weckhovener Str. ab 11:11 Uhr ein ausgelassener Karnevalstag, musikalisc
Mönchengladbacher Prinzenpaar: Integration durch Kreativität und Tradition ...
Motto „Zusammen!“: Das Mönchengladbacher Prinzenpaar, Prinz Alexander I. und Prinzessin Niersia Kathrin, fördert das Miteinander durch das Projekt „Karnevalswagen“, das junge Geflüchtete in die lokale Karnevalskultur integriert. Kooperation und Unterstützung: In Zusammenarbeit mit Par




