Hat GPSR Dropshipping getötet? Experte verrät, ob das Geschäftsmodell wirklich am Ende ist

Hat GPSR Dropshipping getötet? Experte verrät, ob das Geschäftsmodell wirklich am Ende ist

ID: 2156649
(ots) - Die neue General Product Safety Regulation (GPSR) stellt das Dropshipping-Modell vor große Herausforderungen. Händler müssen nun nachweisen, dass ihre Produkte den EU-Sicherheitsstandards entsprechen, klare Angaben zu den Herstellern machen und sich an strengere Dokumentationspflichten halten. Besonders Dropshipping-Modelle mit Produkten aus Asien, etwa über AliExpress, geraten dadurch unter Druck. Ist dies das Aus für das Geschäftsmodell?

Das GPSR-Gesetz bedeutet nicht das Ende von Dropshipping, aber es zwingt Händler, ihre Lieferketten professioneller und transparenter zu gestalten. Wer die neuen Regeln ignoriert, riskiert Bußgelder und Abmahnungen – wer sich anpasst, kann weiterhin erfolgreich sein. In diesem Beitrag lesen Sie, wie Dropshipping-Händler jetzt vorgehen sollten.

GPSR: Herausforderung, aber kein Todesurteil

Seit dem 13. Dezember 2024 gilt die GPSR in der EU – mit weitreichenden Konsequenzen für den Online-Handel. Ziel der Verordnung ist es, die Produktsicherheit zu erhöhen und Verbraucher besser zu schützen. Während klassische Händler bereits seit Langem strengen Vorschriften unterliegen, betrifft die neue Regelung nun auch Dropshipping-Modelle, bei denen Händler Produkte weiterverkaufen, ohne sie physisch zu lagern.

Besonders kritisch wird gesehen, dass Importeure unter bestimmten Bedingungen als Hersteller gelten können – mit allen damit verbundenen Pflichten. Wer also Waren aus China oder den USA in die EU einführt, muss sicherstellen, dass sie den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen. Zudem müssen klare Herstellerangaben und Informationen zu einer verantwortlichen Person innerhalb der EU vorliegen. Diese neuen Anforderungen haben in der Dropshipping-Community für Unsicherheit gesorgt, und in den Wochen vor Inkrafttreten der Regelung wurde viel spekuliert. Manche sahen Dropshipping bereits als gescheitert an, bevor die ersten praktischen Auswirkungen überhaupt sichtbar wurden.



Doch wie gravierend sind die neuen Anforderungen wirklich? Fakt ist, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Händler Produkte ohne Prüfung direkt aus Asien oder den USA an Kunden in der EU weiterleiten konnten. Wer die Vorschriften ignoriert, riskiert Abmahnungen, Bußgelder oder sogar Verkaufsverbote. Doch das bedeutet nicht zwangsläufig das Ende von Dropshipping – vielmehr zwingt es Händler, ihre Prozesse zu professionalisieren und transparenter zu gestalten.

Panikmache oder echte Bedrohung?

Regulierungen im E-Commerce sind nichts Neues. Immer wieder gab es gesetzliche Änderungen oder neue Marktplatzrichtlinien, die zunächst als existenzielle Bedrohung galten. Die GPSR reiht sich in diese Entwicklung ein, ist aber bei genauer Betrachtung keine unüberwindbare Hürde für seriöse Händler.

Ein gutes Beispiel für vergleichbare Marktveränderungen ist das iOS-14-Update, das Werbetracking erschwerte und viele Online-Händler vor große Herausforderungen stellte. Auch die Einführung des One-Stop-Shop (OSS)-Verfahrens zur Umsatzsteuerregelung wurde in der E-Commerce-Community zunächst als hochkomplex und problematisch wahrgenommen. In beiden Fällen waren die anfänglichen Befürchtungen groß – doch mit der Zeit fanden sich Lösungen, und der Markt passte sich an. Erfolgreiche Händler haben sich auch bisher nicht von negativen Prognosen verunsichern lassen, sondern neue Strategien entwickelt.

Auch bei der GPSR zeigt sich nach den ersten Wochen, dass die größte Aufregung unbegründet war. Händler, die sich gut informieren und ihre Geschäftsmodelle anpassen, können weiterhin erfolgreich sein. Entscheidend ist, auf Fakten zu setzen, anstatt sich von Panikmache und Schwarzmalerei beeinflussen zu lassen.

Was müssen Dropshipping-Händler jetzt tun?

Wer langfristig im Dropshipping erfolgreich bleiben möchte, muss seine Prozesse optimieren und sich an die neuen Anforderungen anpassen. Händler müssen sicherstellen, dass die angebotenen Waren den geltenden Sicherheitsstandards entsprechen und über die erforderlichen Kennzeichnungen verfügen. Dazu gehört auch, die notwendigen Herstellerangaben sowie die verantwortlichen Personen innerhalb der EU transparent in den Onlineshops zu hinterlegen.

Darüber hinaus ist es wichtiger denn je, auf eine rechtssichere Produktpräsentation zu achten. Übertriebene oder irreführende Versprechen sollten vermieden werden, da sie nicht nur gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen, sondern auch das Risiko von Abmahnungen erhöhen. Wer von Anfang an sauber arbeitet und alle relevanten Informationen gewissenhaft prüft, wird mit den neuen Vorschriften keine größeren Probleme haben.

Die GPSR stellt eine neue Herausforderung für Dropshipping-Händler dar, bedeutet aber nicht das Ende des Geschäftsmodells. Dropshipping bietet nach wie vor große Vorteile, insbesondere die Möglichkeit, neue Produkte zu testen, ohne hohe Vorabinvestitionen tätigen zu müssen.

Über Mik Dietrichs:

Mik Dietrichs ist Dropshipping-Experte und E-Commerce-Coach. Nach eigenen Erfahrungen im Amazon FBA und Dropshipping unterstützt er heute Einsteiger und Fortgeschrittene in der Branche. Sein Coaching-Programm vermittelt praxisnahes Wissen, authentisches Marketing und individuelle Erfolgsstrategien. Mehr als 300 Teilnehmer konnten bereits von seinem Know-how profitieren und monatliche Gewinne von bis zu 8.000 Euro erzielen. Mehr Informationen unter: https://www.mikdietrichs.de/

Pressekontakt:

Dietrichs Consulting GmbH
Mik Dietrichs
E-Mail: president@mikdietrichs.de

Pressekontakt:
Ruben Schäfer
redaktion@dcfverlag.de


Original-Content von: Dietrichs Consulting GmbH, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Premiere für Umfrage zum neuen Thermomix® TM7 mit über 3.500 Teilnehmenden
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.03.2025 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2156649
Anzahl Zeichen: 5932

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

Hamburg



Kategorie:

Handel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 187 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Hat GPSR Dropshipping getötet? Experte verrät, ob das Geschäftsmodell wirklich am Ende ist"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Dietrichs Consulting GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Vom Pizzalieferanten zum Unternehmer – So gelang es Mik Dietrichs, sein eigenes Dropshipping- und Coaching-Business aufzubauen ...
Noch vor wenigen Jahren lieferte Mik Dietrichs Pizza aus – heute ist er sein eigener Chef. Mit wenig Kapital, aber einer klaren Vision schaffte er den Sprung in die Selbstständigkeit und baute sich erfolgreich ein eigenes Unternehmen auf. Heute unterstützt er auch andere Menschen dabei, sich mit

Mik Dietrichs von Dietrichs Consulting über das „State of Dropshipping“ 2025: Das Elite-Event für die erfolgreichsten Unternehmer der Branche ...
Die „State of Dropshipping“ in Hamburg ist nicht nur ein Event – es ist der Treffpunkt für die erfolgreichsten und ambitioniertesten Dropshipper der Branche. Unter der Leitung von „President of Dropshipping“ Mik Dietrichs bringt diese exklusive Veranstaltung Insider-Wissen, Networking-Mö

Social Media als Verkaufsbooster: Wie Unternehmen Likes in Umsatz verwandeln können ...
Soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok und Facebook haben sich von reinen Unterhaltungsplattformen zu einflussreichen Marktplätzen entwickelt. Immer mehr Menschen tätigen ihre Einkäufe direkt über diese Apps, was für Unternehmen und Selbstständige völlig neue Chancen eröffnet. Likes und Sha


Weitere Mitteilungen von Dietrichs Consulting GmbH


R&S ist TOP Innovator 2025/ Essener Lebensmittelspezialist erneut ausgezeichnet ...
Das Essener Traditionsunternehmen R&S Vertriebs GmbH wurde kürzlich zum dritten Mal mit dem Top 100 Innovator-Siegel prämiert und zählt somit zu den 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Am 27. Juli findet die Preisverleihung statt. Dann gratuliert Mentor Ranga Yoge

Premiere für "Women in Tech" auf der secIT by heise / Expertinnen diskutieren KI-Sicherheit ...
Die secIT by heise startet 2025 mit einem neuen Format: "Women in Tech" (https://tickets.heise-events.de/secit25/redeem?voucher=WOMENINTECH) bringt erstmals Expertinnen aus der IT-Sicherheitsbranche zusammen. Am 19. März diskutieren im Hannover Congress Centrum namhafte Fachfrauen auf der

EU-Auto-Deal: ZDK fordert Tempo bei der Umsetzung ...
Fünf Handlungsfelder zur Stärkung des europäischen Autosektors: Mit ihrem "Aktionsplan Automobil" setzt die EU-Kommission heute die Leitplanken für den Wandel der automobilen Schlüsselindustrie hin zur vernetzten, automatisierten und emissionsfreien Mobilität. "Der Automotive Ac

Deutschland auf einem gefährlichen Weg ...
"Wir begeben uns auf einen gefährlichen Weg. Zusätzliche Investitionen in die Bundeswehr und in die Infrastruktur sind richtig und notwendig. Aber all das über neue Schulden zu finanzieren ohne gleichzeitig die strukturellen Probleme des Landes anzugehen, ist ein hohes Risiko", kommenti


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z