Tag der Architektur 2010:"Die Topografie war die Herausforderung"
Lebenshilfe und Nassauische Heimstätte präsentieren besonderes Wohnheim in Bergen-Enkheim
Tag der Architektur 2010:"Die Topografie war die Herausforderung"(firmenpresse) - Architektur ganz nah erleben und mit Bauherren und Architekten ins Gespräch kommen. Am Samstag und Sonntag, 26./27. Juni ist es wieder so weit. Zum 16. Mal veranstalten die Architekten- und Stadtplanerkammern den bundesweiten Tag der Architektur. In Hessen können 164 Objekte in 65 Orten besichtigt werden, alleine in Frankfurt stehen 40 Objekte zur Auswahl. Die Architekten der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt sind in diesem Jahr mit zwei Bauprojekten in der Main-Metropole vertreten, ein besonderes steht in Bergen-Enkheim.
Am Sonntag, 27. Juni, präsentieren Architekt Thomas Jeckel und der Bauherr Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. den Neubau eines Wohnheims und einer Tagesstätte für behinderte Menschen. Inmitten des alten Ortskerns von Enkheim hat die Lebenshilfe ein zweigeschossiges Gebäude errichtet, das aus vier kubischen Baukörpern besteht und sich als terrassierter Winkel auf vier Ebenen den Südwesthang hoch staffelt und dabei ein historisches Mühlengebäude in gebührendem Abstand umspielt. "Die besondere Herausforderung bei diesem Bauwerk war die Topografie des Geländes mit einem Höhenunterschied von zehn Metern, denn die Wohngruppen mussten ja trotzdem barrierefrei erreichbar sein" erläutert Jeckel. Die verschiedenen Ebenen von Altbau und Neubau werden über Treppen und Terrassen erschlossen und miteinander verbunden. In den einzelnen Wohngruppen sind trotz Einschränkungen durch den Brandschutz großzügige offen gestaltete Wohn-Ess-Bereiche mit angegliederten Freibereichen als Terrassen für die gemeinschaftliche Nutzung entstanden. Frank Mußmann, der Vorsitzende der Frankfurter Lebenshilfe, ist von dem Ensemble überzeugt. "Wir engagieren uns dafür, dass Menschen mit geistiger Behinderung ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten entfalten und gemeinsam mit anderen Menschen leben können. Genau das haben wir an diesem Ort mit diesem Gebäude erreicht. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber auf das Ergebnis sind wir sehr stolz - und das zeigen wir auch gerne."
Alt Enkheim 9b, 60388 Frankfurt / M. (Bergen-Enkheim)
Sonntag, 27.06.2010 , 14:30 bis 16:00 Uhr
Architekt Thomas Jeckel und die Leiterin des Wohnheims Diana Lehr bieten um 14:30 und 15:30 Führungen an.
Sicher wohnen in Frankfurt-Ginnheim
Der Neubau des Volks- Bau- und Sparverein Frankfurt am Main eG (VBS) in der Reichelstraße ist ebenfalls für den Tag der Architektur nominiert worden. Geplant und errichtet hat die Wohnanlage die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt, verantwortliche Architektin ist Stefanie Walter. In unmittelbarer Nähe zum Niddapark entstanden in zwei Gebäuden 28 unterschiedliche Wohnungen. Von barrierefreien Ein und Zwei-Personen-Wohnungen bis zu zweigeschossigen Vier-Personen-Maisonette-Wohnungen werden fast alle Wohnwünsche erfüllt. Großzügige Balkone und Dachterrassen bieten einen Blick bis in den Taunus. Der Energiebedarf wird durch erhöhte Wärmedämmung und Solartechnik gering gehalten und liegt deutlich unter dem geforderten Standard der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung. Aufgrund zusätzlicher einbruchhemmender Maßnahmen ist das Gebäude mit dem Gütesiegel "Sicher Wohnen in Hessen" ausgezeichnet worden.
Reichelstraße 42-44, 60431 Frankfurt / M. (Ginnheim)
Samstag, 26.06.2010 , 11:00 bis 12:00 Uhr
Architektin Stefanie Walter bietet Führungen an.
Hintergrundinformation: von Anfang an dabei
Durch den Erfolg des "Tags des offenen Denkmals" ermutigt, wurde 1995 erstmals der "Tag der Architektur" durchgeführt. Gemeinsam mit den Ländern Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen war Hessen seinerzeit Vorreiter bei der Konzeption und Durchführung dieser Veranstaltung, die schließlich bundesweit übernommen wurde. Das letzte Juni-Wochenende ist mittlerweile als fester Termin für den "Tag der Architektur" im Bewusstsein der Öffentlichkeit etabliert. Die Nassauische Heimstätte war in den vergangenen 16 Jahren an allen Tagen der Architektur mit insgesamt 30 Projekten vertreten, als einziges Büro in Hessen. Mal nur als Bauherr, mal nur als Architekt wie in diesem Jahr, häufig jedoch in beiden Funktionen. Auch Frankfurter Projekte waren immer wieder dabei, zum Beispiel 2008 sechs Stadthäuser in der Walter-vom-Rath-Straße und 2006 eine Wohnanlage mit Gewerberäumen in der Mainzer Landstraße.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt ist eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: mit rund 63.000 Wohnungen an 160 Standorten, über 30 Niederlassungen, Geschäftsstellen und Büros in Hessen und Thüringen sowie rund 800 Mitarbeitern. Sie bietet seit 85 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln und hat in dieser Zeit rund 180.000 Wohnungen gebaut - größtenteils für externe Bauherren. Die Unternehmensgruppe investiert jährlich ca. 80 Mio. Euro in Modernisierung und Instandhaltung des eigenen Bestandes.
Unter ihrer Marke "NH ProjektStadt" werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben sowie Consulting-Aktivitäten im In- und Ausland durchzuführen. Mit breit gefächertem Fachwissen ist das Unternehmen ein krisensicherer Partner für öffentliche, institutionelle und private Auftraggeber. Aktuell betreut die NH ProjektStadt Aufgaben in über 140 Kommunen in Hessen und Thüringen. Jährlich werden im Rahmen der Projektentwicklung rund 40 Mio. Euro in Neubauprojekte investiert.
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Schaumainkai 47
60596
Frankfurt am Main
jens.duffner(at)naheimst.de
069 6069-1321
http://www.naheimst.de
Datum: 23.06.2010 - 15:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 215697
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Stadt:
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Haus & Garten
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