CARE-Statement zur Blockierung humanitärer Hilfe in Gaza
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(ots) - "Dies ist eine Entscheidung, die schwerwiegende Folgen für eine Bevölkerung hat, die bereits 15 Monate unvorstellbaren Leids ertragen musste.
Lastwagen mit Lebensmittelpaketen, medizinischen und anderen Hilfsgütern von CARE, die in den nächsten Wochen eintreffen sollten, erreichen den Gazastreifen nicht.
In der Zwischenzeit können wir mit unseren derzeitigen Vorräten an medizinischen Hilfsgütern nur noch einen Monat lang die Versorgung aufrechterhalten, danach werden wir unsere medizinischen Dienste einschränken müssen. Auch die Versorgung unserer Partner vor Ort wird beeinträchtigt, sollte die Hilfe weiterhin ausgesetzt werden.
Israel ist nach dem internationalen Völkerrecht verpflichtet den Zugang und die Verteilung humanitärer Hilfe in allen Gebieten des Gazastreifens zu ermöglichen. CARE fordert die Einhaltung dieser Verpflichtung. Das Völkerrecht rettet und schützt das Leben von Frauen, Kindern und Familien in Zeiten eines Konflikts - von Sudan bis Syrien. Humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung wie Lebensmittel, Medikamente und andere lebensrettende Güter dürfen nicht als Druckmittel in einem Konflikt zurückgehalten werden.
In Gaza leben Familien bereits in Behelfsunterkünften auf den Trümmern ihrer Häuser und sind immer noch Kälte und Hunger ausgesetzt. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Hilfslieferungen weitergehen, während ein dauerhafter Waffenstillstand ausgehandelt wird, um damit einen anhaltenden Frieden und die Rückkehr aller Geiseln zu erreichen."
Deepmala Mahla, CARE's Chief Humanitarian Officer
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Datum: 11.03.2025 - 15:20 Uhr
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