E-Mobilität im Eigenheim

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Tipps rund um die Ladestation / Elektro+ Broschüre hilft bei der Auswahl der Wallbox und der Standortwahl



(Bildquelle: Phoenix Contact)(Bildquelle: Phoenix Contact)

(firmenpresse) - 81 Prozent der E-Auto-Besitzer laden ihr Fahrzeug hauptsächlich zu Hause laut einer Umfrage von Statista aus dem Jahr 2024. 1 Deshalb ist es so wichtig, dass die Ladeinfrastruktur optimal passt. "Wer sich ein Elektroauto anschaffen möchte, sollte sich im Vorfeld gründlich über das Thema Wallbox informieren", rät Torsten Hoffmann, Experte der Initiative ELEKTRO+. "Dazu gehört, welches Modell zum eigenen Bedarf passt, wie und wo man sie anbringt und vor allem, ob die Elektroinstallation im Haus für die stärkere Belastung ausreicht."



Modellauswahl: Welche Leistung für welchen Bedarf?

Den meisten E-Fahrzeugen genügt eine Ladestation mit 11 Kilowatt (kW), da sie nicht mehr auf-nehmen können. Für Autos mit höherer AC-Ladeleistung (Alternating Current, steht für Wechsel-strom) lohnt sich eine 22-kW-Wallbox, da diese schneller lädt. "Das Ladeverhalten spielt eben-falls eine Rolle", erklärt Hoffmann. "Wer hauptsächlich nachts lädt, kommt mit 11 Kilowatt aus, während 22 Kilowatt für spontane und kurze Ladeintervalle besser sind."



Der richtige Standort für die Wallbox und das passende Ladekabel

Fest installierte Wallboxen sind eine gute Wahl fürs Laden daheim. Modelle mit fest integriertem Kabel bieten maximalen Komfort, da das Kabel immer griffbereit ist. Wer dann unterwegs laden möchte, oder sich für ein alternatives Modell ohne festes Kabel entscheidet, benötigt ein separa-tes Typ-2-Kabel. In diesem Zusammenhang ist auch die Länge des Ladekabels wichtig. Für kleine Autos und Limousinen reichen fünf Meter lange Kabel. Größere Fahrzeuge wie SUVs oder Minivans brauchen ein Kabel mit einer Länge von sieben bis acht Metern. Eine gute Regel ist: Das Kabel sollte so lang sein wie das Auto plus die Breite. Die Ladestation sollte so platziert sein, dass sie leicht zu erreichen und sicher zu nutzen ist. Kurze Kabelwege vom Hausan-schluss zur Wallbox und von der Wallbox zum Elektroauto erleichtern das Laden. Längere Ka-bel sind flexibler, besonders an öffentlichen Ladestationen. Sie sind aber schwerer zu handha-ben und können zu Leitungsverlusten führen. Deshalb ist es wichtig, die Kabellänge auf das Au-to und die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Damit die Wallbox optimal vor Witterungseinflüssen, Staub und Spritzwasser geschützt ist, soll-te sie über eine hohe IP-Schutzklasse (mindestens IP54) verfügen. Zusätzlicher Wetterschutz wie Schutzdächer oder abschließbare Gehäuse sind ebenfalls sinnvoll.





Fachgerechte Installation für mehr Sicherheit

Wallboxen benötigen unabhängig von der Ladeleistung einen eigenen Stromkreis. Eine Elektro-fachkraft prüft, ob die Hausinstallation und der Netzanschluss für die zusätzliche Belastung ge-eignet sind. "Eventuell sind ein Netzanschluss-Upgrade oder bauliche Maßnahmen nötig", so Torsten Hoffmann. "Die Installation durch einen Fachbetrieb garantiert die Einhaltung von erfor-derlichen Sicherheitsstandards." Wichtig sind ein Fehlerstromschutzschalter (RCD), der den Stromkreis bei Fehlströmen unterbricht, und ein Leitungsschutzschalter, der vor Überlastung und Kurzschluss schützt. Eine DC-Fehlerstromerkennung sollte entweder in der Wallbox inte-griert sein oder durch einen FI-Schalter vom Typ B bereitgestellt werden. Ein Überspannungs-schutz sichert das Gerät und ein angeschlossenes E-Auto gegen Spannungsspitzen ab, etwa durch Blitzeinschlag. Empfohlen wird ein Typ-2-Überspannungs-Ableiter, der die Überspannung auf verträgliche Werte bis 1.500 Volt begrenzt. Bei Gebäuden mit Blitzschutz und Installation im Außenbereich ist auch ein Typ-1-Blitzstromableiter gefordert. Die Schutzgeräte werden in der Hauptverteilung des Hauses installiert oder sind bei einigen Wallbox-Modellen bereits integriert. Ab einer Leitungslänge von über zehn Metern zwischen Hauptverteilung und Wallbox sollte man zusätzlich direkt vor der Wallbox ein weiteres Schutzgerät vorsehen.



Zukunftssicheres Lademanagement

Hausbesitzer, die ihren Strom über die eigene PV-Anlage beziehen und ein Energiemanage-mentsystem (EMS) haben, sollten eine Wallbox wählen, die sich in das System integrieren lässt. Das EMS bietet Echtzeitinformationen über den Energiefluss im Haushalt, einschließlich des Ladezustands des E-Autos und kann das Laden entsprechend optimal steuern. Wer moderni-siert oder neu baut, aber erst später ein Elektroauto anschaffen möchte, sollte mit Elektroinstal-lationsrohren schon vorsorgen. "Diese Leerrohre kosten wenig, erleichtern aber später den Ein-bau einer Wallbox enorm. Die notwendigen Leitungen können durch die vorhandenen Leerrohre gezogen werden, das vermeidet nachträglichen Bauaufwand und damit Kosten", so der Elektro+ Experte.



Mehr Informationen und Tipps finden Interessierte auf der Website der Initiative Elektro+ in der Broschüre "Ladeeinrichtungen für E-Mobilität: Vorbereitende Maßnahmen in Wohngebäuden".



1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1409304/umfrage/ladeorte-von-e-auto-fahrern/Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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drucken  als PDF  Kräuter für die Küche: Norbert Seeger stellt pflegeleichte Kräuter für den Garten und Balkon vor Smarte Heizung
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Datum: 17.03.2025 - 10:30 Uhr
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