rbb24 Recherche exklusiv: Vorwürfe wegen rechtsextremistischer Vorfälle an Spremberger Schule
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(ots) - Nach dem gewalttätigen Angriff auf eine Lehrerin an der Berufsorientierenden Oberschule Spremberg (BOS), über die die "Lausitzer Rundschau" berichtete, gibt es neue Vorwürfe. Zeugen erklärten gegenüber der Redaktion rbb24 Recherche, dass es an der Schule auch zu rechtsextremistischen Vorfällen gekommen sei. Bislang war bekannt geworden, dass ein Siebtklässler eine Lehrerin körperlich attackiert und verletzt hat. Zudem soll er die russisch-stämmige Lehrerin rassistisch beleidigt haben.
Ein besorgtes Elternteil berichtete dem rbb, dass es in der Schule immer wieder zu rassistischen Beleidigungen und Pöbeleien komme. Sogar Lehrerinnen würden von Schülern als "polnische Schlampen" bezeichnet. Zudem seien immer wieder Hakenkreuze in Tische und Stühle geritzt worden. Des Weiteren sollen Aufkleber mit dem Slogan "Deutsches Reichsgebiet" in der Schule platziert worden sein. Lehrkräfte berichten dem rbb, dass ein Schüler einen Vormittag lang mit einer schwarz-weiß-roten Armbinde durch die Schule gegangen sei: "Das Signal war eindeutig", heißt es. "Die Farben des Deutschen Reiches sind in der rechtsextremen Szene auch in Spremberg beliebt." Lehrkräfte berichten außerdem von einer Schülergruppe, die einer Kollegin auf Kommando den Hitler-Gruß gezeigt haben soll. Außerdem soll ein Lehrer immer wieder mit rassistischen Äußerungen aufgefallen sein. Der Lehrer habe Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund als "Kanaken" bezeichnet, berichten Zeugen.
Das Bildungsministerium in Potsdam hat auf rbb Anfrage die rassistische Beleidigung gegenüber der Lehrerin nicht bestätigt.
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Datum: 21.03.2025 - 19:41 Uhr
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