foodwatch zur Ernährungsstudie der Robert Bosch Stiftung: "Politik lässt die Verbraucher:innen allein"
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(ots) - Zu der aktuellen Ernährungsstudie der Robert Bosch Stiftung und der Organisation More in Common erklärt Dr. Chris Methmann, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch:
"Die Studie zeigt eindeutig: Die Menschen in Deutschland wünschen sich eine Ernährungspolitik, die gesunde, nachhaltige und bezahlbare Lebensmittel fördert - aber die politisch Verantwortlichen lassen die Bürger:innen allein. 62 Prozent halten die bisherige Ernährungspolitik für wirkungslos - das muss ein Weckruf an die neue Bundesregierung sein. Leider liefert der bisherige Koalitionsvertrag von Union und SPD keinerlei Antworten auf die drängenden Probleme im Ernährungsbereich. Die Menschen wollen nicht vorgeschrieben bekommen, was sie essen sollen - aber sie erwarten zurecht klare Regeln, die es einfacher machen, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Eine große Mehrheit will zum Beispiel, dass Kinder besser vor Junkfood-Werbung geschützt werden oder dass gesunde Lebensmittel günstiger werden. Dazu von Union und SPD aber kein Wort."
Mehr Informationen:
foodwatch hat die zukünftige Bundesregierung aufgefordert, eine konsequente Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik einzuleiten. Mit einem Forderungskatalog drängt die Verbraucherorganisation auf verbindliche Maßnahmen für gesunde, umweltverträgliche und faire Lebensmittel. foodwatch fordert beispielsweise Junkfood-Werbeschranken, eine Altersgrenze für Energydrinks oder die Streichung der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse. Mehr dazu: https://ots.de/nXDwoD
Die Studie "Meine, deine, unsere? Was uns als Gesellschaft beim Thema Ernährung wichtig ist" gibt es hier online: https://www.bosch-stiftung.de/de/publikation/meine-deine-unsere
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Datum: 01.04.2025 - 13:13 Uhr
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