Warnstreiks im Kfz-Handwerk– Standpunkt der KFZ-Rockstars: Liebe IG-Metall, Ihr habt das eigentliche Problem nicht erkannt!
„Zunächst einmal finde ich es positiv, dass sich überhaupt jemand für das Kfz-Handwerk interessiert und sich für unsere Branche einsetzt“, so Merz. „Doch ist eine höhere Belastung des Arbeitgebers wirklich die Lösung für mehr Wertschätzung und weniger Arbeitsdruck, wenn der Inhaber eines Betriebs ohnehin schon selber unter Druck steht?“ Und Merz fragt weiter: „Ist es wirklich die Lösung in einer Branche, die offenbar für so viel Unzufriedenheit bei ihren Mitarbeitern sorgt, einfach den Schmerz durch mehr Geld zu lindern? Wie nachhaltig ist so eine Maßnahme in Anbetracht steigender Kosten und Inflation?“
Das könne nicht die alleinige Antwort sein, so der Berliner Unternehmer. Es sei wichtiger denn je, dass Kfz-Betriebe jetzt ihre Strukturen veränderten, andernfalls führten höhere Gehälter lediglich zu noch mehr Kosten- und Arbeitsdruck. Das Gehalt alleine sei kein Spiegel der Wertschätzung und auch nicht der wichtigste Faktor für Mitarbeiterzufriedenheit. Und weitere wichtige Ziele wie Wertschätzung für das Handwerk oder höhere Kundenzufriedenheit könne man so ebenfalls nicht erreichen.
Robert Merz, der bereits hunderten Betrieben dabei geholfen hat ihre Erträge im Werkstattalltag zu steigern, ihren Stress zu minimieren und ihre Prozesse zu optimieren, ist durchaus der Meinung, dass das Kfz-Handwerk auf allen Ebenen besser honoriert werden sollte. Er gibt aber zu bedenken: „Das Geld muss erstmal verdient werden! Und das ohne Stress, denn sonst wird es nichts mit weniger Arbeitsdruck und mehr Gehalt - oder gar mehr Wertschätzung. Wir müssen uns zunächst darüber im Klaren sein, dass die wichtigste Wertschätzung und Anerkennung vom Autofahrer kommen muss.“ Und hier müsse zuallererst ein Teufelskreis durchbrochen werden, denn die meisten Betriebe hätten aktuell schon genug Stress und erst recht keinen Kopf mehr dafür, in Eigenregie Anpassungen vorzunehmen.
Im Bezug auf die Warnstreiks der IG-Metall kommt Robert Merz zu folgendem Schluss: „Es ist zu kurz gedacht, alle angesprochenen Aufgaben alleine auf das Gehalt und den Arbeitgeber abzuwälzen. Warnstreiks und Forderungen nach mehr Lohn lösen die Probleme des Kfz-Handwerks nicht. Themen wie “zu wenig Wertschätzung”, “zu wenig Ertrag” oder “zu viel Stress” müssen anders angegangen werden.“
Entsprechende Methoden hätten die KFZ-Rockstars längst entwickelt und setzten sie seit Jahren erfolgreich im DACH-Raum um. “Die Ergebnisse sind zufriedene Kunden, zufriedene Chefs und zufriedene Mitarbeiter. Damit ist gleichzeitig die Grundvoraussetzung geschaffen, um bessere Gehälter zu bezahlen. Und all das gelingt unseren Betrieben trotz Krise in der Automobil-Industrie und trotz steigendem Kostendruck bei den Verbrauchern.”
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Die KFZ-Rockstars bestehen aus über 400 Mitgliedsbetrieben, welche das Rockstar-Training erfolgreich durchlaufen haben. Darunter handverlesene freie Autowerkstätten, Motor- und Getriebespezialisten, Oldtimer-Fachbetriebe, Karosserie- und Lackbetriebe sowie Gebrauchtwagenhändler und markengebundene Autohäuser. Verteilt über ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Jahre 2019 vom Berliner Unternehmer Robert Merz gegründet, haben es sich die KFZ-Rockstars zum Ziel gesetzt, gemeinsam die Wertschätzung für das Kfz-Handwerk zurückzuerobern. KFZ-Rockstar-Betriebe sind erste Ansprechpartner für die Autofahrer einer Region, sie sind freundliche Ratgeber in ihren Social Media Kanälen und verlässliche Experten für sinnvolle und nachhaltige Fahrzeugreparaturen. Und das Wichtigste bei den KFZ-Rockstars: Unsere Mitglieder leben und lieben ihr Handwerk. Durch unseren starken Zusammenhalt und die familiären Strukturen, verhelfen sich unsere Betriebe gegenseitig zum Erfolg. Getreu unserem Motto: Zusammen stark durch besondere Zeiten.
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Datum: 04.04.2025 - 10:23 Uhr
Sprache: Deutsch
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