Veränderungen im Malerhandwerk – so erhöhen Maler jetzt ihren Profit

Veränderungen im Malerhandwerk – so erhöhen Maler jetzt ihren Profit

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(ots) - In den letzten Jahren hat sich die Kundennachfrage nach Malerdienstleistungen verändert. Anstelle von Standardanstrichen sind es mittlerweile neue Materialien und Techniken, für die sich die Kunden interessieren. Doch obwohl die Gewinnmarge hierfür deutlich höher liegt, weil Kunden zu größeren Investitionen bereit sind, lassen viele Maler die damit verbundene Chance ungenutzt verstreichen.

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Malerbetriebe jetzt neu aufstellen. Durch eine geschickte Kombination mehrerer Faktoren, unter anderem einer eindeutigen Positionierung auf dem Markt, können sie die Potenziale der veränderten Nachfrage voll ausschöpfen. Welche drei Schritte dazu beitragen und so zu einer Profitsteigerung führen, wird im folgenden Beitrag näher erläutert.

Ist-Situation: Mit diesen Herausforderungen müssen Maler derzeit kämpfen

Der Fachkräftemangel ist im Handwerk besonders ausgeprägt. Davon sind auch Maler nicht ausgenommen. Infolgedessen haben viele Betriebe wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil die Auftragslage zwar gut ist, aber zu wenig qualifizierte Mitarbeiter vorhanden sind. Eine Besserung ist dabei nicht in Sicht, weil sich immer weniger junge Menschen dazu entscheiden, einen handwerklichen Beruf zu ergreifen.

Ein weiteres Problem sind deutlich gestiegene Materialkosten, die auf Lieferengpässe und höhere Energiepreise zurückzuführen sind. Hohe Inflationsraten bremsen gleichzeitig die Zahlungsbereitschaft der Kunden aus. Daher können Maler die gestiegenen Kosten nur teilweise an ihre Kunden weitergeben und müssen stattdessen oft ihre Gewinnmarge senken.

Hinzu kommt ein stärkerer Wettbewerb unter den Malerbetrieben. Weil den Kunden selbst weniger Geld übrig bleibt, prüfen und vergleichen sie Angebote und Dienstleistungen sorgfältiger. Auch das zwingt viele Maler dazu, ihre Preise nur geringfügig anzuheben, weil sie andernfalls fürchten, ihre Konkurrenzfähigkeit einzubüßen.



Gegenmaßnahme 1: Marktpositionierung

Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, sollten Malerbetriebe ihre Positionierung gezielt verbessern. Ihr Ziel sollte es sein, gefragte Dienstleistungen anzubieten, die nur wenige Wettbewerber im Sortiment haben. Dadurch gewinnen sie mehr Flexibilität bei der Preisgestaltung und können sich stärker am Markt behaupten.

In den letzten Jahren erwiesen sich beispielsweise fugenlose Oberflächen für die Verzierung von Wänden und Böden als eine Dienstleistung mit wenigen Anbietern. Die Nachfrage ist sowohl bei privaten Bauherren als auch bei Architekten kontinuierlich gestiegen, weil diese Technik gleichermaßen funktional und stilvoll ist. Darüber hinaus legen immer mehr Kunden Wert auf ökologische und nachhaltige Aspekte beim Bauen. Indem Maler entsprechende Materialien wie Kalk-Lehm-Putze in ihr Repertoire aufnehmen, kommen sie dieser Nachfrage entgegen und setzen sich von der Konkurrenz ab.

Gegenmaßnahme 2: Marketing

Alleinstellungsmerkmale müssen entsprechend beworben werden, damit potenzielle Kunden auch davon erfahren. Modernes Marketing umfasst dabei heutzutage immer auch Social-Media-Werbung. Maler können diese Plattformen ganz besonders für sich nutzen, weil sie durch Vorher-Nachher-Bilder oder kurze Videoclips ihre Kompetenz demonstrieren können – ein Bild sagt schließlich mehr als tausend (werbende) Worte.

Für noch mehr Effizienz sollten sich Maler die Digitalisierung zunutze machen. Dazu gehören beispielsweise automatisierte Werbeannoncen, die bewusst ausschließlich einer vorher definierten Zielgruppe angezeigt werden. Das verringert die Kosten des Marketings und erhöht gleichzeitig dessen Effektivität. Auch Künstliche Intelligenz bietet viele Möglichkeiten, um Kunden zu gewinnen oder langfristig an das Unternehmen zu binden, etwa durch Chatbots auf der Homepage oder persönliche Anreden in E-Mails.

Gegenmaßnahme 3: Weiterbildungen

Neue Techniken, Tools oder Materialien werden immer dafür sorgen, dass Maler weitere Kompetenzen erwerben müssen. Wer hier am Puls der Zeit bleibt, in Weiterbildungen investiert und sich nicht vor dem Fortschritt verschließt, wird auch langfristig konkurrenzfähig bleiben. Auf diese Weise gelingt es, anspruchsvolle und damit zahlungskräftige Kunden zu gewinnen und einen guten Ruf als Fachbetrieb zu etablieren.

Fazit

Die Anforderungen an Malerbetriebe haben sich verändert. Während mit Standardanstrichen kaum mehr wirtschaftliche Margen zu erzielen sind, bieten außergewöhnliche Materialien und Dienstleistungen, mit denen sich Handwerker von der Konkurrenz abheben, großes Potenzial. Maler müssen deshalb jetzt klare Spezialisierungen vornehmen und diese kommunizieren, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Über Arti Decorative:

Girolamo Pellerino ist der Geschäftsführer von Arti Decorative. Sein Team hat sich auf eine nachhaltige Wandgestaltung spezialisiert. Im Fokus stehen natürliche, langlebige Baustoffe auf Kalkbasis und der bewusste Verzicht auf Chemikalien und Schadstoffe. In der Wandgestaltungsakademie geben sie ihr Wissen außerdem in Form von praxisorientierten Seminaren an andere Handwerker weiter. Mehr Informationen unter: https://www.artidecorative.de/

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Vertreten durch: Girolamo Pellerino & Giordana Costella
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