Warum steigende IT-Kosten das kleinere Übel sind

Warum steigende IT-Kosten das kleinere Übel sind

ID: 2168169

Kommentar von Nadine Riederer, Geschäftsführerin des auf Software Revival spezialisierten Dienstleisters Avision



Nadine Riederer ist CEO von Avision. (Quelle: Avision)Nadine Riederer ist CEO von Avision. (Quelle: Avision)

(firmenpresse) - 28. April 2025 – Es gibt Zeiten, in denen sind CIOs wirklich nicht zu beneiden. Zum Beispiel dann, wenn sie der Unternehmensführung wieder einmal erklären müssen, warum erneut höhere Investitionen in die IT nötig sind. Eines der größten Paradoxe dabei: Kosten steigen auf dem Papier auch dann, wenn eigentlich aus Kostengründen modernisiert wird. Der Umstieg vom eigenen Server im Keller in die Cloud? Mehrkosten. Neue SaaS-Lösungen? Mehr Geld. Die dafür notwendige Security? Richtig, die kostet. Um die Finanzprofis aus der Chefetage trotzdem davon zu überzeugen, dass Investitionen in die Modernisierung der eigenen IT-Systeme nicht nur Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit sind, sondern auch einen tatsächlichen Mehrwert bieten, lohnt sich ein genauerer Blick auf die technologische Entwicklung der letzten Jahre.

So ist der bereits erwähnte eigene Server lange Zeit das Maß der Dinge gewesen – zuverlässig, im Vergleich kostengünstig und mit überschaubarer Komplexität. Aber auch nicht mehr. Der Gang in die Cloud ist für die meisten Unternehmen auch deswegen alternativlos, weil sie hier schlicht mehr für ihr Geld bekommen. Neben einem, je nach Anbieter, hohen Schutzniveau, einfacher Backups und bequemen Skalierbarkeit aber auch die Gewissheit, auf eine zukunftsfähige Technologie zu setzen. Vor allem für Unternehmen mit limitierten Ressourcen und geringem internen Know-how stellt die Cloud beispielsweise das Tor zur schnellen und effizienten Nutzung von KI-Lösungen dar. Damit steigen die Kosten zwar zunächst, langfristig kann bei richtiger Umsetzung der Mehrwert aber dennoch überzeugen. Eine Crux, denn gerade mit Blick auf die Bilanzen ist die Leistung und der Wert der IT in den meisten Fällen nur schwer messbar für Außenstehende – übrig bleiben oftmals Beschwerden über steigende Budgets. Es ist damit auch das Los der CIOs, hier Klarheit über drohende Konsequenzen zu schaffen, wenn Investitionen in die Modernisierung ausbleiben.



Denn: Wer seine Systeme aus Kostengründen vernachlässigt, notwendige Modernisierungen verschleppt oder Legacy-Software verstauben lässt, tritt erst recht in die eigentliche Kostenfalle. Die Folgen sind aufwändige Wartungsarbeiten, ineffizienter, sperriger Code, klaffende Sicherheitslücken und kaum Möglichkeiten, neue Funktionen für die Fachseite umzusetzen. Auch für den sparwilligsten CEO wird angesichts dieser Konsequenzen deutlich, dass ohne beständige Investitionen das digitale Abstellgleis droht. Die IT-Kosten werden dabei steigen – auch weil Aspekte wie die notwendige Testautomatisierung, CI/CD-Pipelines oder eine wehrhafte IT-Security mit höheren Beträgen zu Buche schlagen. Unternehmen erhalten im Gegenzug dennoch einen großen technologischen Mehrwert und legen das Fundament für zukünftige Entwicklungen – allen voran eine umfassende Prozessautomatisierung, die nicht nur dem Fachkräftemangel entgegenwirkt, sondern auch die Effizienz und Produktivität auf ein völlig neues Level katapultieren kann. Hier droht Unternehmen die reale Gefahr, aufgrund von ehrgeizigen Sparmaßnahmen langfristig den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren.

Eine zentrale Aufgabe der CIOs muss aus diesen Gründen auch darin bestehen, transformative Projekte voranzutreiben und gegen finanzielle Bedenken zu verteidigen. Auch wenn im Vergleich zu früher die Kosten dabei steigen, der langfristige Erfolg wird soliden Modernisierungsstrategien recht geben. Schließlich wachsen mindestens in der gleichen Größenordnung auch die Erwartungen an die IT und neue Technologien. Innovationen gibt es nicht umsonst, sie sind zwangsläufig mit Investitionen verbunden. Sie sind aber auch keine budgetären schwarzen Löcher, die einfach nur Geld verschlingen – der Mehrwert steigt durch Cloud, KI und Automatisierung. Jedenfalls dann, wenn Bedenken nicht den Fortschritt blockieren.


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Avision in Oberhaching bei München ist ein auf Software Revival spezialisierter IT-Dienstleister für Anwendungsentwicklung und -betreuung. Als Alternative zu kompletten Neuimplementierungen, die häufig kostspielig und riskant sind, modernisiert Avision die Legacy-Software von Unternehmen auf effiziente Art und Weise. Performante und businesskritische Elemente werden beibehalten, veraltete und teure Module abgelöst und wichtige Funktionalitäten weiterentwickelt, erneuert oder in anderen Systemen umgesetzt. Die 140 Mitarbeiter von Avision bringen dafür ein breit gefächertes und fundiertes Know-how für Betriebssysteme, Datenbanken, Middleware und Programmiersprachen mit. Auf Grundlage einer gründlichen Analyse schaffen sie auch für komplexe Probleme maßgeschneiderte Lösungen. Weitere Informationen unter: www.avision-it.de



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Datum: 28.04.2025 - 12:24 Uhr
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