Hurra - wir fahren ins Raurisertal
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(ots) - Es war ein sonniger Morgen, als Lisa (10 Jahre) und ihre Schwester Emma (7 Jahre) ganz aufgeregt ins Auto sprangen. "Endlich Ferien!", rief Emma und klatschte in die Hände. Oma und Opa lachten. Es ging ins Raurisertal, ein Tal voller Tiere, Berge und - wie Opa sagte - echtem Gold!
Tag 1: Die Reise nach ganz oben
Am ersten Tag ging's gleich hoch hinaus. Mit der Rauriser Hochalmbahn schwebte die ganze Familie hinauf auf den Berg. Emma drückte sich die Nase an der Gondelscheibe platt. "Ich sehe Kühe! Und einen Wasserfall! Und ...!"
Oben angekommen spazierten sie direkt zur Greifvogelwarte, wo man bei einer40-minütigen Flugvorführung Adler, Falken, Bussarde und große Eulen hautnah erleben konnte. Ein mächtiger Steinadler breitete seine Flügel aus und flog direkt über ihre Köpfe. "Wie ein Flugzeug, nur cooler!", flüsterte Lisa ehrfürchtig.
Tag 2: Wald, Abenteuer und Schatzsuche inklusive
Heute stand Tillys Waldlehrpfad auf dem Programm. "Hier riecht's nach Abenteuer", freuten sich die die beiden Mädchen. Gemeinsam hüpften sie von Holzsteg zu Holzsteg, hörten das Plätschern des Baches und fanden sogar einen Baum mit einer verwunschenen Tür - "ein Koboldhaus!", rief Emma begeistert.
Das nächste Abenteuer wartete schon. Auf Tillys Waldweg geht es hinunter zur Mittelstation und dem Goldwaschplatz bei der Heimalm. Hier und an der Rauriser Ache beim Bodenhaus können mit etwas Geschick und Ausdauer kleine Goldkörner aus dem Wasser gefiltert werden.
Kaum angekommen, patschte Emma schon mit beiden Händen ins Wasser - "Ich hab was!", rief sie, zog aber nur einige glitzernde Steinchen heraus. Lisa war geduldiger und entdeckte plötzlich ein winziges Stück Gold in ihrer Pfanne! Alle jubelten.
Tag 3: Auf den Spuren der Urzeit
Am nächsten Tag ging's zum Rauriser Urwald, dieser wurde als einer der 33 besten Lehrwege in Österreich ausgezeichnet! Es war ganz still im Wald, nur das Zwitschern der Vögel war zu hören. Die Kinder spielten "Geheimweg entdecken" und fanden unzählige kleine Tümpel, Moore, Moosflächen und Gräser, die sie noch nie zuvor gesehen haben - wie z. B. das Wollgras.
Ein kleines Waldmuseum informierte noch über die geologische Entstehung dieses Gebietes sowie über die Tier- und Pflanzenwelt. "Wow, Natur ist wie Magie!", fand Lisa.
Tag 4: Wasser, Schluchten und Kaiserschmarrn
Ein weiteres Highlight war die Kitzlochklamm. Über enge Stege ging's durch die tosende Schlucht. Emma hielt Omas Hand ganz fest. "Das Wasser schreit!", rief sie. Lisa hingegen fühlte sich wie in einem Abenteuerfilm - mutig und ein bisschen aufgeregt.
Zur Belohnung gab's später auf einer Almhütte fluffigen Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Emma hatte Puderzucker auf der Nase und grinste: "Der ist fast so gut wie Gold!"
Tag 5: Der letzte Tag und ein Koffer voller Erinnerungen
Am letzten Urlaubstag sammelten Lisa und Emma ihre kleinen Erinnerungsstücke in den Koffer: etwas Sand vom Goldwaschplatz, ein Mini-Tannenzapfen aus dem Urwald, ein Foto vom Adler - und natürlich Lisas echtes Goldstück. "Das ist unser Schatz", sagte Emma.
"Ich glaub, das Raurisertal ist ein Zaubertal", flüsterte Lisa, bevor sie einschlief und bereits von ihrem nächsten Urlaub im Raurisertal träumte. www.raurisertal.at
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Datum: 02.05.2025 - 08:00 Uhr
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