"Inklusion ist ein Menschenrecht" / Menschenrechtsinstitut ruft zu einer aktiven Politik für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf
ID: 2169335

(ots) - Anlässlich des Europäischen Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai ruft das Deutsche Institut für Menschenrechte Bund, Länder und Kommunen dazu auf, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen voranzutreiben.
"Inklusion ist ein Menschenrecht. Die Gesellschaft inklusiv zu gestalten, ist ein staatlicher Auftrag, der sich aus dem Benachteiligungsverbot des Grundgesetzes und aus der UN-Behindertenrechtskonvention ergibt," so Britta Schlegel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. "Alle politisch Verantwortlichen müssen sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft und ein demokratisches Miteinander einsetzen, auf Bundesebene, in den Ländern und in den Kommunen. In einer Zeit, in der menschenrechtliche Prinzipien wie Inklusion und Gleichberechtigung zunehmend in Frage gestellt werden, ist dies bedeutender denn je", so Schlegel weiter.
Menschen mit Behinderungen sind in Deutschland nach wie vor mit vielen Barrieren konfrontiert. Sei es auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, bei der Gesundheitsversorgung, beim Zugang zu barrierefreiem Wohnraum oder zu Kultur- oder Freizeitangeboten. Wollen sich Menschen mit Behinderungen gegen Diskriminierung wehren, stoßen sie auch bei der Justiz auf zahlreiche Barrieren. Aus Sicht des Instituts sind endlich maßgebliche Fortschritte bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen nötig.
Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, setzen sich zahlreiche Menschen in Deutschland mit Aktionen oder Veranstaltungen für Inklusion und Teilhabe und gegen Diskriminierung ein. Der Protesttag findet seit mehr als 30 Jahren statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wir sind 10 Millionen - Menschenrechte sind nicht verhandelbar!".
Weitere Informationen
Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der 21. Wahlperiode (2025-2029). Was auf Bundesebene erreicht werden muss, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu sichern
https://ots.de/AGa8Ai
Themenseite Rechte von Menschen mit Behinderungen - Wohnen
https://ots.de/SJnZZD
Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Telefon: 030 259 359 13 / Mobil: 0160 96650083
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de
www.institut-fuer-menschenrechte.de
Bluesky | LinkedIn | Mastodon | YouTube
Original-Content von: Deutsches Institut für Menschenrechte, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.05.2025 - 07:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2169335
Anzahl Zeichen: 2636
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 232 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Inklusion ist ein Menschenrecht" / Menschenrechtsinstitut ruft zu einer aktiven Politik für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsches Institut für Menschenrechte (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Rechtsstaatlichkeit, staatliche Handlungsfähigkeit und eine lebendige Zivilgesellschaft stehen vor erheblichen Herausforderungen. Zugleich sind sie die tragenden Säulen einer freiheitlichen Demokratie. Wie können sie unter veränderten politischen, gesellschaftlichen und internationalen Rahmenbed
Deutschland muss endlich barrierefrei werden ...
Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft und sichert Menschen mit Behinderungen ihre Rechte zu. Doch bei der Umsetzung bleibt viel zu tun. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert deshalb von Politik und Wirtschaft mehr Einsatz für Barrierefrei
Digitale Gewalt gegen Frauen bedroht auch die Demokratie ...
Mädchen verlassen die Schule, weil sie im Klassenchat systematisch gedemütigt werden. Anwältinnen ziehen sich aus sozialen Netzwerken zurück, nachdem sie dort diffamiert werden. Politikerinnen geben ihr Amt auf, weil Drohungen ihren Alltag bestimmen: Geschlechtsspezifische Gewalt in ihrer digita
Weitere Mitteilungen von Deutsches Institut für Menschenrechte
Kirchentags-Einsatz der Johanniter: 10.000 mutige, starke und beherzte Stunden ...
Mit der Abreise von rund 150.000 Besuchern ging heute der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 30. April bis 4. Mai in Hannover zu Ende. Für die Johanniter aus verschiedenen Verbänden des Bundesgebiets war der Einsatz auch dieses Mal Ehrensache: Mehr als 300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfe
Compliance ohne Kopfschmerzen / Warum immer mehr regulierte Unternehmen auf das S+P Compliance Package setzen ...
Strengere Regulierung, zunehmende Haftungsrisiken und akuter Fachkräftemangel - Compliance in Deutschland ist längst kein Thema mehr, das man "nebenbei" erledigen kann. Gerade für Banken, Wertpapierinstitute, FinTechs, Kryptodienstleister oder Finanzinstitute ist die Einhaltung regulat
Gaza: Ohne Hilfe haben acht von zehn Familien nichts zu essen ...
Seit zwei Monaten erreichen keine humanitären Hilfsgüter mehr den Gazastreifen. Das Welternährungsprogramm (WFP) meldet, dass die Nahrungsmittelvorräte erschöpft sind. Aktion gegen den Hunger, einer der wenigen Partner des WFP mit Lebensmittelvorräten im nördlichen Gazastreifen, kann noch dre
Oellers: Nach der roten Ampel muss nun der Neustart bei der Inklusion gelingen ...
Europäischer Protesttag 2025 Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2025 erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers: "Das offizielle Motto 'Neustart Inklusio




