TÜV Rheinland: Solar-Check – Langzeittrends: 10-Jahresvergleich von Prüfdaten
Negativtrend: Modul-Leistung geringer als angegeben / Verschleiß und Degradation: Unterschiede zwischen verschiedenen PV-Technologien / TÜV Rheinland unterstützt mit unabhängigen Prüfungen / www.tuv.com/de/solar
Die meisten Ergebnisse liegen zwar innerhalb der erlaubten Norm von 1,5% Prozent, aber: „Wenn Module weniger liefern als vom Hersteller angegeben, kann dies zu einem Vertrauensverlust bei Käufern führen“, erläutert Dr. Christos Monokrousos, Experte für Solarprüfungen bei TÜV Rheinland. „Umso wichtiger ist es, dass Hersteller frühzeitig und regelmäßig unabhängige Prüfexpertise wie die von TÜV Rheinland im Fertigungsprozess hinzuziehen. So lassen sich Leistungsabweichungen und Verzögerungen in der Markteinführung vermeiden.“
Verschleiß und Degradation: Unterschiede zwischen verschiedenen PV-Technologien
Im Bereich Degradationsprüfungen hat TÜV Rheinland verschiedene PV-Technologien hinsichtlich ihrer Anfälligkeit gegenüber Hitze, Luftfeuchtigkeit, Spannungsspitzen sowie Sonnen- und UV-Licht miteinander verglichen. Dazu gehören sowohl die konventionellen, meist preiswerteren PERC- und TOPCon-Technologien, als auch die neuere, häufig teurere BC-Technologie.
Das Ergebnis: BC-Module lieferten über alle Testkategorien hinweg im Mittel die besten Werte, gefolgt von TOPCon und PERC – mit einer Ausnahme: der Hitzebeständigkeit. Hier schnitt TOPCon am besten ab. „Wichtig: Es handelt sich um Mittelwerte. So gab es auch einzelne Modultypen, die deutlich über oder unter den Medianwerten lagen“, erklärt Dr. Monokrousos. Hinzu kommen die unterschiedlichen Anschaffungskosten für die verschiedenen Technologien. Dadurch ist eine Empfehlung für oder gegen eine bestimmte Technologie nicht möglich. Umso wichtiger: „Solarprojekte sind eine kostenintensive Investition. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Qualität der Module mitunter erheblich voneinander abweicht. Das gilt sowohl im Technologie- als auch im Herstellervergleich. Gerade bei Großprojekten empfehlen wir Investoren deshalb eine Vorabprüfung der Module, die sie einsetzen wollen. Dies ermöglicht Planungssicherheit und spart Geld“, so Dr. Monokrousos. Mehr Infos unter: www.tuv.com/de/solar
Über TÜV Rheinland Solar
Bereits seit mehr als 40 Jahren begleitet TÜV Rheinland die Entwicklung der Solar-Technologie und beschäftigt weltweit mehr als 700 Fachleute zur Minimierung von technischen und qualitativen Risiken in Solarkraftwerken in spezialisierten Prüflaboren und Kompetenzzentren. Zehntausende Prüfungen führen die Fachleute von TÜV Rheinland jährlich in den Bereichen Solar-, Batterie- und Speicher- sowie Power-Electronics-Lösungen global durch. Dazu kommen Prüfungen von Maschinen und Komponenten aller Art. Die Expertinnen und Experten entwickeln neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und in Normungsgremien mit. Sie erbringen weltweit Leistungen zur Machbarkeit, Finanzierung, Qualitätssicherung und Abwicklung von Garantiefällen von Photovoltaik-Kraftwerken, ermöglichen international den Marktzugang durch Prüfungen und Zertifizierungen für Photovoltaikmodule, Komponenten, Wechselrichter sowie Energiespeichersysteme und solarthermische Kollektoren. Als führender Prüfdienstleister von Solarsystemen und entsprechende Komponenten betreibt TÜV Rheinland Labore unter anderem in Bangalore (Indien), Köln (Deutschland), Mailand (Italien), Budapest (Ungarn), Sao Paulo (Brasilien), Shanghai, Shenzhen (China) sowie in Boston and Pleasanton in den USA. Zum Kompetenznetzwerk für Solarenergie gehören darüber hinaus 15 Expertenzentren in Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa. Informationen unter: www.tuv.com/de/solar
Die Welt zu einem sicheren Ort machen – und das seit mehr als 150 Jahren: Dafür steht TÜV Rheinland als einer der weltweit führenden Prüfdienstleister mit einem Jahresumsatz von mehr als 2,7 Milliarden Euro und rund 26.000 Mitarbeitenden in gut 50 Ländern. Die hoch qualifizierten Expertinnen und Experten prüfen technische Anlagen und Produkte, begleiten Innovationen und gestalten den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit mit. Sie trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und zertifizieren Managementsysteme nach internationalen Standards. Mit besonderer Expertise in Mobilität, Energieversorgung, Infrastruktur und vielen weiteren Bereichen sichert TÜV Rheinland unabhängig Qualität, insbesondere bei innovativen Technologien wie grünem Wasserstoff, künstlicher Intelligenz oder automatisiertem Fahren – und ermöglicht so eine sichere und lebenswerte Zukunft. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Hauptsitz des Unternehmens ist Köln, Deutschland. Website: www.tuv.com
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Welt zu einem sicheren Ort machen – und das seit mehr als 150 Jahren: Dafür steht TÜV Rheinland als einer der weltweit führenden Prüfdienstleister mit einem Jahresumsatz von mehr als 2,7 Milliarden Euro und rund 26.000 Mitarbeitenden in gut 50 Ländern. Die hoch qualifizierten Expertinnen und Experten prüfen technische Anlagen und Produkte, begleiten Innovationen und gestalten den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit mit. Sie trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und zertifizieren Managementsysteme nach internationalen Standards. Mit besonderer Expertise in Mobilität, Energieversorgung, Infrastruktur und vielen weiteren Bereichen sichert TÜV Rheinland unabhängig Qualität, insbesondere bei innovativen Technologien wie grünem Wasserstoff, künstlicher Intelligenz oder automatisiertem Fahren – und ermöglicht so eine sichere und lebenswerte Zukunft. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Hauptsitz des Unternehmens ist Köln, Deutschland. Website: www.tuv.com
Datum: 05.05.2025 - 11:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2169447
Anzahl Zeichen: 5521
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Fabian Dahlem
Stadt:
Köln
Telefon: +49 (0) 221 806-3522
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 232 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"TÜV Rheinland: Solar-Check – Langzeittrends: 10-Jahresvergleich von Prüfdaten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
TÜV Rheinland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nur jedes dritte Unternehmen sieht sich bislang auf einem guten Weg bei der Umsetzung von NIS-2, der Zweiten EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit. Das ist Ergebnis einer Online-Umfrage von Civey im Auftrag von TÜV Rheinland unter 500 IT-Verantwortlichen in Deutschland. Demnach sin
Klimawandel: Hitzeschutz am Arbeitsplatz gewinnt für Unternehmen an Bedeutung ...
Die Folgen des Klimawandels machen sich auch in der Arbeitswelt bemerkbar: Steigende Temperaturen, Extremwetterereignisse, höhere UV-Belastungen und eine schlechtere Luftqualität verändern die Bedingungen an Arbeitsplätzen. Besonders stark wirken sich Hitzeperioden in Branchen mit körperlich be
Neues Labor für Hochleistungstechnologien: TÜV Rheinland eröffnet Power Test Center Cologne ...
TÜV Rheinland hat in Troisdorf bei Köln ein neues Labor eröffnet. Das „Power Test Center Cologne“ ist auf die Prüfung von industriellen Hochleistungskomponenten spezialisiert. Hier testen seit Anfang Mai 2026 Expertinnen und Experten unter anderem Batteriespeichersysteme, Ladeinfrastruktur s
Weitere Mitteilungen von TÜV Rheinland
CITEL präsentiert neue Überspannungsableiter für PV-Anlagen mit niedrigen Dauerhöchstspannungen ...
Der Blitz- und Überspannungsschutzexperte CITEL bringt heute neue Ableiter der DPVN-Serie für PV-Aufdachanlagen und Freiflächensysteme auf den Markt. Im Unterschied zu den bisherigen Modellen der Serie hat CITEL bei den neuen Geräten die Auslöseschwelle an geringere dauerhafte Höchstspannungen
Maximale Erträge durch regelmäßige Reinigung der Photovoltaikanlage - Bremer & Leguil informiert auf der Intersolar München über innovativen Photovoltaikreiniger Rivolta P.H.C. ...
Wichtigste Voraussetzung für den maximalen Ertrag einer Photovoltaikanlage ist, dass das Sonnenlicht ungehindert auf die Solarzellen treffen kann. Verschmutzungen wie Staub, Vogelkot, Blätter, Pollen, Algen, Schimmel oder Mineralien aus Regenfällen wirken auf den Modulen wie ein Filter, der die L
Entdeckungstour durch den StadtWerkeWald ...
Am Samstag, den 24. Mai 2025, kann man hautnah erleben, wo der Ökostrom der Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH Wurzeln schlägt. Um 10 Uhr lädt der regionale Energieversorger, gemeinsam mit den Fachleuten der Landesforstanstalt ThüringenForst, zu einem geführten Waldspaziergang durch den St
ThEEN-Kongress„Transformationstechnologien“ 2025 ...
Wie gelingt die Transformation des Energiesystems – und welche Technologien setzen dabei die entscheidenden Impulse? Der erste ThEEN-Kongress „Transformationstechnologien“ am 12. Mai 2025 in Erfurt bringt führende Köpfe aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammen. In Kooperation mit d




