Einweihung der ORCA: Ein Meilenstein für die Kreislaufwirtschaft
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(ots) - Was als ambitionierte Idee begann, wird heute Wirklichkeit: Mit über 350 Gästen aus der Ver- und Entsorgungsbranche, der Bauwirtschaft sowie aus Politik, Wirtschaft und Verbänden feiert die OTTO DÖRNER Gruppe die Einweihung ihrer neuen Recyclinganlage "ORCA" am Standort Seevetal - ein Symbol für Aufbruch, Innovation und gelebte Kreislaufwirtschaft. Der Begriff "ORCA" steht dabei für OTTO DÖRNER Recyclinganlage.
Die ORCA ist bislang mit einer Investitionssumme von 22 Millionen Euro die größte Einzelinvestition der OTTO DÖRNER Gruppe und wird als Pilotprojekt mit rund 2,7 Millionen Euro vom Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums gefördert.
In seiner Begrüßungsrede blickt Oliver Dörner, geschäftsführender Gesellschafter der OTTO DÖRNER Gruppe, auf den Ursprung des Projekts zurück: "Vor genau fünf Jahren entstand eine Idee. Eine einfache Frage wurde zur Vision: Was wäre, wenn wir den größten Abfallstrom Deutschlands - die mineralischen Bauabfälle - nicht mehr nur als 'Problem', sondern als Ressource sehen?"
Heute wird diese Vision Realität - mit der Einweihung der ORCA, einer der modernsten Recyclinganlagen für mineralische Bau- und Abbruchabfälle in Deutschland.
Die innovative Anlage ermöglicht eine besonders tiefgehende Aufbereitung mineralischer Bau- und Abbruchabfälle mittels Nassklassierung. Selbst komplexe Stoffgemische können so in ihre Bestandteile zerlegt und als hochwertige Baustoffe vollständig in den Kreislauf zurückgeführt werden. Ein geschlossener Prozesswasserkreislauf sorgt dabei für einen ressourcenschonenden Betrieb der Anlage.
Die Entwicklung und Umsetzung der Anlage liegt in den Händen des Projektteams um Peter Adler, Markus Lowack und Simon Gühlstorf von OTTO DÖRNER. Mit ihrer Erfahrung und ihrem technischen Know-how hat das Projektteam den Bau und die Entwicklung der ORCA entscheidend geprägt und maßgeblich zum Erfolg des Gesamtprojekts beigetragen. Als Bauherr übernahm das Unternehmen den Anlagenbau eigenverantwortlich - ohne Einschaltung eines Generalunternehmers. Die Realisierung erfolgte durch das unternehmensinterne Projektteam gemeinsam mit einer Vielzahl spezialisierter Partnerfirmen. Peter Adler, Projektleitung und Prokurist der OTTO DÖRNER Kies und Deponien GmbH & Co. KG, hebt dabei hervor: "Der innovative Charakter der ORCA besteht darin, vorhandene Aufbereitungstechniken verschiedener Branchen zu einer neuartigen Recyclinganlage mit geschlossenem Wasserkreislauf inklusive Prozesswasseraufbereitung, zusammenzuführen. Herausfordernd hierbei sind die vielfältigen Schnittstellen."
Auch wenn die ORCA zur Einweihung noch nicht im laufenden Betrieb ist, befinden sich die Arbeiten an der Anlage in der finalen Phase. Michael von Malottky, Geschäftsführer der OTTO DÖRNER Kies und Deponien GmbH & Co. KG sagt dazu: "Bei einem Projekt dieser Größenordnung sind kleinere zeitliche Verschiebungen trotz detaillierter Planung kaum zu vermeiden. Entscheidend ist: Die wesentlichen Arbeiten sind abgeschlossen und wir befinden uns nun in der abschließenden Vorbereitungsphase der Inbetriebnahme."
Parallel zur Einweihung findet eine Inhouse-Messe statt, bei der zahlreiche Partnerunternehmen die Gelegenheit nutzen, sich und ihre Leistungen zu präsentieren - mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Produkte und Lösungen. So wird der Anspruch der ORCA, nachhaltige Lösungen für die Baubranche voranzutreiben, auch auf Partnerebene sichtbar.
Das große Interesse an der neuen Anlage zeigt sich auch am darauffolgenden Tag: Zum Familientag am Samstag werden rund 400 Mitarbeitende der OTTO DÖRNER Kies und Deponien GmbH & Co. KG mit ihren Familien auf dem Gelände erwartet, um einen exklusiven Einblick in die Technologie und Dimension der ORCA zu erhalten.
Mit der ORCA unterstreicht die OTTO DÖRNER Gruppe ihren Anspruch, Innovation, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit aktiv zu gestalten - und setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft der Bau- und Recyclingbranche.
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Datum: 23.05.2025 - 17:52 Uhr
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