Bilanz der Nutzfahrzeug-Förderung: 5 Handlungsempfehlungen für Transport- und Logistikunternehmen

Bilanz der Nutzfahrzeug-Förderung: 5 Handlungsempfehlungen für Transport- und Logistikunternehmen

ID: 2174458

M3E hat die KsNI-Bilanz ausgewertet und gibt 5 Handlungsempfehlungen für Transport- und Logistikunternehmen, um mit intelligentem Fördermittelmanagement künftige Investitionen zu optimieren.



Dr. Christian Milan, Geschäftsführer M3E GmbH (©M3E GmbH)Dr. Christian Milan, Geschäftsführer M3E GmbH (©M3E GmbH)

(firmenpresse) - * Bundesverkehrsministerium legt KsNI-Bilanz vor
* M3E-Fördermittelexperten bewerten Programm aus Praxissicht
* Frühzeitige Entwicklung von Förderstrategien hilft Unternehmen

_Berlin, 26.05.2025. _Mit fast einer Milliarde Euro hatte das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) von 2021 bis 2024 im Rahmen der KsNI-Richtlinie Investitionen in klimaschonende Nutzfahrzeuge, Infrastruktur und Machbarkeitsstudien gefördert. Nun wurde dem Bundestag eine Bilanz der vorzeitig beendeten Maßnahme vorgelegt. Das auf nachhaltige Mobilität spezialisierte Berliner Beratungsunternehmen M3E hat den Bericht ausgewertet, eine eigene Bilanz gezogen und 5 klare Handlungsempfehlungen für Unternehmen formuliert, um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Transport- und Logistikbranche in Deutschland zu erhalten.

Der vor einigen Wochen der Öffentlichkeit vorgestellte _"Bericht über die Evaluierung der Wirksamkeit des Förderprogramms auf Grundlage der Richtlinie zur Förderung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge und zugehöriger Infrastruktur"_ präsentiert Zahlen und Einschätzungen zur KsNI-Richtlinie. Demnach sei die "Signalwirkung als Start der Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen" klar belegt. Aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums wurden die Ziele der Förderung - insbesondere die Marktaktivierung und THG-Minderung im Straßengüterverkehr - erreicht. Besonders schwere Lkw der Klasse N3 haben profitiert - ein erheblicher Anteil der Neuzulassungen entfiel auf geförderte Fahrzeuge.

Was hat die KsNI-Richtlinie konkret bewirkt?

* Laut des Evaluierungsberichts wurden von insgesamt 1.648 Unternehmen in 3.388 Anträgen Förderungen in Höhe von ca. 1,67 Milliarden Euro beantragt.
* 71 Prozent (1,198 Mrd. Euro) dieser Anträge wurden positiv beschieden.
* Mit ca. 900 Millionen Euro entfiel der Hauptteil der bewilligten Mittel auf die Förderung der Beschaffung von Fahrzeugen, 298 Millionen Euro wurden als Infrastrukturförderung und 1,5 Millionen Euro für Machbarkeitsstudien bewilligt.


* Nach Abzug von Förderrücktritten und Bescheidaufhebungen gab es Stand 25. Februar 2025 gültige Förderzusagen für 6.607 Fahrzeuge und 2.486 Ladesäulen in einem Gesamtumfang von 919,05 Millionen Euro.
* Mindestens 4.443 Fahrzeuge und 648 Ladesäulen wurden laut Bericht bereits beschafft und sind in Betrieb.

Die frühzeitige Beendigung des KsNI-Förderprogramms als Konsequenz der Haushaltssperre wird im Bericht kritisch betrachtet: sie habe die aufkommende Dynamik gebremst und eine abwartende Haltung zulasten der Nachfrage provoziert. Eine Einschätzung, die die Elektromobilitäts- und Fördermittelexperten von M3E teilen. Die Berater und Analysten haben die Maßnahmen im Rahmen der KsNI-Richtlinie von Anfang an begleitet und das Fördermittelmanagement für zahlreiche Kunden aus der Transport- und Logistikbranche übernommen. Aus der Praxis lassen sich wertvolle Handlungsempfehlungen für die Zukunft ableiten.

5 Experten-Tipps für den Transportsektor

1. Mit Investitionsplanungen auf neue Förderprogramme reagieren

Förderungen wirken sich direkt auf die Investitionsbereitschaft der Branche aus, insbesondere bei kostenintensiven Projekten wie der Anschaffung von E-Lkw und Ladeinfrastruktur. Eine frühzeitige Investitionsplanung hilft, schnell auf Förderzeiträume und Antragsfristen zu reagieren und so Subventionen zu sichern, bevor die Fördertöpfe erschöpft sind.

2. Bürokratischen Aufwand berücksichtigen und ggf. frühzeitig Unterstützung sichern

Viele Unternehmen unterschätzten den administrativen Aufwand des Fördermittelmanagements. Die Antragstellung erfordert umfangreiche Nachweise, Berichte und Projektpläne - Faktoren, die bei unvorbereiteter Antragstellung schnell zu Verzögerungen führen, was bei zeitlich befristeten Förderaufrufen fatale Konsequenzen haben kann. Wer strukturiert vorgeht, klare Verantwortlichkeiten festlegt und bei Bedarf externe Partner mit Fördermittel-Expertise einbindet, spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und läuft nicht Gefahr, relevante Fördersummen zu verlieren.

3. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Investitionen an niedrigere Förderquoten anpassen

Mit einer Förderquote von 80 % der Investitionsmehrkosten setzte die KsNI-Richtlinie eine hohe Marke, um den Markthochlauf schwerer E-Lkw zu beschleunigen - die jedoch nicht der neue Standard sein wird. Künftig werden Förderprogramme voraussichtlich differenzierter ausfallen und niedrigere Förderquoten aufweisen, insbesondere bei Fahrzeugen, deren Betriebskosten durch andere Programme bereits subventioniert werden. Daher sollten künftige Investitionen auch bei geringerer Förderung wirtschaftlich tragfähig sein. Fördermittel sollten ergänzen, nicht tragen.

4. Regulatorische Entwicklungen verfolgen und in Unternehmensstrategie integrieren

Regulierungen sind starke Markttreiber. Neben der KsNI-Richtlinie haben regulatorische Vorgaben wie CO?-Flottengrenzwerte, THG-Quote und Mautbefreiungen den Markthochlauf klimafreundlicher Nutzfahrzeuge wesentlich beeinflusst. Sich ändernde politische Rahmenbedingungen setzen Unternehmen unter Druck - und wirken oft stärker als reine Förderprogramme. Daher sollten mobilitätsrelevante Policies systematisch beobachtet werden und Bestandteil dynamischer Flottenstrategien werden. Wer jetzt schon CO?-Grenzwerte und THG-Quoten einplant, verschafft sich finanziellen Spielraum.

5. Förderstrategien breit aufstellen und flexibel gestalten

Die deutsche Förderlandschaft ist sehr dynamisch und regelmäßigen Änderungen unterworfen. Selbst erfolgreiche Programme sind keine Garantie für Kontinuität, wie KsNI gezeigt hat. Wer zu sehr auf Einzelprogramme setzt, läuft Gefahr, kurzfristig ohne finanzielle Unterstützung dazustehen. Daher ist strategische Förderfähigkeit entscheidend. Neben Bundes- und EU-Programmen sollten auch regionale Fördermöglichkeiten berücksichtigt werden. Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit sind entscheidend, um auch nach dem Ende großer Programme handlungsfähig zu bleiben.

Dr. Christian Milan, Gründer und Geschäftsführer von M3E, weist darauf hin, dass auch nach dem Ende der KsNI-Richtline interessante Alternativen für die Transport- und Logistikbranche existieren: _"Auch wenn sie weniger bekannt sind, gibt es zahlreiche andere Fördermöglichkeiten, mit denen Unternehmen die Elektrifizierung ihrer Flotten und Standorte vorantreiben können. Als ein führendes Beratungsunternehmen für Elektromobilität unterstützen wir Transport- und Logistikunternehmen dabei mit einem ganzheitlichen Ansatz und maßgeschneiderten Strategien."_

Dabei blickt das Beratungsunternehmen auf eine erfolgreiche eigene KsNI-Bilanz. Für seine Kunden sicherte M3E insgesamt 45 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem KsNI-Topf und kann bei der Antragstellung eine Erfolgsquote von 97 % vorweisen.

Für die Transport- und Logistikbranche hat M3E eine Übersicht alternativer Förderoptionen zusammengestellt. Das Whitepaper "Alternativen zur KsNI-Förderung" steht hier zum kostenfreien Download zur Verfügung.

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

M3E unterstützt in allen Belangen, um im dynamisch wachsenden E-Mobility-Markt den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Das Beratungsunternehmen mit Sitz in Berlin wurde 2019 gegründet und ist bundesweit sowie international aktiv. Neben führenden Fahrzeugherstellern zählen Flottenverantwortliche, Zulieferer, Energieversorger und private Nutzer:innen von Elektrofahrzeugen zu den Kund:innen von M3E.
M3E hat eine der größten E-Mobility-Fördermitteldatenbanken für den europäischen Raum aufgebaut und berät Unternehmen sowie Kommunen bei der Implementierung nachhaltiger, kosteneffizienter Mobilitätslösungen und Energieinfrastrukturen. Neben der Unterstützung beim Ladeinfrastruktur-Aufbau und der Flottenelektrifizierung übernimmt M3E u. a. auch die Abwicklung von Fördermittelanträgen und THG-Quoten.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung nützlicher Praxistools, wie dem Fördermittel-Alert, der die Einrichtung individueller Suchprofile ermöglicht und darauf abgestimmt über jedes neue relevante Förderprogramm auf kommunaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene informiert. Das neueste Unterstützungsangebot von M3E für die Branche ist ein kostenloser E-Mail-Kurs, der praxisrelevantes Wissen zu ausgewählten, mobilitätsrelevanten Regulierungen vermittelt, die im Betriebsalltag von Unternehmen und Kommunen eine große Rolle spielen.



Leseranfragen:

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