Personalvermittlung und Digitalisierung / medi bietet passgenaue Lösungen für den Fachhandel

Personalvermittlung und Digitalisierung / medi bietet passgenaue Lösungen für den Fachhandel

ID: 2174522

(ots) - Zunehmende Digitalisierung und Bürokratisierung auf der einen, Fachkräftemangel und demografischer Wandel auf der anderen Seite: Der Fachhandel steht vor einem Umbruch und sieht sich mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert. Der Medizinprodukte-Hersteller medi hat sich diesen Herausforderungen angenommen und bietet ab sofort Lösungen, die es in der Branche so noch nicht gibt: die medi+ Services Personal+ und Digital+. Christian Ullmann, (Head of Marketing & Business Services medi Germany), Katja Leppert (Head of Digital Solutions & Marketing and Sales Intelligence) und Lukas Weber (Business Consultant HR Services) im Interview über die neuen medi+ Services und erste Feedbacks aus dem Markt.

Lieber Herr Ullmann, auf der EXPOLIFE im März 2025 haben Sie medi+ das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Christian Ullmann: "Die Gesundheitsbranche befindet sich im Wandel und steht vor großen Herausforderungen. Wir haben uns überlegt, wie wir mit dem Fachhandel strategisch zusammenarbeiten und unser Wissen zielführend einbringen können - um so die Transformation signifikant voranzubringen und aktiv mitzugestalten. Als Partner der Branche wollen wir über unsere Produkte hinaus mit medi+ innovative und maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die Mehrwerte schaffen, den Fachhandel stärken und weiter voranbringen - um gemeinsam erfolgreich die Zukunft zu gestalten. In einem ersten Schritt gehen wir direkt die aktuell wohl größten Herausforderungen von Sanitätshäusern an: den Fachkräftemangel und die Digitalisierung. Dahingehend haben wir ein spezialisiertes Beratungsangebot entwickelt, das sich zunächst auf Personal-Themen und digitale Lösungen fokussiert, aber sukzessive auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden soll. Mit Personal+ und Digital+ erweitern wir unser Portfolio um kompetente und individuelle Service-Dienstleistungen für unsere Partner im Fachhandel."

Lieber Herr Weber, Sie haben maßgeblich das Konzept zu Personal+ erarbeitet, was verbirgt sich dahinter?



Lukas Weber: "Die Suche nach geeigneten Mitarbeitenden ist anspruchsvoller denn je. Sanitätshäuser investieren viel Zeit und Mühe, doch passende Bewerbungen bleiben oft aus. Häufig fehlen auch intern die Ressourcen und Kapazitäten. Für externe Personalvermittler ist das Recruiting im Fachhandel nicht lukrativ genug, da sie in derselben Zeit mit ein wenig mehr Aufwand eine andere, höher dotierte Stelle besetzen können. Daraus erwächst im Markt eine Lücke. Hier setzt unser Service Personal+ an: Wir identifizieren aktiv geeignete Kandidat:innen und gewinnen sie für unsere Kunden im Sanitätshaus. Darüber hinaus bieten wir an, zu verschiedenen Personalthemen zu beraten, wie Einarbeitung, Mitarbeiterbindung, Personalentwicklung und Mitarbeiterführung. Unser Ziel ist es, ein spezialisiertes und individualisiertes HR-Beratungsangebot für Sanitätshäuser bereitzustellen."

Wo finden Sie passende Kandidat:innen?

Lukas Weber: "Im ersten Schritt ist es uns wichtig, die Sanitätshäuser besser kennenzulernen, um ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse und Ziele unserer Kunden sowie potenziellen Kandidat:innen zu entwickeln: Wie ist die Unternehmenskultur? Wie ticken die Mitarbeitenden? Worauf legt die Geschäftsführung Wert? Danach nutzen wir eine Vielzahl von Kanälen, um geeignete Kandidat:innen zu identifizieren. Dazu gehören große Datenbanken, Online-Jobbörsen, digitale Plattformen und unser eigenes Netzwerk. Zudem setzen wir auf Empfehlungen, um sicherzustellen, dass wir die besten Kandidat:innen für unsere Kunden gewinnen. Unsere wichtigste Prämisse: Wir rekrutieren nur von außerhalb der Branche, niemals innerhalb!"

Weshalb?

Lukas Weber: "Wir möchten die Branche als Ganzes stärken. Fachkräfte von einem Sanitätshaus für ein anderes abzuwerben, löst den Fachkräftemangel nicht, sondern verlagert das Problem nur. Wir sehen großes Potenzial in Quereinsteiger:innen und suchen somit gezielt nach Kandidat:innen in anderen Branchen und Jobs, die hinsichtlich ihrer Kompetenzen, ihrer Tätigkeiten und ihrer Werte ein perfekter Match für den Fachhandel sind. Dazu gehören beispielsweise Verkäufer:innen, Büroangestellte, Außendienst-Mitarbeitende etc. Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit, Empathie, hohe Serviceorientierung oder die Beratung bei erklärungsbedürftigen Produkten, wie in unserer Branche notwendig, finden sich beispielsweise auch in anderen Bereichen wie dem Sportfachhandel oder der Drogerie. Unser Anliegen ist es, jedes Sanitätshaus individuell zu beraten hinsichtlich Wünschen und Bedürfnissen, und dann die passenden Kandidat:innen anzusprechen - und zu gewinnen. Damit haben Sanitätshäuser auch den Kopf frei, sich auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren. Schrittweise können wir unser HR-Beratungsangebot weiter ausweiten und so dem Fachhandel helfen, die Herausforderungen bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung zu meistern sowie die internen HR-Prozesse zu optimieren."

Gibt es Positionen, die Sie nicht vermitteln oder die Schwierigkeiten mit sich bringen?

Lukas Weber: "Natürlich gibt es sehr spezialisierte Jobs, die bestimmte Fähigkeiten benötigen und sich so meist nur innerhalb unserer Branche finden, beispielsweise Orthopädietechniker:innen. Ich würde nicht per se ausschließen, eine solche Stelle zu besetzen, aber nur, wenn mit dem Sanitätshaus bereits eine längere Zusammenarbeit besteht und ich das Haus gut kenne. Das müssten wir im Einzelfall prüfen. Gegebenenfalls lohnt es sich, nach Profilen zu schauen, die eine Ausbildung in dem Beruf absolviert haben und gewechselt sind - und diese versuchen wir, wieder für die Branche zu gewinnen. Aber das ist eine absolute Nische und nicht der Standard!"

Liebe Frau Leppert, als zweiten medi+ Service bieten Sie Digital+ an - was ist darunter zu verstehen?

Katja Leppert: "Die Digitalisierung schreitet auch im deutschen Gesundheitswesen unaufhaltsam voran und bedeutet vor allem Fortschritt für den Fachhandel. Digitale Lösungen erleichtern den Arbeitsalltag immens, doch die Implementierung neuer Systeme kann gleichzeitig zeitaufwendig sein und Fachwissen erfordern. Viele Häuser haben den entscheidenden Erfolgsfaktor erkannt, sich digital weiterentwickelt und die Chance ergriffen, ergo sind in dem Bereich schon gut aufgestellt. Manche sind noch zögerlich, wenn es um digitale Lösungen und Systeme geht, und haben entsprechend Bedarf. In beiden Fällen wollen wir unsere Partner beraten und mit passenden digitalen Lösungen weiterbringen."

Können Sie konkrete Beispiele geben?

Katja Leppert: "Im Fokus von Digital+ stehen die digitale Zusammenarbeit mit medi und die Optimierung von Geschäftsprozessen. Bereiche sind beispielsweise die digitale Bestellung durch die Nutzung des e-shops, die Anbindung von Branchensoftware, die Digitalisierung des Retouren-Managements oder die digitale Vermessung von medizinischer Kompression. Dadurch können Sanitätshäuser ihre Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Bestellprozesse optimieren, Lagerbestände wirtschaftlicher verwalten und manuelle Fehler reduzieren. Dies führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer besseren Wettbewerbsfähigkeit. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, um den Alltag unserer Partner zu vereinfachen, sie zu entlasten - und sie optimal für die Zukunft aufzustellen. Seit knapp 75 Jahren ist medi in der Branche als Vorreiter und Innovator bekannt - und diesen Weg wollen wir auch bei den digitalen Services gehen."

Lieber Herr Ullmann, wie sind die medi+ Services bisher in der Branche aufgenommen worden?

Christian Ullmann: "Anfang 2025 haben wir mehrere Pilotprojekte zur Personalsuche in der Region Nürnberg und Fürth gestartet, die auf äußerst positive Resonanz gestoßen sind - und uns ermutigt haben, mit der Kommunikation im Markt zu starten. Ein entscheidender Punkt war dann die EXPOLIFE in Kassel im März 2025: Wir sind dort das erste Mal an die Öffentlichkeit gegangen und haben unsere neuen medi+ Services vorgestellt. Das Feedback war überwältigend, wir haben viele Gespräche mit Geschäftsführer:innen sowie Inhaber:innen von Sanitätshäusern geführt - und zugehört. Aber auch das Interesse von Fachkräften war immens. Wir haben gemerkt, dass wir mit unseren Beratungs- und Dienstleistungen einen Nerv getroffen haben. Diesen Rückenwind wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern nutzen und schnell in die Umsetzung kommen. Der Fachkräftemangel wird sich noch verschärfen und die Digitalisierung wird nicht zuletzt mit der Einführung der elektronischen Verordnung für Hilfsmittel und dem sich rasch verändernden Kundenverhalten durch den Einsatz von KI noch weiter an Fahrt aufnehmen."

Gibt es Pläne für weitere Services?

Christian Ullmann: "Definitiv! medi+ ist mit Personal+ und Digital+ noch lange nicht abgeschlossen. Wir sind momentan in der Entwicklung von weiteren Angeboten, die die bisherigen zwei Services sinnvoll ergänzen. Zu gegebener Zeit werden wir unsere Partner im Fachhandel darüber informieren."

An wen können sich Sanitätshäuser bei Interesse wenden?

Christian Ullmann: "medi+ kann als Premium-Service grundsätzlich von allen Kunden angefragt werden. Bei Bedarf können sich diese an ihre Ansprechpartner:innen oder direkt an das Team von medi+ wenden unter: mediplus@medi.de."

Surftipps:

www.medi.de

www.medi.de/fachhandel/

Pressekontakt:

medi GmbH & Co. KG
Medicusstraße 1
95448 Bayreuth
www.medi.de

Janine Lenhart
Communication & PR Managerin
Telefon: +49 921 912-2819
E-Mail: j.lenhart@medi.de


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