Cybersicherheit ja, Herkunft egal?

Cybersicherheit ja, Herkunft egal?

ID: 2175745

(ots) - Während die meisten Deutschen längst eine Antiviren-Software auf ihrem Computer installiert haben, bleibt eine entscheidende Frage oft unbeantwortet: Woher stammt die Software, die vor Hackern und Cyberkriminellen bewahren soll? Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des europäischen IT-Sicherheitsunternehmens ESET in Zusammenarbeit mit YouGov nutzen 83 Prozent der deutschen Verbraucher einen Virenschutz. Dennoch weiß fast die Hälfte der Anwender nicht, aus welchem Land ihr Anbieter stammt. Allerdings: Knapp jeder Dritte (31 Prozent) gibt an, die Herkunft seines Virenschutzes sei ihm wichtig.

Mit Blick auf die Ergebnisse zeigt sich: Vor allem Umfrageteilnehmer mit höherem Haushaltseinkommen und Bildungsabschluss achten auf die Herkunft ihrer Software und setzen auf einen europäischen Hersteller. Zudem sind sie eher im Rahmen der aktuellen geopolitischen Lage zu einem Anbieterwechsel bereit.

"Vier von fünf Nutzern in Deutschland haben eine IT-Sicherheitslösung installiert. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich - denn: Die Bedrohung durch Cyberangriffe hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen", sagt Thorsten Urbanski, Leiter der TeleTrust Initiative "IT Security made in EU" und Director of Marketing DACH bei ESET. "Wenn Verbraucher zudem sichergehen wollen, dass EU-Datenschutz und IT-Sicherheit Hand in Hand gehen, sollten sie klar auf europäische Anbieter setzen."

Die Umfrageergebnisse stehen in starkem Kontrast zu einer anderen aktuellen ESET Umfrage (https://www.eset.com/de/about/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen/eset-umfrage-mehrheit-deutscher-unternehmen-setzt-bei-der-it-sicherheit-auf-made-in-eu/?) unter deutschen Unternehmensentscheidern: Hier dominierten europäische Hersteller im Vergleich zu anderen Regionen deutlich. Drei von vier deutschen Unternehmen nutzen IT-Sicherheitslösungen aus der EU. Bei Endnutzern hingegen sind es nur 14 Prozent, womit europäische Lösungen ein wenig hinter US-Anbietern (16 Prozent) zurückfallen.



Fast die Hälfte aller Privatanwender kennen nicht das Herkunftsland ihrer Sicherheitssoftware

Knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) konnte nicht auf Anhieb sagen, aus welchem Land ihre Sicherheitssoftware stammt.

Unter den Befragten mit abgeschlossenem Studium bevorzugen 20 Prozent europäische Lösungen, 38 Prozent kennen die Wurzeln des IT-Sicherheitsherstellers nicht. Auch bei den Studierenden setzen mehr als ein Viertel (26 Prozent) auf Produkte aus Europa, 40 Prozent wissen nichts über die Herkunft ihres Virenschutzes. Universitätsabsolventen sind mit 44 Prozent auch stärker bereit, aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage den eigenen Security-Anbieter zu wechseln - genauso wie Höchstverdiener mit einem Monatseinkommen von über 10.000 Euro. Insgesamt neigen nur 36 Prozent aller Befragten zu einem Umstieg.

"Generell müssen wir in Deutschland in puncto IT-Awareness noch einiges tun und zugleich Verbraucher besser über die Vorteile statt über die Hemmnisse europäischer Datenschutzrichtlinien informieren", ergänzt Urbanski.

Warum IT-Sicherheit "Made in EU" so wichtig ist

In einer zunehmend digitalisierten Welt ist IT-Sicherheit nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern auch eine Frage von Vertrauen, Datenschutz und Souveränität. Gerade europäische Lösungen nehmen dabei aus mehreren Gründen eine besondere Rolle ein:

1. Strenger Datenschutz durch die DSGVO

Die Europäische Union hat mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) weltweit einen der strengsten Datenschutzrahmen geschaffen. IT-Sicherheitslösungen aus Europa unterliegen diesen Vorgaben - sie dürfen personenbezogene Daten nur im eng definierten Rahmen verarbeiten und speichern. Das schafft Transparenz und Kontrolle für Nutzer.

2. Keine versteckten Hintertüren

Europäische Hersteller sind nicht denselben gesetzlichen Zugriffspflichten unterworfen wie Anbieter aus den USA, China oder Russland (z. B. Cloud Act, nationale Geheimdienstgesetze). Wer europäische Lösungen nutzt, reduziert das Risiko, dass Regierungen außerhalb der EU auf sensible Daten zugreifen können.

3. Digitale Souveränität

Europa will seine digitale Unabhängigkeit stärken - dazu gehört auch, bei kritischer IT-Infrastruktur nicht vollständig auf außereuropäische Anbieter angewiesen zu sein. Europäische IT-Sicherheitslösungen sind ein Baustein für eine souveräne digitale Infrastruktur, die wirtschaftliche und politische Interessen der EU schützt.

Über die Umfrage

Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum vom 12. bis zum 14.03.2025 insgesamt 2043 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

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