Plötzlicher Wolkenbruch: So können sich Autofahrer wappnen
ID: 2176771

(ots) -
- Wolkenbrüche entstehen verstärkt im (Früh-)Sommer durch aufsteigende feuchte Warmluft
- Reifenqualität zählt: Gummimischung, Lamellen und Aufbau sind bei Nässe entscheidend
- Expertenrat von Continental: "Schon ein dünner Feuchtigkeitsfilm mit Schmutz oder Blütenstaub kann die Haftung deutlich verringern. Dann kommt es auf die gesamte Reifenkonstruktion an"
Erst noch trocken, dann ein plötzlicher Wolkenbruch: Vor allem im Frühling und Sommer kommt es häufig zu Platzregen - kurze, heftige Regengüsse mit großer Niederschlagsmenge: Auf der Straße sammelt sich nicht nur in Schlaglöchern das Wasser, das Fahrzeug reagiert spürbar träger. Nicht nur die Profiltiefe spielt dann eine wichtige Rolle, um das Wasser unter den Reifen zu verdrängen und Kontakt zur Fahrbahn herzustellen. Continental erklärt, warum der gesamte Aufbau eines Reifens entscheidend für die sichere Fahrt bei Nässe ist.
Nasse Fahrbahn: Was Reifen leisten müssen
"Schon ein dünner Feuchtigkeitsfilm mit Schmutz oder Blütenstaub kann die Haftung des Reifens deutlich verringern - besonders bei höherem Tempo oder plötzlichem Bremsen. Dann kommt es auf die gesamte Reifenkonstruktion an - von der Gummimischung bis zur Karkasse", erklärt Andreas Hemmann, Reifenexperte von Continental:
- Profil: Tiefe Längs- und Querrillen leiten Wasser zuverlässig ab, während Lamellen (feine Einschnitte in den Profilblöcken) die Bodenhaftung verbessern. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm - ist das Profil stärker abgefahren, steigt das Aquaplaning-Risiko deutlich.
- Gummimischung: Hochwertige Silika-Mischungen halten den Reifen auch bei niedrigen Temperaturen, zum Beispiel an einem kühlen Frühlingsmorgen, elastisch - das verbessert Nasshaftung und Bremsweg. Einfache Mischungen bieten hier weniger Sicherheit.
- Karkassaufbau: Eine stabile Karkasse verhindert Verformungen bei Wasseransammlungen - so bleibt der Kontakt zur Fahrbahn erhalten.
- EU-Reifenlabel: Der "Nassgriff"-Wert auf dem EU-Reifenlabel zeigt, wie gut ein Modell auf nasser Fahrbahn bremst. Aquaplaning- und Seitenführung zeigen sich erst in unabhängigen Tests.
Ein Premiumreifen, der in den aktuellen Sommerreifentests von AUTO BILD oder Auto Zeitung sehr gute Bewertungen erzielte, ist der Continental PremiumContact 7 - vor allem wegen seiner kurzen Bremswege und seines stabilen Fahrverhaltens bei Nässe. "Das gelingt durch die innovative RedChili-Gummimischung, die sicheres Bremsen ab der ersten Sekunde bietet, sowie ein adaptives Profildesign für wechselnde Bedingungen. Genau da zeigt sich die Stärke moderner Reifentechnologie", sagt Hemmann.
Die drei goldenen Regeln zum Fahren bei Regen
Neben dem Reifen, ist auch das angepasste Fahrverhalten entscheidend:
1. Geschwindigkeit beachten: Je langsamer, desto mehr Kontrolle und desto einfacher ist das Bremsen.
2. Licht einschalten: Abblendlicht einschalten, um gut sichtbar zu sein. Bremslichter regelmäßig prüfen. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist Beleuchtung gesetzlich vorgeschrieben.
3. Mehr Abstand zu anderen Fahrzeugen: Mehr Abstand halten - am besten doppelt so viel. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) nennt zwar keinen konkreten Mindestabstand, verlangt aber, dass jederzeit sicher gebremst werden kann - auch bei plötzlichen Reaktionen des Vordermanns.[1] Als Abstands-Faustregel gilt: mindestens der halbe Tachowert in Metern. Beispielsweise bei 100 km/h mindestens 50 Meter Abstand - bei Regen mindestens 100 Meter. Denn nasse Fahrbahnen verlängern den Bremsweg und Spritzwasser kann die Sicht beeinträchtigen. Bei Sichtweiten unter 50 Metern durch starken Regen gilt laut StVO: maximal 50 km/h.[2]
Ernstfall Aquaplaning: Richtig reagieren, wenn das Auto aufschwimmt
Aquaplaning entsteht, wenn sich zwischen Reifen und Fahrbahn ein Wasserfilm bildet und das Fahrzeug die Bodenhaftung verliert. Um das Risiko zu minimieren, stets Tempo drosseln. Tritt Aquaplaning ein: Fuß vom Gas, Kupplung treten, weder lenken noch bremsen. Nur bei akuter Unfallgefahr wird eine Notbremsung empfohlen. Sobald wieder Haftung besteht, langsam weiterfahren.
Wer frühzeitig auf passende Reifen setzt, sie vom Experten prüfen lässt und die drei goldenen Regeln beachtet, ist auch bei plötzlichem Starkregen entspannt und sicher unterwegs.
[1] Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), § 4: https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__4.html
[2] Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), § 3: https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__3.html
Pressekontakt:
________________________________________
Patrick Erdmann
Pressesprecher Pkw- / Transporter-Reifen
Replacement Tires EMEA
Telefon: +49 151 42130265
E-Mail: patrick.erdmann@conti.de
________________________________________
Website: www.continental-tires.com
Presseportal: www.continental.de/presse-reifen
Mediathek: www.continental.de/mediathek
________________________________________
Original-Content von: Continental Reifen GmbH, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.06.2025 - 15:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2176771
Anzahl Zeichen: 5338
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Hannover
Kategorie:
Auto & Verkehr
Diese Pressemitteilung wurde bisher 323 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Plötzlicher Wolkenbruch: So können sich Autofahrer wappnen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Continental Reifen GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- forsa-Umfrage im Auftrag von Continental: 25 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer erledigen gelegentlich berufliche Tätigkeiten im Auto - Besonders gefährlich: 15 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer, die im Auto arbeiten, gehen komplexen Tätigkeiten wie Nachrichten schreiben oder Videocal
Reifenwechselzeit: Die Mehrheit der Autofahrerinnen und Autofahrer stellt im Oktober auf Winterreifen um ...
- 69 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer mit saisonaler Bereifung am Auto planen den Reifenwechsel im Oktober - Jeder Dritte nutzt mittlerweile Ganzjahresreifen - Continental-Experte Andreas Hemmann: "Die Wahl des richtigen Reifens ist entscheidend für sicheres Fahren im Winter"
Für weniger Emissionen im Stadtverkehr: Zwei von fünf Autofahrern in Deutschland würden Fahrstil nicht ändern ...
- 41 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland würden ihren Fahrstil nicht anpassen, um den CO2-Ausstoß im Stadtverkehr zu reduzieren - Eigene Fahrweise ist einer der entscheidenden Faktoren für geringere CO2-Emissionen - Continental gibt Tipps, wie umweltschonendes Autofahren im
Weitere Mitteilungen von Continental Reifen GmbH
BACK TO CHECK– Kögel mit neuem Refurbishment-Programm ...
Als einer der führenden europäischen Hersteller von Nutzfahrzeugen und Innovationstreiber in der Transportbranche bietet die Kögel Trailer GmbH mit seinem neuen Refurbishment-Angebot eine wirtschaftlich attraktive und nachhaltige Alternative zur Neuanschaffung von Kögel-Aufliegern. Speziell in v
Platz ohne Ende ...
Fürs Touring gemacht – mit Adventure-Qualitäten Das gehärtete Aluminium der X-CASEs ist robust und leicht – perfekt für anspruchsvolles Touring – mit Adventure Qualitäten. Das Wunderlich X-CASE Topcase bietet 55 Liter Stauraum – ausreichend für zwei Helme – abhängig von deren Größ
PAGID Racing und Eibach verkünden strategische Partnerschaft ...
PAGID Racing, ein führender Hersteller von Rennsportbremsprodukten, und Eibach, ein weltweit anerkannter Anbieter von Fahrwerkskomponenten, freuen sich, ihre neue strategische Partnerschaft bekannt zu geben. Diese Kooperation wird auf den Performance & Style Days, kurz PS Days, in Hannover erst
ACV setzt bei CO2-Bilanzierung auf myclimate als starken Partner ...
Detaillierte Emissionsanalyse bildet Basis für gezielte Klimaschutzmaßnahmen des Clubs Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen des ACV Automobil-Club Verkehr - im Einklang mit dem Markenclaim "Klimafair unterwegs". Bereits seit 2018 bilanziert der Club regelmäßig seine CO2-Emissione




