"Rügen" auf dem Weg in den Einsatz NATO-Unterstützung in der Ägäis
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(ots) - Am Donnerstag, dem 12. Juni 2025, um 10 Uhr wird der Hochseeschlepper "Rügen" unter dem Kommando von Kapitän Lutz Lücken den Marinestützpunkt verlassen. Nach etwa eineinhalb Jahren seit seiner Indienststellung für die Deutsche Marine macht sich der Hochseeschlepper auf den Weg zu seinem ersten Einsatz im Mittelmeer.
Im Vorfeld wurde das Schiff umfassend umgebaut, um den sogenannten Bundeswehrstandard zu erfüllen. Dabei wurden zahlreiche Anpassungen auf der Brücke, im Funkraum, in den Kabinen, im kleinen Lazarett, in der Kombüse sowie in den Aufenthaltsräumen vorgenommen. "Nach einer Umrüstung- bzw. Instandsetzungsphase im Marinearsenal Wilhelmshaven (MArs) sind die Einsatzvorbereitungen für den anstehenden Ägäis-Einsatz abgeschlossen. Nach diesem langen anspruchsvollen Aufenthalt im MArs freut sich die Besatzung auf den bevorstehenden Einsatz", sagt Kapitän Lücken. "Für die meisten Besatzungsmitglieder wird dieses Seevorhaben die erste Einsatzerfahrung bedeuten und die Besatzung ist hoch motiviert", führt der Kapitän mit Blick auf den Einsatz fort.
Für diesen Einsatz fährt das zivil besetzte Schiff mit einer Gesamtbesatzungsstärke von fast 30 Personen. Neben der Stammbesatzung wird der Hochseeschlepper im Einsatzgebiet mit einem militärischen Stab und jeweils einem türkischen und griechischen Verbindungsoffizier ergänzt.
Nach voraussichtlich rund sechs Monaten wird die "Rügen" wieder in Wilhelmshaven erwartet.
Hintergrundinformationen
Neben den Einsätzen, die vom Bundestag mandatiert sind, beteiligt sich die Deutsche Marine laufend an den vier multinationalen Flottenverbänden der NATO - wie an der SNMG 2. Für diese stellt die Deutsche Marine permanent Schiffe und Boote ab. Die Teilnahme an den NATO-Verbänden gehört auch in Friedenszeiten zu Deutschlands Verpflichtungen gegenüber dem Bündnis. Diese NATO-Verbände gibt es seit Jahrzehnten.
Die NATO-Aktivität in der Ägäis ist der Beitrag der NATO zur Bewältigung der Flüchtlings- und Migrationskrise. Sie wurde im Februar 2016 auf Antrag Deutschlands, Griechenlands und der Türkei mit dem Ziel beschlossen, die Flüchtlingsströme durch die Ägäis schnell und erheblich zu reduzieren. Mit den Aktivitäten beabsichtigt die NATO, zu einem Lagebild für die griechische und türkische Küstenwache sowie der europäischen Grenzagentur FRONTEX beizutragen. Die NATO-Kräfte unterstützen durch Seeraumüberwachung und dem Austausch von Lageinformationen, um die beteiligten Behörden bei ihrem Einsatz gegen Schlepper und deren Netzwerke zu unterstützen.
Hintergrundinformationen Hochseeschlepper "Rügen"
Die "Rügen" ist ein Hochseeschlepper, welcher die Anforderungen der heutigen maritimen Industrie optimal erfüllt. Das Schiff verfügt über fortschrittliche Zugsysteme und Schleppausrüstungen und ist in der Lage unter Volllast bis zu 21.000 Tonnen im Seegebiet A3 bis zum sicheren Hafen zu schleppen. Unter Seegebiet A3 sind diejenigen Seeräume zu verstehen, die außerhalb der Küstengewässer liegen, zum Beispiel der Atlantische Ozean und die westlich gelegenen britisch-irischen Seegrenzen. Der Schlepper verfügt über ein Arbeitsboot und zudem bietet das Schiff die Möglichkeit zusätzliches Personal einzuschiffen, um Einsätze, wie in der Ägäis, optimal begleiten zu können.
Hinweise für die Presse
Medienvertretende sind zum Pressetermin "'Rügen' auf dem Weg in den Einsatz NATO-Unterstützung in der Ägäis" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.
Termin: Donnerstag, 12. Juni 2025 Eintreffen bis spätestens 09.30 Uhr.
Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.
Ort: Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1,
26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)
Anmeldung: Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 11. Juni 2025, 14 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum per E-Mail zu akkreditieren.
Nachmeldungen sind nicht möglich.
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Marine
Außenstelle Wilhelmshaven
Telefon: +49 (0) 4421 68 5800/6163
E-Mail: markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org
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Datum: 06.06.2025 - 12:00 Uhr
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