Ein Jahr Kölner Drogenkrieg: 78 Ermittlungsverfahren, 38 Tatverdächtige sitzen in U-Haft - NRW-Innenminister Herbert Reul lobt die Ermittler
ID: 2181374

(ots) - Ein Jahr nach dem Beginn des Drogenkrieges in Köln und NRW hat Landesinnenminister Herbert Reul eine vorläufige Bilanz gezogen: Inzwischen seien 78 Ermittlungsverfahren gegen 63 Beschuldigte eingeleitet worden, berichtete der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "38 Tatverdächtige befinden sich hinter Gittern." Die ersten Prozesse laufen.
Seit Juni 2024 ist es im Zuge des Konflikts in Köln und anderen Orten im Land zu Geiselnahmen, Folter, Sprengstoffanschlägen und Mordversuchen gekommen. Im Hintergrund soll ein 23-jährige Deutsch-Iraker mit seiner Gang aus Köln-Kalk die Fäden gezogen haben. Auch Rauschgiftlieferanten aus den Niederlanden mischten mit, mindestens sechs Männer aus dem benachbarten Königreich wurden für Attentate zwischen Köln und Duisburg angeheuert. Durch akribische Nachforschungen hat die Kölner Ermittlungsgruppe (EG) "Fusion" viele Facetten im Mammutkomplex aufgeklärt.
"Die Polizei hat im vergangenen Jahr ganze Arbeit geleistet und das Dunkelfeld in der Kölner Drogenszene aufgehellt", sagte Reul. "Rund 80 Ermittlerinnen und Ermittler haben jedes Sandkorn umgedreht, sind jedem noch so kleinen Hinweis nachgegangen, um an die Täter und ihre Hintermänner zu kommen. Die Ermittlungserfolge sind der Beleg dafür." Doch die Nachforschungen liefen weiter, betont der CDU-Politiker. "Es liegt noch viel Arbeit vor uns." Erst vor einer Woche ist ein Sprengsatz vor einem Kölner Lokal detoniert, das vom Vater des mutmaßlichen Bandenbosses Sermet A. geführt wird. In dem Fall, so Reul, arbeite man intensiv mit Ermittlern aus den Niederlanden zusammen.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.06.2025 - 19:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2181374
Anzahl Zeichen: 1867
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Köln/Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 646 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ein Jahr Kölner Drogenkrieg: 78 Ermittlungsverfahren, 38 Tatverdächtige sitzen in U-Haft - NRW-Innenminister Herbert Reul lobt die Ermittler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat erstmals auf die zum Teil scharfe Kritik am Entwurf für das neue Heizgesetz reagiert. Vorwürfe, auch aus der eigenen Partei, das Gesetz verstoße gegen das Grundgesetz, ließ sie nicht gelten. "Selbstverständlich haben wir die zuständig
Staatsanwaltschaft klagt zwei Polizeibeamte aus Bonn wegen Verrats von Dienstgeheimnissen an Mitglieder von Kölner Drogenbande an ...
Im Nachgang zum Kölner Drogenkrieg hat die Staatsanwaltschaft zwei Polizeibeamte und drei weitere mutmaßliche Kriminelle beim Kölner Landgericht angeklagt. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) aus Justizkreisen erfuhr, soll ein 25-jähriger Polizeikommissar aus Bonn in zeh
Ford steigert Anteil an Elektroautos - Ford-Chef: Bestelldaten zeigen, dass der Trend sich fortsetzt ...
Der Kölner Autobauer Ford profitiert von der gestiegenen Nachfrage nach vollelektrischen Autos. Insgesamt hat Ford im April 5148 Personenkraftwagen in Deutschland verkauft, wie ein Ford-Sprecher dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe) sagte. Davon waren dem Sprecher zufolge bere
Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger
Gewinner ist der Staat / Kommentar der "Fuldaer Zeitung" (Samstag, 28. Juni 2025) zur Erhöhung des Mindestlohns. ...
Gemessen an dem, was in den Koalitionsvertrag auf Betreiben der SPD zum Thema Mindestlohn hineingeschrieben wurde, ist die Regierung gescheitert. 15 Euro halte man im Jahr 2026 für "erreichbar", heißt es auf Seite 17. Die Frage, warum sich Politiker überhaupt in die Lohnfindung einmisch
Der VfB Stuttgart bestimmt den Takt / Der FC Bayern will Nick Woltemade - und er will zum FC Bayern. Und der VfB? Geht gestärkt in den Poker. ...
Nick Woltemade will nach nur einem Jahr in Stuttgart und einem halben auf Toplevel schon wieder weg. Will den günstigen Moment - er selbst bärenstark, der FC Bayern in der Transfer-Bredouille - nutzen, um sportlich und wirtschaftlich gleich mehrere Stufen auf einmal zu nehmen. Das ist legitim. Nic
Schmerzhafter Beschluss ...
Es waren starke Reden, die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zum Thema Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge im Bundestag gehalten haben. Doch leider haben sie dann das Gegenteil beschlossen. Das tat weh. Ihnen selbst, wie sie einräumten. Vielen ihrer Wählerinnen und Wähler. Vor a
Tim Klüssendorf (SPD): Hatten uns bei Mindestlohn mehr vorgenommen ...
Nach der Einigung der Mindestlohnkommission auf einen schrittweisen Anstieg des Mindestlohns auf 14,60 Euro bis 2027 äußerte sich der designierte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf am Rande des SPD-Parteitags im Interview mit dem Fernsehsender phoenix enttäuscht: "Wir hatten uns mehr vorg




