Bloomberg NEF Electric Vehicle Outlook 2025: Deutschlands Ladeoffensive treibt Europas Zukunft der Elektromobilität voran
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(firmenpresse) - - Deutschland besitzt mit 169.030 öffentlichen Ladepunkten (2024) die zweitgrößte Lade-Infrastruktur Europas.
- 46% der deutschen Schnellladestationen sind Ultra-Fast-Charger mit >700V - europäische Spitzenklasse.
Deutschland zählt zu den führenden Ländern Europas beim Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Laut dem Bloomberg NEF Electric Vehicle Outlook 2025 waren 169.030 öffentliche Ladepunkte bis Ende 2024 im Einsatz. Damit liegt Deutschland direkt hinter den Niederlanden an zweiter Stelle in Europa. Besonders hervorzuheben: 38.000 neue Ladepunkte wurden allein im Jahr 2024 installiert.[1]
Überholt der Ausbau der Infrastruktur den Absatz von Elektrofahrzeugen?
Vor allem bei ultraschnellem Laden (DC) nimmt Deutschland eine hervorgehobene Rolle ein. Bereits 46% der Charger in Deutschland arbeiten mit über 700 Volt - dieser Wert liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt und auch vor dem der USA (18%) (Bloomberg NEF, S.49).[2] Damit wird nicht nur schnelleres Laden möglich, sondern auch eine bessere Nutzererfahrung für Vielfahrer und größere Fahrzeugklassen. Deutschland setzt damit technologische Maßstäbe im EU-Raum und Zahlen von ChargePoint zeigen, dass es über einen Zeitraum von August 2024 bis Juni 2025 auch einen Anstieg im Anteil des DC-Ladens am gesamten geladenen kWh-Volumen von 65% auf 72% in Deutschland gab.
Gleichzeitig lassen die jüngsten Marktentwicklungen Zweifel aufkommen, ob die Nachfrage mit dieser Entwicklung Schritt halten kann. Der Absatz für E-Autos ist nach dem abrupten Ende der Umweltprämie Ende 2023 zunächst stark eingebrochen. Für Mai 2025 meldete das Kraftfahrt-Bundesamt ein Wachstum von 45% bei BEV-Zulassungen, was auf eine neue Dynamik hinweist.[3] Dennoch bleibt der Eindruck: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur verläuft schneller als die tatsächliche Umstellung im Fahrzeugbestand.
Diese Diskrepanz bringt neue Herausforderungen: Wie lässt sich sicherstellen, dass verfügbare Ladeleistung auch wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch genutzt wird?
Vom Infrastrukturausbau zur Aktivierung
Um die Diskrepanz zwischen verfügbarer Ladeinfrastruktur und tatsächlicher Nutzung zu überwinden, braucht es mehr als Säulen und Stecker. Was jetzt zählt, ist Systemintegration - technisch, wirtschaftlich und strategisch. Genau hier setzt die im Mai 2025 bekannt gegebene Partnerschaft zwischen ChargePoint und Eaton an.
Diese Zusammenarbeit vereint das Beste aus zwei Welten: intelligente Ladeplattformen von ChargePoint und die Energie- und Netzexpertise von Eaton. Gemeinsam bieten sie einen One-Stop-Shop für Lade- und Energielösungen, der nicht nur Fahrzeuge lädt, sondern ganze Standorte elektrifiziert - vom Einbau über das Energiemanagement bis zur Integration ins Stromnetz. Mit Funktionen wie bidirektionalem Laden (V2X), Lastmanagement, Cloud-Anbindung und schlüsselfertiger Umsetzung entsteht ein skalierbares Gesamtsystem. Dieses stellt Ladeleistung dort bereit, wo sie wirklich gebraucht wird, sowohl für Flotten, auf Betriebshöfen, an Gewerbestandorten oder im öffentlichen Raum.
Der Bloomberg NEF EV Outlook zeigt: Deutschland ist in puncto Ladeinfrastruktur bereits gut aufgestellt. Wenn das eingeschlagene Tempo beibehalten wird, gibt es nur noch eine weitere Aufgabe: Die vorhandene Ladeleistung in flächendeckende Nutzung zu überführen, damit bloße Infrastruktur auch zu Mobilität führt.
[1] Bloomberg NEF EV Outlook 2025, S. 46.
[2] Boomberg NEF EV Outlook, S.49, Abb. 79.
[3] Pkw-Neuzulassungen im Mai 2025: Elektroautos boomen weiterWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 15.07.2025 - 10:40 Uhr
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