Marbach prämiert Sitzmöbel von Pforzheimer Studierenden
ID: 2185907
Kooperation der Schillerstadt mit der Fakultät für Gestaltung
Der Stadtstuhl soll als ein ikonisches Möbelstück Marbachs Identität widerspiegeln und zum Verweilen im öffentlichen Raum einladen. Während des Sommersemesters entwarfen die Studierenden Sitzmöbel, die Funktionalität, Design und Ortsbezug vereinen. Dabei setzten sie sich mit architektonischen und gesellschaftlichen Besonderheiten der Schillerstadt auseinander.
Jury zeichnet drei Projekte aus
Am Vormittag präsentierten die Studierenden ihre Entwürfe einer Jury aus Vertreter*innen der Stadtverwaltung, Stadtgesellschaft, Hochschule und des Stadtmarketings. Am Nachmittag öffnete die Ausstellung im Rathausfoyer ihre Türen und hieß Bürger*innen, Rathausmitarbeitende und zufällige Gäste willkommen. Sie ist noch bis zum 31. Juli zu den regulären Öffnungszeiten im Rathaus zu sehen.
Die präsentierten Arbeiten zeigten eindrucksvoll, wie viel gestalterisches Potenzial im Thema „Sitzen im öffentlichen Raum“ steckt. In Form, Material und Funktion überzeugten die Entwürfe: Von klappbaren Modulen über poetische Konzepte bis hin zu nachhaltigen Stecksystemen waren vielseitige, innovative Ideen dabei.
Die Jury vergab drei Preise:
1. Preis (2.000?€): FACH³ von Nika Semikolennykh – ein dreieckiger Hocker, der ohne Werkzeug zusammengesteckt wird und mit seiner Form das Marbacher Fachwerk zitiert.
2. Preis (1.000?€): MarbachLounge von Maximilian Noltemeyer – ein flexibles Sitzmöbel, das sich per Drehung auch als Tisch nutzen lässt.
3. Preis (500?€): Join von Benedikt Soulier – ein CNC-gefräster Stuhl aus einer einzigen Holzplatte, komplett ohne Schrauben und Abfall.
Beispielhafte Kooperation
„Die Präsentationen und Entwürfe zeigen, wie ideenreich die Studierenden das Sitzen im öffentlichen Raum mit Blick auf Material, Haltung und mögliche Interaktionen gedacht haben“, so Lorenz Obleser vom Stadtmarketingverein. „Hier wurde vorausdenkend gestaltet.“
Für den Stadtmarketingverein ist das Projekt ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit mit einer Hochschule: Es macht sichtbar, wie konkrete, qualitätsvolle Gestaltung aus studentischen Ideen entstehen kann und welchen Beitrag sie zur Aufenthaltsqualität im Stadtraum leistet.
Welche der ausgezeichneten Arbeiten künftig im Marbacher Stadtraum realisiert wird, soll im Laufe des Herbstes entschieden werden. Dazu muss zunächst die technische und finanzielle Umsetzbarkeit geprüft werden.
Die Hochschule Pforzheim mit ihren drei Fakultäten – Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und Recht – genießt einen erstklassigen Ruf. Die Fakultäten verbinden Kreativität mit betriebswirtschaftlicher Ausbildung und technischer Präzision. Diese Kombination macht die Hochschule auch zu einem attraktiven Wissenschafts- und Forschungspartner für die regionale und überregionale Wirtschaft. Mit rund 6.200 Studierenden ist Pforzheim eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg.
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Die Hochschule Pforzheim mit ihren drei Fakultäten – Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und Recht – genießt einen erstklassigen Ruf. Die Fakultäten verbinden Kreativität mit betriebswirtschaftlicher Ausbildung und technischer Präzision. Diese Kombination macht die Hochschule auch zu einem attraktiven Wissenschafts- und Forschungspartner für die regionale und überregionale Wirtschaft. Mit rund 6.200 Studierenden ist Pforzheim eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg.
Datum: 18.07.2025 - 10:02 Uhr
Sprache: Deutsch
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