Deutsche Umwelthilfe kritisiert Trump-"Deal": EU schafft neue fossile Abhängigkeit und opfert Klimaschutz
ID: 2187610

(ots) - Die Europäische Union verpflichtet sich im neuen Handelsabkommen mit den USA für drei Jahre zum Import von fossilen Energien in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor einer neuen fossilen Abhängigkeit zulasten von Klimaschutz und Sicherheit. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf, das fossile Importversprechen umgehend zurückzunehmen.
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:
"Das neue Handelsabkommen zwischen der EU und den USA ist ein katastrophales Signal für den Klimaschutz. Die EU importiert aktuell fossile Energien in Höhe von rund 65 Milliarden US-Dollar jährlich aus den USA. Das Handelsabkommen, das die EU unter Androhung noch höherer Zölle unterzeichnet hat, vervierfacht die fossilen Importe. Ein derartiger 'Deal' wirft die EU nicht nur klimapolitisch zurück, sondern vertieft die Abhängigkeit von einem US-Präsidenten, der Energieversorgung als geopolitisches Druckmittel einsetzt. Anstatt auf langfristige Planungssicherheit für die Energiewende zu setzen, binden uns derartige fossile Abkommen an gestrige Technologien - auf Kosten von Klima, Innovation und Sicherheit. Wir fordern eine klare Positionierung gegen das Importversprechen durch Bundeskanzler Merz und eine Absage des Handelsabkommens durch Kommissionspräsidentin von der Leyen."
Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.07.2025 - 14:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2187610
Anzahl Zeichen: 1763
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Handel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 298 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Deutsche Umwelthilfe kritisiert Trump-"Deal": EU schafft neue fossile Abhängigkeit und opfert Klimaschutz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Umwelthilfe e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- "Bordershops" in deutsch-dänischer Grenzregion verkaufen jährlich 650 Millionen Dosen illegal ohne Pfand an skandinavische Kundinnen und Kunden und verstoßen damit gegen das Verpackungsgesetz - Gericht stellt klar: Ausnahme von der Pfandpflicht gilt nur für den unmittelbaren Expo
Pressezitat: Expertenrat kritisiert Klimaschutzprogramm der Bundesregierung: Deutsche Umwelthilfe sieht Rückenwind für Klimaklage und fordert umgehende Nachbesserungen ...
In seinem heute veröffentlichten Gutachten kritisiert der Expertenrat für Klimafragen die CO2-Prognose der Bundesregierung als zu optimistisch: Die Verfehlung der Klimaziele sei vermutlich größer als angenommen. Auch das im März beschlossene Klimaschutzprogramm der Bundesregierung reiche nicht
Gebäudemodernisierungsgesetz und Neubau von Gaskraftwerken im Kabinett: Deutsche Umwelthilfe kritisiert fossile Rolle rückwärts bei Wärme und Strom ...
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die heutigen Kabinettsbeschlüsse zum Gebäudemodernisierungsgesetz und zum Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) scharf. Im Gebäudesektor wird der Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen rückgängig gemacht, obwohl private Haushalte d
Weitere Mitteilungen von Deutsche Umwelthilfe e.V.
eprimo und Netto starten Balkon-PV-Offensive / Zwei Discounter ziehen an einem Strang ...
- Bundesweite Aktion: eprimo Neukunden erhalten bei Vertragsabschluss einen Gutschein für ein Balkonkraftwerk von Netto - Ziel der PV-Offensive: Mehr Solar auch für Mietwohnungen Gemeinsam starten Deutschlands größter grüner Energiediscounter eprimo und der Lebensmittelhändler Netto Mark
Trailer und Plakat zu DRACULA - DIE AUFERSTEHUNG / Ab 30. Oktober 2025 im Kino ...
Epische Neuverfilmung des düsteren Horror-Klassikers von Ausnahmeregisseur Luc Besson Im 15. Jahrhundert wendet sich der transilvanische Prinz Vlad II, Graf von Dräcul (Caleb Landry Jones), nach dem grausamen Verlust seiner angebeteten Frau Elisabeta (Zoë Bleu), voller Zorn von der Kirche ab. I
Temu tritt der International Trademark Association bei, um den weltweiten Schutz des geistigen Eigentums zu stärken ...
Der globale Online-Marktplatz Temu ist der International Trademark Association, INTA, als Unternehmensmitglied beigetreten und engagiert sich dort im Ausschuss zur Bekämpfung von Produktfälschungen ("Anti Counterfeiting Committee"). Die INTA ist ein globaler Verband, dem mehr als 6.700
Zolleinigung ist ein schmerzhafter Kompromiss ...
"Diese Einigung ist ein schmerzhafter Kompromiss. Jedes Prozent Zoll ist ein Prozent zu viel. Der Zollaufschlag bedeutet für viele unserer Händler eine existenzielle Bedrohung. Auch wenn jetzt zunächst Sicherheit über die Handelsbedingungen herrscht, werden sich Lieferketten verändern und




