LOGSOL implementiert Zeitfenstermanagement-System RampMan® bei Holzwerke Ladenburger
ID: 2189862
Zeitfenstermanagementsystem RampMan® – Für mehr Effizienz an der Rampe
So war 2021 für die Holzwerke Ladenburger GmbH & Co. KG in Geithain die Planung und Einführung eines webbasierten Zeitfenstermanagementsystems ein wichtiges Projekt. Die primären Ziele der Softwareeinführung waren die optimale Verwaltung und Buchung von getakteten Zeitfenstern sowie die Schaffung von Transparenz über die Auslastung und Verfügbarkeit sämtlicher Entladeplätze am Standort in Geithain.
Durch einen Kunden, der den RampMan® bereits erfolgreich nutzt, wurde der Dispositionsleiter der Holzwerke Ladenburger auf diese zentrale, cloudbasierte und intuitive Kommunikationsplattform aufmerksam. Bei der internen Auswahl überzeugte das komplette Leistungspaket des RampMan® durch die besondere Flexibilität und seine Ausbau- und Anpassungsfähigkeit.
Entscheidungen bezüglich neuer Software-Lösungen werden auch bei Ladenburger nicht aus dem Bauch heraus getroffen, sondern auf Herz und Nieren geprüft.
Bis zu 50 LKWs werden pro Tag entladen. Wenn die Warenlieferungen mit Zügen erfolgen, stehen theoretisch 10-15 LKWs parallel auf dem Hof. Zusätzlich verfügen die Holzwerke Ladenburger in Geithain über einen eigenen Fuhrpark und arbeiten mit Stammlieferanten und Spediteuren zusammen. Dafür musste eine verlässliche Lösung her, also ein Zeitfenstermanagement mit allem Drum und Dran. Es wurde Wert auf ein zukunftsorientiertes Tool gelegt. Eines, dass flexibel genug ist, um in ein paar Jahren an ein verändertes oder auch neues ERP–System angebunden werden zu können.
Das Tool sollte unbedingt unkompliziert und intuitiv sein, damit alle Mitarbeiter gerne damit arbeiten wollen und dies auch können. Auf dieser Basis fiel die Entscheidung auf den RampMan®.
Das Leistungspaket umfasst aktuell:
ein hierarchisches Stammdatenkonzept
• individuelle Zugänge für die Logistikdienstleister
• eigenständige Buchung von Zeitfenstern durch Spediteure und Lieferanten
• ein integriertes Hinweis- und Meldesystem
• ein intuitives Bedienerkonzept mit innovativer Nutzeroberfläche und Drag & Drop Bedienung
• eine Vordefinition der Einflussgrößen zur automatischen Vorkalkulation der Zeitfensterdauer
• sowie die Ist-Zeiterfassung
Eine spezifische Anforderung des Kunden war, dass die Bestellnummern der Holzwerke Ladenburger inklusive relevanter Bestelldaten von einem Drittsystem, direkt in den RampMan® übermittelt werden. So kann in der Anwendung des RampMan® nur mit einer gültigen Bestellnummer eine Zeitfensterbuchung durchgeführt werden. Anhand dieser Bestellnummer und dem dazu gehörenden Datensatz wird der zulässige Entladeplatz angeboten sowie die entsprechende Zeitfensterlänge kalkuliert. „In der aktuellen Situation muss man bei der Planung etwas flexibler sein als zuvor. So ist es gut, dass man die Zeitfenster je nach Unternehmensgegebenheiten anpassen kann. Es ist sehr hilfreich, die Slots passgenau planen zu können. Wenn wir bspw. einen Zug erwarten, der mit 6 – 8 Waggon das Volumen von 12 – 15 LKW bringt, schließen wir komplett einen Eingangsslot. Damit stehen an diesem Tag weniger Zeitfenster für die Anlieferung per LKW zur Verfügung. Durch den RampMan® können wir transparent darstellen, dass kein Zeitfenster mehr verfügbar ist und somit den Lieferanten und Spediteuren lange Wartezeiten ersparen. Bei regionalen Feiertagen, wie z.B. dem Buß- und Bettag, können – nach erfolgreicher RampMan®-Implementierung – entsprechend den Tag langfristig aus der Planung ausklammern und das für alle sichtbar und transparent.“ berichtet Kerstin Rauner, Verantwortliche für das Projekt.
Mitarbeiter waren „richtig heiß“ auf den RampMan®
„Wir hatten intern nicht damit gerechnet, dass die Mitarbeiter, die unmittelbar mit dem RampMan® arbeiten – Wareneingang und Disposition – dieses Programm sofort
umsetzen und sich auf den Start richtig gefreut haben. In der Testphase waren alle „richtig heiß“ darauf. Jeder wollte involviert werden und hat darauf gedrungen, es auch einmal ausprobieren zu können. Das war die Überraschung für uns bei diesem Projekt. Das Programm ist zum Teil ein Stück weit so gestaltet, wie es die KollegInnen aus der Arbeit mit ihren Exceltabellen gewohnt waren. Jedoch ist die webbasierte Anwendung viel komfortabler und viel granularer in der Auswertung. Es wird automatisch gefüllt, verschiedene Informationen werden gezeigt und die Nutzung ist intuitiver und schneller. Daher wird es so gut angenommen. Einige unserer Stammlieferanten und Spediteure, die dauerhaft den RampMan® nutzen, sind sehr zufrieden. Die Buchung ist jederzeit möglich und spart viel Zeit, die vorher für den E-Mail Verkehr aufgewendet werden musste.“ führt Kerstin Rauner weiter aus.
Wichtig für den Erfolg: die gleiche Sprache sprechen
Für den verantwortlichen LOGSOL Senior-Projektmanager, Robert Kunz, war es eine neue Branche mit neuen Prozessen, mit denen er sich zunächst vertraut machen musste.
„Für mich ist bei diesem Projekt die besondere Zusammenarbeit mit dem Kunden hervorzuheben, man hat sehr partnerschaftlich, sympathisch und auf Augenhöhe kommuniziert. Das gesamte Projekt lief reibungslos: Die Basis bildete eine gute Planung. Der Kunde wusste, was er wollte und hat die Anforderungen im Vorfeld klar definiert.
So konnte das Projekt plangemäß im Zeitraum von Oktober 2021 bis zum Go-Live Ende März 2022 umgesetzt werden.“, fasst Robert Kunz das Projekt zusammen. „Wichtig ist, dass man die gleiche Sprache spricht und das hat hier ausgesprochen gut funktioniert. Wenn man gemeinsam ein Projekt bespricht, finde ich es sehr wichtig, dass man sich auf demselben Level bewegt.
In der Projektgruppe sollte jeder die Unterstützung auf dem Niveau erfahren, auf dem er sich selbst befindet. Das ist für uns alle eine sehr entscheidende Komponente gewesen. Herr Kunz hat uns zu allen Themen fachkompetent beraten und unsere Bedenken und speziellen Ideen ernst genommen. Auch das hat die gute Projektbetreuung ausgemacht. Wir sind sehr begeistert, dass das Projekt so gut funktioniert hat, wir auf einer Wellenlänge unterwegs waren und es für uns so erfolgreich an den Start gebracht haben.“, resümiert Kerstin Rauner.
Alle mitnehmen und genug Zeit für die Erprobung lassen
„Man muss die KollegInnen, die mit dieser Software zukünftig arbeiten sollen, von Anfang an mit involvieren. Eigentlich wollten wir es zum 1. März 2022 starten, dann folgten krankheitsbedingte Ausfälle. So haben wir uns nicht an diesem Termin festgeklammert, sondern genug Zeit zum Testen und Erproben gelassen. Wir haben den kompletten März parallel gearbeitet: Alte Methode, neue Methode und wir haben Stück für Stück versucht, den RampMan® hochzufahren. Und das ist uns gut gelungen.“, schließt Frau Rauner die Vorgehensweise ab.
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Datum: 07.08.2025 - 13:28 Uhr
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