ÖDP: Antibiotikaeinsatz eindämmen

ÖDP: Antibiotikaeinsatz eindämmen

ID: 2192843

Resistenzen gefährden Menschen und bedrohen die Weltwirtschaft



Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei))Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei))

(firmenpresse) - (Würzburg) - Die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind zwar fünf Jahre alt, schocken aber auch heute noch: 2019 starben in Deutschland über „45.000 Menschen im Zusammenhang mit antibiotikaresistenten Infektionen". Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) ist diese aktuelle Horror-News der Tagesschau ein weiterer Beleg ihrer weitsichtigen Politik für die Menschen im Land. „Unser damaliger Europaabgeordneter hat schon vor zehn Jahren das Problem des viel zu exzessiven Antibiotika-Gebrauchs" vor allem in Ställen angesprochen, unterstreicht Helmut Kauer als 2. stellvertretender Bundesvorstand der Partei – nur blieben ausreichende Reaktionen der in Parlamenten vertretenen Parteien auf die ÖDP-Warnung aus.

Die Gefahr steigt derweil weiter: Zahlen der EU und der WHO machen die Dimension des Gesundheitsproblems mehr als deutlich. „Eine weitere Zunahme antimikrobieller Resistenzen würde weltweit zu schätzungsweise 10 Millionen Todesfällen pro Jahr und zu einem Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsprodukts um 2 bis 3,5 Prozent führen. Bis zum Jahr 2050 könnte die Weltwirtschaft dadurch bis zu 100 Billionen US-Dollar verlieren.", heißt es dort.

Vor allem die Massentierhaltung in der Landwirtschaft bleibt – neben dem Antibiotikaeinsatz in Kliniken – eine wesentliche Ursache der verbreiteten Resistenzen, die im Ernstfall die Genesung erkrankter Patienten be- und im schlimmsten Fall verhindern. Denn selbst Reserve-Antibiotika helfen zunehmend nicht mehr.

Die Bundesregierung hat zwar im Rahmen ihrer Antibiotikaresistenzstrategie 2030 schon vor zehn Jahren einen 10-Punkte-Plan als Leitlinie zum Gegensteuern publiziert. Die ÖDP packt dagegen die Ursachen des Übels an. Sie will den Einsatz der Medizin in der Tierhaltung reduzieren und so die Quelle für die Resistenzbildung austrocknen. „Auch wenn EU oder WHO vorwiegend die ökomischen Einbußen der Weltwirtschaft befürchten, bleibt doch das menschliche Drama und Leid durch solche Krankheitsverläufe im Fokus", betont ÖDP-Mann Kauer und legt damit den Finger in eine für die Naturschutzpartei in der politischen Auseinandersetzung mindestens ebenso wichtige Wunde: „Nicht der Profit darf unser Handeln vorwiegend leiten, Politik muss mehr an die Menschen denken."

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Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit über 7000 Mitglieder und über 520 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt 18 Bürgermeister und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind ...
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.



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Datum: 24.08.2025 - 11:18 Uhr
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