Microsoft streicht Preisstaffeln im Enterprise Agreement– Kunden müssen sich auf Mehrkosten ab November 2025 einstellen
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Was bedeutet das für Unternehmen?
Preissteigerungen: Unternehmen, die bislang in den Levels B–D eingestuft waren, müssen mit Mehrkosten von mindestens 6–13 % rechnen.
Erschwerte Verhandlungen: Der Wegfall der Staffelung nimmt großen Organisationen ein zentrales Verhandlungsinstrument.
Neue Mindestgrenze: Enterprise Agreements werden künftig nur noch ab 2.400 Usern verfügbar sein.
Strategische Neuausrichtung durch Microsoft: Größere Kunden sollen perspektivisch in den direkten Vertrag MCA-E (Microsoft Customer Agreement – Enterprise) überführt werden. Wie das Vertragswerk in der Praxis umgesetzt wird, ist noch offen. Nach aktuellem Informationsstand bringt es jedoch deutliche Einschränkungen mit sich: automatische Verlängerungen nach den ersten drei Jahren zu Listenpreisen, deutlich weniger Flexibilität und nahezu keinen Raum für Anpassungen.
Microsoft begründet diesen Schritt offiziell mit einer „Vereinfachung der Preisgestaltung“. Für viele Unternehmen bedeutet dies jedoch in der Praxis deutlich steigende Kosten und reduzierte Handlungsmöglichkeiten.
Handlungsbedarf für Unternehmen
Die anstehende Änderung markiert einen Wendepunkt in der Lizenzstrategie von Microsoft. Unternehmen sollten frühzeitig prüfen, wie sie sich auf die neuen Bedingungen einstellen und zusätzliche Kosten vermeiden können. Dazu gehört insbesondere:
Analyse der aktuellen Lizenzsituation und Laufzeiten
Bewertung alternativer Bezugsmodelle (z. B. CSP oder MCA-E)
Entwicklung einer mittelfristigen Lizenzstrategie
Fazit
Mit dem Ende der Preisstaffeln im EA verschiebt sich die Verhandlungsmacht klar zu Microsoft. Wer bis November 2025 keine Anpassungen vornimmt, riskiert spürbare Mehrkosten.
Eine rechtzeitige, strategische Auseinandersetzung mit den Optionen ist daher unerlässlich.
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Datum: 28.08.2025 - 14:46 Uhr
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